Laktattest der Triathletinnen und Triathleten

Am 22. Februar fand ein Laktattest der Triathlon Abteilung statt, bei dem Athleten und Athletinnen ihre Leistungsfähigkeit unter realistischen Bedingungen überprüfen konnten. Der Test, der in Eigenregie durchgeführt wurde, stieß auf reges Interesse.
Insgesamt 17 Teilnehmende wurden in Gruppen eingeteilt und liefen auf der jeweiligen Geschwindigkeitsstufe 1.200m. Dabei galt es, die vorgegebene Geschwindigkeit möglichst genau zu treffen, was sich gerade bei den langsamen Stufen zu Beginn teilweise als herausfordernd darstellte. Nach jeder Stufe wurden Herzfrequenz und Laktatwerte gemessen. Diese Werte sind entscheidend, um die individuelle Ausdauerleistungsfähigkeit zu bestimmen und die Trainingsempfehlungen auf das Leistungsvermögen abzustimmen. Die Athleten und Athletinnen zeigten sich motiviert und ehrgeizig, während sie ihre persönlichen Bestleistungen anstrebten.
„Der Laktattest ist eine tolle Möglichkeit die Leistungsfähigkeit nach dem Wintertraining einzuschätzen. Er hilft uns, Fortschritte zu verfolgen und die Trainingsintensität anzupassen“, erklärte der Abteilungsleiter Alexander Rittlinger. Dank der Unterstützung des Fördervereins wurde ein Messgerät und die notwendige Auswertungssoftware für die Abteilung angeschafft, sodass Wiederholungen nichts im Wege steht.
Insgesamt war der Laktattest ein voller Erfolg und trug auch dazu bei, das Teamgefühl innerhalb der Abteilung zu stärken.

Triathleten beim HaWei Night Run mit zahlreichen guten Platzierungen

Der stimmungsvolle Nacht-Lauf, der am 22.2.25 rund um den Hardtsee in Ubstadt-Weiher stattfand, lockte zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen an und bot auch unserer Triathlon Jugend ein unvergessliches Erlebnis.
Die Strecke des Nacht-Laufs wurde teilweise durch Fackeln beleuchtet, teils waren die Startenden aber auch auf das Licht ihrer Stirnlampen angewiesen. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und unterstützten die Läufer und Läuferinnen mit begeistertem Applaus.
Unsere Triathletinnen und Triathleten konnten sich sowohl über gute Zeiten, als auch zahlreiche vordere Plätze in den Altersklassen freuen.
Über 5 km gingen Flora Kühlert, Sophie Ehmann und Nea Kijas auf die Strecke. Flora heftete sich an Sophies Fersen und beide lieferten sich einen engen Schlussspurt, den Sophie knapp für sich entschied. Nea ließ sich von den anderen Läufern und Läuferinnen nicht beeindrucken und lief ihr Tempo. So konnte sie sich von Gruppe zu Gruppe arbeiten und vor allem auf der zweiten Hälfte der Runde noch einige Läuferinnen einsammeln. Schlussendlich gingen die Plätze 2, 3 und 7 der Altersklasse U16 auf das Konto der Ladenburgerinnen.
Erstmals in einem Wettkampf wagten sich Tom Manke-Reimers und Malte Jakob mit einigem Respekt auf die 10-km-Strecke. Beide ließen sich von den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Eltern und Vereinskameradinnen motivieren und wuchsen über sich hinaus. Für Malte stoppte die Uhr bereits nach 49:08min, was Platz 2. der U16 Wertung bedeutete. Tom konnte in 57:09min ebenfalls ein tolles Debüt über die lange Strecke feiern und erreichte den 2. Platz der Altersklasse U18.
Auch Triathletin Anna Kühlert absolvierte die zwei Runden um den Hardtsee und konnte als Schnellste des Trios in 44:54min die 45min Marke unterbieten. Der 3. Platz in der Altersklasse sprang ebenfalls dabei raus.
Für unsere Triathleten war der Nacht-Lauf nicht nur ein erfolgreicher Wettkampf, sondern auch ein tolles Team-Event. Auch wenn einige aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten nicht selbst starten konnten, nahmen sie die Fahrt nach Ubstadt dennoch auf sich, um ihre Teamkameraden anzufeuern. Angesichts der vielen positiven Rückmeldungen wird der Lauf sicherlich auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil im Kalender unserer Athleten bleiben.

Erfolgreicher Wettkampftest beim Swim & Run in Darmstadt

Mit zwei Athletinnen und einem Athleten war unsere Triathlonabteilung am 2. Februar beim Swim & Run in Darmstadt vertreten. Die Veranstaltung, die Schwimmen und Laufen vereinte, lockte zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer in das Nordbad. Für die Erwachsenen stellte der Wettkampf einen guten Formtest im Hinblick auf den Sommer dar. Für die hessischen Nachwuchstriathleten fanden dort zudem die Kadertestungen 2025 statt, was das Niveau im Jugendbereich entsprechend anhob.
Bemerkenswert war daher das Abschneiden von zwei jungen LSV-Talenten, Sophie Ehmann und Valentin Sommer, die in der Altersklasse der Schüler*innen A an den Start gingen. Die Teilnehmenden starteten einzeln mit einem Zeitabstand von 5 Sekunden. Geschwommen wurde jeweils hin und zurück auf der gleichen Bahn, bevor auf die nächste Bahn gewechselt wurde. Dies ermöglicht zwar den Start einer großen Anzahl an Sportlern in kurzer Zeit, führt jedoch zwangsläufig auch zu viel Verkehr auf der Bahn. So musste sich auch Valentin zunächst etwas Platz verschaffen und einige Athleten überholen. Die 400 m absolvierte er in guten 7:52min. Sophie kämpfte sich ebenfalls tapfer durch die Masse an Athleten und Athletinnen auf der Bahn und erreichte nach 8:59min die Zeitmessmatte. Nach einer kurzen Dusch- und Umziehpause wurden die Nachwuchstriathleten und -triathletinnen schon wieder zur Startaufstellung für das Laufen gebeten. Der 2,2 km Lauf startete als Jagdstart mit den Abständen aus dem Schwimmen. Valentin und Sophie spielten hier ihre Laufstärke aus und überholten noch einige Athleten und Athletinnen. Mit den Plätzen 19 und 24 traten beide zufrieden den Heimweg an.
Nach den Nachwuchsathleten nutzte auch ihre Trainerin Anne Körner die Gelegenheit sich erstmals bei einem Swim&Run zu messen. Mit einer Gesamtzeit von 39:17 Minuten für die Kombination aus 700 m Schwimmen und 5,5 km Laufen erreichte sie als insgesamt zwölfte Frau den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe.
Der Ausflug nach Darmstadt war für uns damit ein durchaus erfolgreicher Formtest vor dem eigentlichen Saisonbeginn im Mai. Dank der reibungslosen Organisation wird bei einer Wiederholung im kommenden Jahr sicher mit einer noch größeren Gruppe zu rechnen sein.

Winterwanderung des Leichtathletik-Nachwuchses: Sportlicher Spaß und geselliges Beisammensein

Bei frostigen Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein traf sich am 19. Januar unsere Leichtathletikabteilung zur alljährlichen Winterwanderung.
Rund 40 Nachwuchs-Leichtathletinnen und -athleten starteten mit ihren Eltern und Geschwistern zu einer gemütlichen Wanderung rund ums Römerstadion. Nach knapp einer Stunde war man wieder zurück im Stadion und belohnte sich mit heißem Apfelsaft, der dankenswerterweise vom Obsthof Schumann gespendet wurde, sowie viel mitgebrachtem Finger Food. Die Vielfalt der mitgebrachten Köstlichkeiten – von herzhaften Snacks bis hin zu selbstgebackenen Plätzchen – spiegelte den Teamgeist der Gruppe wider.
Ein Höhepunkt des Nachmittags für Jung und Alt war das sportliche Duell zwischen Eltern und Kindern, das mit großem Jubel und viel Humor ausgetragen wurde. In verschiedenen Disziplinen wie beispielsweise einer Einbeinhüpfer-Staffel zeigten die Jüngsten nicht nur was sie im Training geübt haben, sondern auch, dass sie ihre Eltern ordentlich herausfordern können.
„Dieser Nachmittag hat uns allen gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Spaß an der Bewegung sind“, resümierte das Trainerteam einstimmig. „Es ist toll, dass wir solche Momente miteinander teilen können.“
Mit vielen lachenden Gesichtern ging ein gelungener Tag zu Ende, der sicher in Erinnerung bleibt. Die Winterwanderung ist ein fester Bestandteil im Kalender der Leichtathletikgruppe – und wird sicherlich auch im nächsten Winter wieder zahlreiche Familien begeistern.

Monnem Cross – unsere Abteilung zu Gast bei der MTG

Beim 6. Crosslauf der MTG Triathleten im und um das Michael-Hoffmann-Stadion im Pfeifferswörth in Mannheim traten einige Mitglieder unserer Abteilung an. So waren für die Jugend Carina Buchner, Timon Ding, Julius Eichberger, Sophie Ehmann, Jonathan Jahn, Flora Kühlert, Nea Kijas, Nina Schorlemmer, Valentin Sommer und Jill Winckler am Start.

Die 2 km lange Runde, die unter anderem mit Strohballen und Hürden gespickt war, musste von den U12 und U14 StarterInnen einmal durchlaufen werden. Jonathan, als einziger LSV Vertreter der U16, hatte zwei Runden zu bewältigen. Durch die zeitgleich ausgetragenen Cross-Meisterschaften der Mannheimer Schulen waren gerade in diesen Altersklassen die Läufe mit großen Teilnehmerfeldern besetzt. Umso erfreulicher die zahlreichen Top 10 Platzierungen unserer Athleten und Athletinnen. Flora erreichte mit Platz 4 ihrer Altersklasse die beste Tageswertung aller LSVler.
Bei den Erwachsenen waren entweder 6 km (drei Runden) oder 10 km (fünf Runden) zu absolvieren. Anne Körner, Thomas Gerhardy, Marie Kogel-Gerhardy, Anna Kühlert, Simon Glattfelder, Deena Schultz, Christiane Heckhoff und Heike Stern bestritten die 6 km. Christine Aichele, Sebastian Körner, Nicolas Schwarzer und André Stern kämpften sich durch die dann doch langen und harten 10 km. Am Ende der verschiedenen Läufe gab es trotz aller Anstrengungen durchweg strahlende Gesichter und die Teilnehmenden freuen sich bereits aufs kommende Jahr.

Vier Siege und sieben weitere Podestplatzierungen bei RNK-Crossmeisterschaften

Am 10. November kürte der Leichtathletikkreis Rhein-Neckar am St. Leoner See die diesjährigen Kreismeister im Crosslauf. Wir nahmen mit 33 Kindern und vier Erwachsenen teil – ein neuer Rekord. Der ausrichtende TSV Rot hatte eine 600 m und eine 1,4-km-Runde über die Liegewiese des Badesees abgesteckt, die sich aufgrund des Untergrunds zwar als anstrengend, aber dennoch gut laufbar erwiesen.
Für unseren ersten Starter Mario Resch war die Distanz von 2,8 km ungewohnt kurz, dennoch schlug er sich als 7. der Männerklasse achtbar. Anschließend folgten Anna Kühlert und Sandra Hotz über die gleiche Distanz. Mit guter Krafteinteilung konnten sie mit dem zweiten und dritten Platz ihrer Altersklassen die ersten Podestplatzierungen des Tages für uns sichern.
Im ersten Kinder-Wettbewerb der männlichen U8 starteten mit Luca Hotz, Moritz Schief, Jakob Jung, Moritz Schäffer, Yaron Gondro, Jakob Singer, Luke Perri, Fabian Kühlert, Tom Perri und Jakob Niemann insgesamt 10 Kinder für uns. Neben dem 2. Platz von Luca Hotz, freuten sich Eltern und Trainer vor allem über die Plätze 2, 6 und 11 in der Mannschaftswertung.
Direkt im Anschluss gingen auch die Jungen der U10 auf die 600 m lange Strecke. Pablo Kühlert, Leon Hotz, Milan Olbert, Vincent Emilius Ebert, Mattis Oldenburg und Elias Schäffer zeigten, wie viel Spaß sie am Laufen haben und durften bei der Siegerehrung sowohl über den 2. Platz von Pablo als auch über die Plätze 1 und 4 in der Teamwertung jubeln.
Nach den Jungs durften die Mädchen an die Startlinie. Aus unseren Reihen waren dies Len Bartsch, Emily Freund, Alexia Jäger, Jasmin Freund und Leana Bündig. Trotz einiger Nervosität zu Beginn absolvierten sie die 600 m bravourös. Leni rannte allen anderen Mädchen davon und erreichte als Erste das Ziel und auch das Team durfte sich über den 1. Platz freuen.
Im anschließenden Lauf der weiblichen U10 starten Ildikó Albert, Melina Metz und Hannah Schnepf in LSV-roten Trikots. Angefeuert von Eltern und Teamkameraden konnten die drei ihre Trainingsleistungen bestätigen und belegten Platz 4 in der Mannschaftswertung.
In der männlichen U12 musste die 600-m-Runde zweimal absolviert werden. Aus LSV Sicht zeigte Liam Schief großen Kampfgeist und wurde dafür mit dem 4. Platz belohnt. In der U14 stellten sich Timon Ding, Levi Knapstein und Jill Winckler der 1,4 km langen Strecke. Ehrgeizig kämpften sie um jede Position und Sekunde und freuten sich im Ziel über Platz 1. für Timon, Platz 7 für Levi und Platz 3 für Jill.
Als vorletzte Starter gingen Jonathan Jahn, Santino DeGeorge und Leonard Weik in der U16 auf die 2,0 km lange Strecke. In ihrer Altersklasse wurde die disziplinspezifische Spezialisierung der anderen Läufer deutlich. Der 2. Platz im Team ist für unsere ältesten Jugend-Starter somit ein toller Erfolg.
Als einziger LSVler begab sich Sebastian Körner auf die 8,4 km Langstrecke. Auch er konnte seine Trainingsleistungen abrufen und rundete mit dem 6. Platz der Hauptklasse unser starkes Ergebnis ab.

Leichtathletik-Nachwuchs beim Hockenheimringlauf erfolgreich

Wie in jedem Jahr stand auch 2024 der 1. November bei unseren Nachwuchsleichtathleten der im Zeichen des traditionsreichen Hockenheimringlaufs. Bei der diesjährigen Ausgabe nahmen 10 junge Läufer und Läuferinnen teil. Das Laufen auf der Rennstrecke ist ebenso wie der Zieleinlauf in der Boxengasse für alle etwas ganz Besonderes. Auch wenn die Nacht durch Halloween-Feierlichkeiten für einige recht kurz war, so erweckte die einmalige Kulisse doch bei allen schnell die Lebensgeister.

Den Anfang machten die Jungs der Jahrgänge 2017 und jünger. Ganz vorne mit dabei war über die 350 m lange Strecke Moritz Schief. Er lieferte sich mit seinen Mitstreitern ein enges Rennen und kam schlussendlich als Gesamtdritter ins Ziel, eine tolle Leistung. Begleitet von lautstarkem Applaus der Geschwister und Eltern absolvierten auch unsere weiteren Starter Jakob Jung, Yaron Gondro und Niclas Voigt die Strecke allesamt weit unter zwei Minuten und durften sich im Ziel über ihre Medaillen freuen.
Im Anschluss gingen die Älteren im Schülerlauf mit 170 Kindern auf die 1,1 km lange Strecke. Alle LSV Starter und Starterinnen legten sich ordentlich ins Zeug und holten alles aus sich heraus. Jill Winckler und Milana Müller schrammten mit dem 4. Platz jeweils nur hauchzart am Podest ihrer Altersklassen vorbei, ein großer Erfolg in diesem stark besetzten Lauf! Auch Vincent Emilius Ebert, Liam Schief, Vincent Bauer und Mateo Voigt zeigten beherzte Rennen und tolle Leistungen und konnten sich allesamt unter den Top 100 des Laufs platzieren. Im Ziel konnten sich auch alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Schülerlaufs über eine Medaille freuen. So konnten alle Familien nach diversen Erinnerungsfotos glücklich und zufrieden die Heimreise antreten und sind gespannt, was die kommenden Läufe für sie bereithalten.

Deutscher Meistertitel und Podestplatzierungen für Triathleten in Viernheim

Am Wochenende vom 24./25. August fand in Viernheim der fünfte und letzte Triathlon des Rhein-Neckar Triathlon Cups (der Erwachsenen) statt. Samstags machte jedoch zunächst der Nachwuchs den Anfang. Aufgrund der Ferienzeit hielt Nina Schorlemmer als einzige LSV-Athletin die Fahne hoch. Sie absolvierte den Wettkampf ohne spezielle Vorbereitung, da das Nachwuchstraining in den Sommerferien pausiert. Dennoch konnte sie sowohl im Schwimmen als auch Radfahren an ihre Leistungen des Römerman anknüpfen. Beim Laufen musste sie den hohen Temperaturen etwas Tribut zollen, erreichte das Ziel trotzdem auf einem guten 12. Platz ihrer Altersklasse und blickt optimistisch auf den letzten Cup-Wettbewerb der Jugend in Heidelberg am letzten Ferienwochenende.

Sonntags gingen dann die Erwachsenen an den Start am Hemsbacher Wiesensee. Mit Sabine Morawetz, Bastian Zuber und Sebastian und Markus Körner starteten 4 LSVler auf der olympischen Distanz, während Anne Körner und Victoria Pech den Sprint absolvierten. Aufgrund der Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen. Auf der olympischen Distanz lieferten sich Bastian und Sebastian ein enges Duell um die schnellste LSV-Schwimmzeit, aber auch Sabine und Markus wussten sich im Teilnehmerfeld zu behaupten. Beim Radfahren wurde wie im vergangenen Jahr viermal der Saukopftunnel durchfahren. Bastian meisterte die Strecke in 1:04 Std. und damit knapp 10min schneller als Sebastian. Auch Markus und Sabine legten auf dem Rad den Grundstein für ihre tollen Altersklassenplatzierungen. Nach kräftezehrenden 10 km durch das Viernheimer Industriegebiet erreichte Bastian die Ziellinie als Gesamt 19. und Zweiter seiner Altersklasse. Sebastian freute sich als 47. ebenfalls über seinen Platz in den Top 50. Markus erreichte mit gutem 10-km-Lauf den zweiten Platz seiner Altersklasse und auch Sabine war mit Platz 3 ihrer Altersklasse und somit einem Podiumsplatz zufrieden.

Auf der Sprintdistanz, auf der zeitgleich die Deutsche Altersklassen-Meisterschaft dieser Distanz ausgetragen wurde, lieferten sich Anne und Vicky ein enges Rennen. Im Schwimmen hatte Anne knapp die Nase vorn, beim Radfahren holte Vicky dann einige Sekunden auf. Da die Laufstrecke einen Wendepunkt beinhaltete, konnten sich die beiden auf den 5 km immer wieder gegenseitig anfeuern und motivieren. Anne holte, auch mit Blick auf die Wertung der Deutschen Meisterschaft, alles aus sich heraus und erreichte das Ziel schlussendlich wenige Sekunden vor Vicky. Mangels Startpass ging Vickys Ergebnis zwar nicht in die DM Wertung ein, dennoch freute sie sich sehr über den ersten Platz ihrer Altersklasse in toller Zeit von 1:16 Stunden. Nach dem dritten Platz über die olympische Distanz im vergangenen Jahr zeigte Anne in diesem Jahr, dass auch auf der kürzeren Distanz mit ihr zu rechnen ist, denn die neue deutsche Meisterin der AK30 kommt mit Anne von der LSV Ladenburg! Die Abteilung freut sich und gratulierte herzlich zu diesem Erfolg.

Geschlossene Mannschaftsleistung der U14 Leichtathleten bei Mannschaftsmeisterschaften in Oftersheim

Bei knapp 35 Grad versammelten sich am 21. Juli die Leichtathletikvereine des Rhein-Neckar-Kreises in Oftersheim, um die Mannschaftsmeister zu küren. Unsere beiden U14-Teams nahmen dabei gemeinsam mit den Startgemeinschafts-Partnern des TSV HD-Wieblingen teil.
In der weiblichen U14 musste das Team durch Römerman-Teilnahmen und Krankheiten einige Absagen hinnehmen, sodass schlussendlich nur Jill Winckler und Elinor Gondro die Ladenburger Farben vertraten. Beide meisterten ihre Disziplinen gut und steuerten wichtige Punkte zur Mannschaftswertung bei. Im Weitsprung zeigten sie Leistungen im Bereich ihrer Bestleistung, Jill sprang 3,93 m, Elinor 3,71 m. Über 75 m lief Jill die beste Zeit der Mannschaft, Elinor steuerte den weitesten Wurf bei. Da die Wieblinger Athletinnen größtenteils noch in der U12 startberechtigt gewesen wären, war Erfahrungen sammeln von Anfang an das ausgegebene Ziel. Mit dem 5. Gesamtrang war man daher entsprechend zufrieden. Im kommenden Jahr, wenn der Termin hoffentlich besser liegt und die U12 Athletinnen dann auch regulär in der U14 starten, erhoffen sich die Trainer von den Erfahrungen profitieren zu können.
In der männlichen U14 stellten wir mit Timon Ding, Julius Eichberger, Valentin Grimm, Levi Knapstein und Janis Quennet gemeinsam mit dem Wieblinger Johann Haag eine schlagkräftige Mannschaft und man liebäugelte mit einer Podestplatzierung.
In der ersten Disziplin, dem Weitsprung setzte Janis mit 4,30 m den weitesten Ladenburger Sprung in die Grube, auch Timon konnte die 4m-Marke übertreffen, während Julius, der erstmals an einem Leichtathletikwettkampf teilnahm, mit 3,97 m nur ganz knapp darunter blieb. Auch Levi erreichte mit 3,82 m trotz Triathlon-Vorbelastung eine neue Bestleistung. Im 75-m-Sprint lieferten sich Julius und Timon ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Julius mit einem Hundertstel für sich entschied. Im Ballwurf waren Janis mit 46,50 m und Julius mit 45,50 m eine Klasse für sich.
Vor der abschließenden Staffel war die Nervosität groß, denn wie man selbst bei Weltmeisterschaften immer wieder zu sehen bekommt, kann in der Staffel alles passieren. Janis, Levi, Valentin und Timon brachten das Staffelholz bei ihrer Staffelpremiere souverän ins Ziel und sicherten sich so auch den dritten Gesamtrang aller Mannschaften.
Nach der hohen Wettkampfdichte in diesem Sommer freuen sich nun sowohl Athletinnen und Athleten, als auch ihre Trainerinnen und Trainer auf die Ferien, bevor im September noch zwei Wettkämpfe die Freiluftsaison abschließen werden.

Großer Kampfgeist und gute Leistungen der Triathleten beim Heidelbergman

Das zweite Wochenende in Folge stürzten sich die Triathleten der Region in den Neckar – nach dem heimischen Römerman wanderte man am 28.7. zum Heidelbergman nur wenige Kilometer flussaufwärts. Mit dabei auch 2 Athletinnen sowie 8 Athleten von uns.
Aufgrund von organisatorischen Schwierigkeiten beim Check-in musste der Schwimmstart zunächst um 20min verschoben werden. Im Gegensatz zum Römerman hat man in Heidelberg zudem nicht den Luxus einer Schiffsfahrt zum Start, die Athleten laufen stattdessen von der Neckarwiese gemeinsam in Richtung Altstadt. Davon gänzlich unbeeindruckt spulten wir unsere Vorstartroutinen ab. An der Heidelberger Schleuse erfolgte für diejenigen, die sich zu den schnellsten 100 Schwimmern zählten, ein Massenstart. Die restlichen 500 Athleten teilten sich in Grüppchen von fünf Athleten, die alle 5 Sekunden von einem Ponton in den Neckar sprangen. Durch die somit entstehenden unterschiedlichen Startzeiten, war es während des Rennens schwierig, den Überblick zu behalten, wer gerade wie im Rennen liegt. Die schnellsten Schwimmzeiten der LSV-Athleten zeigten Sebastian Körner, André Stern und Uwe Schüßler. Auch Anne Vormwald und Christine Aichele konnten überzeugen und fanden sich nach der ersten Disziplin in der ersten Hälfte des Frauenfeldes wieder.
Von der Wechselzone auf der Neckarwiese ging es auf dem Rennrad wieder zurück in Richtung Altstadt, um den Königsstuhl in Angriff zu nehmen. Die Radstrecke gilt als sehr anspruchsvoll, umfasst sie auf nur 35 km immerhin 900 Höhenmeter. Auch die Abfahrten sind steil und kurvig, sodass sich die Teilnehmenden durchgehend konzentrieren müssen, um den Bremspunkt nicht zu verpassen.
Aus LSV-Sicht zeigten auf nassen Straßen insbesondere Kai Hüller, Uwe Schüßler und Manuel Agostin ihre Radstärke. Sebastian Körner und Thomas Gerhardy folgten mit einigen Minuten Abstand. Aber auch die LSV-Athleten der höheren Altersklassen, Markus Körner, Roland Sawinski und André Stern zeigten, dass man beim Radfahren sowohl von starken Beinen, als auch von Erfahrung und Radbeherrschung profitieren kann. Auch Christine Aichele konnte beim Radfahren überzeugen und hatte sichtlich Spaß, während Anne Vormwald mit der eigenen Leistung haderte.
Zurück in der Wechselzone wurden wir vom Beifall vieler Vereinskollegen empfangen, die die Athleten lautstark auf die letzte Teildisziplin schickten. Beim Lauf auf den Philosophenweg mussten noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert werden. Christine und Anne gelang dies gut, sodass sie einige Minuten auf unsere Männer aufholen konnten. Bei eben jenen liefen Sebastian und Kai Zeiten von deutlich unter 50min, was für 10 km mit diesem Profil durchaus achtbar ist. Durch die Wendepunkt-Strecke führte die zweite Hälfte zwar größtenteils bergab, aber auch das ist mit müden Oberschenkeln nicht immer einfach zu meistern. Die Athleten begegnen sich dadurch jedoch auch, sodass sie sich gegenseitig aufmunternde Anfeuerungen zurufen können. Und so schafften es letztendlich alle LSVler wohlbehalten ins Ziel und konnten sich für ihre Leistungen feiern lassen.
Auch für die Vereinswertung des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups sammelten wir wertvolle Punkte. Bei der letzten Cup-Station Ende August in Viernheim entscheidet sich die Wertung dann final und wir sind hoffnungsvoll, wieder eine Gesamtplatzierung unter den ersten 5 Mannschaften zu erreichen.