Erfolgreicher Saisoneinstieg der Triathlet*innen in Schifferstadt

Beim Goldenen Hut Triathlon in Schifferstadt feierten unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. Der Wettkampf bildete zugleich die erste Station des Rhein-Neckar Triathlon Cup 2026 und bot damit die Möglichkeit erste Punkte für die Cupwertung zu sammeln.

In der Altersklasse Schülerinnen B überzeugten Lena Rucktäschel und Ildikó Albert bereits im Schwimmen und kamen gemeinsam aus dem Hallenbad in die Wechselzone. Auf der anschließenden Radstrecke konnte sich Ildikó etwas absetzen. Beide zeigten auch beim abschließenden 1-Kilometer-Lauf starke Leistungen. Am Ende erreichte Ildikó einen hervorragenden 7. Platz, dicht gefolgt von Lena auf Rang 10.
Bei den Schülern B zeigte Elias Schäffer ein gut eingeteiltes Rennen. Nach einem schnellen Wechsel nach dem Schwimmen konnte er sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke mehrere Konkurrenten überholen und lief schließlich als Achter ins Ziel.
In der Altersklasse Schülerinnen A glänzte Flora Kühlert mit einem flotten Schwimmen und einem starken Auftritt auf dem Rad. Trotz Rückstand nach verletzungsbedingter Laufpause Anfang des Jahres konnte sie sich mit einer guten Zeit den 5. Platz erlaufen.
Auch in der Jugend B waren wir vertreten. Sophie Ehmann kam als erste Athletin des Teams aus dem Wasser. Nea Kijas überzeugte mit einem schnellen Wechsel sowie soliden Leistungen auf Rad und Lauf. Jakob Fleckenstein hatte zunächst mit Verwirrung über die Länge der Schwimmstrecke zu kämpfen und musste sich anschließend gegen aufkommende Übelkeit behaupten. Trotz dieser Schwierigkeiten bewies er großen Kampfgeist und erreichte das Ziel.

Im Erwachsenenrennen zeigte Anna Kühlert ein starkes Rennen und belegte einen beachtlichen 10. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.

Neben den sportlichen Erfolgen fiel besonders der ausgeprägte Teamzusammenhalt auf. Die Athletinnen und Athleten unterstützten sich gegenseitig lautstark entlang der Strecke und sorgten für eine motivierende Atmosphäre – auch ein verletztes Teammitglied kam extra vorbei, um die anderen anzufeuern. Der Goldene Hut Triathlon in Schifferstadt war so nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gemeinschaftlicher Erfolg für unseren Nachwuchs – und zu ein vielversprechender Start in die Triathlon-Saison 2026.

Zwischen Chaos und Bestleistungen – Leichtathlet*innen trotzen widrigen Bedingungen in Walldorf

Die Bahneröffnung der SG Astoria Walldorf am 25. April war zugleich der Auftakt der RNK-Regiomeisterschaften in den Wurfdisziplinen und Hürdenläufen ab der Altersklasse U16. Für unsere Leichtathlet*innen bot sich dabei ein Wettkampftag mit zwei Gesichtern. Trotz langen Wartezeiten zwischen den Versuchen und starken Verzögerungen im Zeitplan, bewiesen die Athletinnen und Athleten Kampfgeist und lieferten beachtliche Ergebnisse.

In der Altersklasse U14 freute sich Noemie Lakaje neben einem guten 60-m-Lauf über das gelungene Hochsprung-Debüt. Mit übersprungenen 1,24 Metern sicherte sich die W12-Athletin Rang drei der Tageswertung. Clara Bildstein sprintete in der W13 zu einer neuen Bestzeit und belegte einen starken fünften Platz.
Die Altersklasse U16 war geprägt von Licht und Schatten. Elinor Gondro (W14) wurde durch Knieschmerzen ausgebremst. Selbst der Plan, auf den Endkampf im Kugelstoßen zu verzichten, um im Speerwurf anzugreifen, ging nicht auf und so war sie über den 4. Platz dennoch enttäuscht. Ebenfalls in der W14 am Start waren Lina Detig und Mila Ortlipp vom TV Schriesheim, die beide ihr Debüt über die 80 m Hürden gaben und mit guten Zeiten auf sich aufmerksam machten.
In der W15 gingen Carina Buchner und Lily Dietrichkeit an den Start. Im Hochsprung schaffte Carina erneut 1,44 Metern und sicherte sich damit den Tagessieg. Lily meisterte das Wettkampf-Hopping zwischen Staffel und Speerwurf mit Bravour. Im Speer steigerte sie ihre Bestleistung um über fünf Meter und wurde starke Dritte. Auch im Kugelstoßen sprang Rang drei heraus.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte die neu formierte Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord zum Abschluss. Die 4×100-Meter-Staffel der WU16 bestehend aus Lily, Lina, Carina und Mila zeigte, dass gute Zusammenarbeit zum Erfolg führt und lief zu einem starken zweiten Platz. „Das war Teamgeist pur, alle haben füreinander gekämpft“, resümierte das Trainerteam äußerst stolz.
Bei den männlichen Nachwuchsathleten zeigte Janis Quennet Moral. Nach einem für ihn durchwachsenem Kugelstoßen, lief er eine gute Zeit über 60 Meter und belegte den zweiten Platz im Speerwurf. In der U18 testeten Leonard Weik und Lennard Quennet erstmals die Strecken über 150 und 300 Meter. Lennard glänzte zusätzlich in den Wurfdisziplinen mit deutlichen Bestleistungen, 75 Zentimeter Zuwachs im Kugelstoßen und über fünf Meter im Speerwurf. Die starken 32,90 Meter brachten ihm Platz drei in der RNK-Wertung ein.
Für die Platzierungs-Highlights aus Ladenburger Sicht sorgten die Masters-Athleten. Benjamin Gondro im Kugelstoßen, Sebastian Körner über 400 m Hürden und Daniel Schäfer im Speerwurf sicherten sich jeweils den Regiomeistertitel.

Tag der Leichtathletik ein voller Erfolg

Bei unserem ersten Tag der Leichtathletik im Römerstadion durften wir rund 350 Kinder und Jugendliche aus der Region von Bad Dürkheim und Frankenthal bis Gondelsheim begrüßen – starke Teilnehmerfelder der Jahrgänge 2020 bis 2013 und insgesamt 42 Mannschaften. Für uns als Veranstalter war es ein rundum gelungener Wettkampftag, geprägt von Begeisterung, Teamgeist und vielen tollen sportlichen Leistungen.

Unsere jüngsten Athletinnen und Athleten traten im Rahmen des KiLa-Cups des Rhein-Neckar-Kreises an, während die U14 im Römercup startete. In altersgerechten Disziplinen wie Sprint, Weitsprung, Wurf und Hinderniscross konnten die Kinder ihr Können zeigen. Besonders erfreulich: Unsere „Ladenburger Gladiatoren“ sicherten sich den Sieg in der U8 und erreichten in der U10 einen starken zweiten Platz, während wir auch in der U12 mit guten Leistungen vertreten waren.
Zu den Highlights des Tages zählten für uns vor allem der Hinderniscross, der bei den Kindern für große Begeisterung sorgte, sowie der Scherhochsprung mit beeindruckenden Höhen bis zu 1,40 Metern. Der gesamte Ablauf verlief reibungslos, und das positive Feedback der teilnehmenden Teams hat uns sehr gefreut.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern – von unserem Organisationsteam über die unterstützenden Vereine bis hin zu unseren engagierten Jugendlichen und Eltern. Ebenso danken wir unseren Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung: Edeka Keller, Rewe Schriesheim, Capri Sun, die Volksbank Kurpfalz sowie Gala-Bau Wolf.
Besonders bewegt hat uns die begleitende Typisierungsaktion der DKMS: Rund 80 Menschen ließen sich registrieren und setzten damit ein starkes Zeichen der Solidarität für den Bruder unserer Trainerin und viele weitere Betroffene. Dieses Engagement macht uns stolz und zeigt, was unsere Gemeinschaft auszeichnet.

Starker Teamgeist und viele Bestleistungen – Leichtathlet*innen mit gutem Start in die Saison

Zum Auftakt der Freiluftsaison präsentierten sich unsere Leichtathleten bei der Bahneröffnung mit Werferpokal in Bruchsal in starker Form. Gemeinsam mit unserem Kooperationsverein TV Schriesheim trat das Team als geschlossene Einheit auf und überzeugte nicht nur sportlich, sondern auch durch großen Zusammenhalt und mannschaftliche Geschlossenheit.
In der männlichen U14 zeigte Tamino Heiß mit drei persönlichen Bestleistungen im Wurfdreikampf einen gelungenen Wettkampf und belegte Platz fünf. In der weiblichen U16 erreichte Carina Buchner über 100m Rang sechs und überzeugte zudem im Hochsprung. Elinor glänzte bei ihrem Debüt im Wurfdreikampf mit einer persönlichen Bestleistung im Speerwurf und Platz zwei in der Gesamtwertung. Lily Dietrichkeit komplettierte das starke Ergebnis mit Platz drei und konstanten Leistungen in allen Disziplinen.
Auch die Athletinnen des TV Schriesheim waren erfolgreich: Lina Detig sicherte sich vordere Platzierungen über 100m und im Hochsprung, während Mila Ortlipp die 800m der W14 gewann.
In der männlichen U18 lief Leonard Weik über 800m eine neue persönliche Bestzeit.
Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem der Teamgedanke im Mittelpunkt. Die enge Zusammenarbeit beider Vereine erweist sich als großer Gewinn und macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison.

Vizeeuropameistertitel und Bestleistungen bei EM in Toruń

Unsere Masters-Leichtathleten können auf eine äußerst erfolgreiche Teilnahme an den Halleneuropameisterschaften im polnischen Toruń zurückblicken. Vom 27. März bis 3. April stellten sich über 4.000 Athletinnen und Athleten aus 38 Nationen der internationalen Konkurrenz – mittendrin auch Daniel Schäfer und Sebastian Körner als Teil der deutschen Nationalmannschaft.
Für das sportliche Highlight aus LSV-Sicht sorgte Daniel Schäfer: Der Speerwerfer sicherte sich in der Altersklasse M45 mit einer starken Weite von 56,33 Metern den Titel des Vize-Europameisters. Nur wenige Zentimeter trennten ihn vom Goldrang. Nach seinem Deutschen Meistertitel wenige Wochen zuvor bestätigte Schäfer damit eindrucksvoll seine hervorragende Form.
Auch Sebastian Körner präsentierte sich in ausgezeichneter Verfassung und überzeugte mit gleich drei Masters-Bestleistungen: Über 400 Meter (54,5 Sekunden), 800 Meter (2:10 Minuten) sowie im Weitsprung (5,58 Meter) konnte er seine Leistungen deutlich steigern und seine gesteckten Ziele voll erreichen.
Neben den sportlichen Erfolgen zeigten sich beide Athleten begeistert von der Organisation und der besonderen Atmosphäre der Meisterschaften. Die Eindrücke und Begegnungen mit Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Europa machten die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wir sind stolz auf unsere erfolgreichen Masters-Athleten, die den Verein und Deutschland auf internationaler Bühne hervorragend vertreten haben. Ihre Leistungen sind zugleich Motivation und Ansporn für alle Altersklassen im Verein, weiterhin mit Freude und Engagement Leichtathletik zu betreiben.

Tag der Leichtathletik verbindet Sport und Lebensrettung

Im Rahmen des RNK KiLa Cups 2026 treten am 18. April im Ladenburger Römerstadion rund 350 Nachwuchstalente aus Baden und der Pfalz in über 40 Kinder- und Jugendmannschaften in altersgerechten Teamwettkämpfen an:
10:00 Uhr: U8 (Jg. 2019 und 2020)
11:00 Uhr: U12 (Jg. 2015 und 2016)
12:30 Uhr: U10 (Jg. 2017 und 2018)
Für die Altersklassen U10 und U12 geht es hierbei zudem um die Qualifikation für das badische Finale der VR-Talentiade.
Ab 14:00 Uhr folgt mit dem U14 Römercup für die Jahrgänge 2013 und 2014 ein weiterer Höhepunkt, ein Mannschaftswettkampf, bei dem Teamgeist und Vielseitigkeit im Mittelpunkt stehen.

DKMS-Typisierungsaktion für Dominik

Parallel zum sportlichen Geschehen findet eine Typisierungsaktion der DKMS statt. Hintergrund ist die Erkrankung von Dominik, dem Bruder einer Trainerin der gastgebenden LSV 1864 Ladenburg.
Der Notfallsanitäter hat bereits vielen Menschen geholfen und ist nun selbst auf eine Stammzellspende angewiesen.
„Dominik hat sein Leben dem Retten anderer gewidmet. Jetzt hoffen wir, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen und ihm diese Chance zurückgeben“, so das Organisationsteam, das ergänzt: „Der Tag der Leichtathletik soll zeigen, wie Sport Menschen verbinden und gleichzeitig echte Hilfe leisten kann.“

Weitere Infos auf unserer Unterseite Tag der Leichtathletik

Erfolgreiches Trainingslager der Leichtathleten in Alkmaar

Eine intensive Woche, viele neue Bestleistungen in Sicht und vor allem ein spürbarer Teamgeist: Unsere Leichtathleten blicken auf ein rundum gelungenes Trainingslager in
Alkmaar (Nordholland) zurück. Vom 1. bis 8. April bereitete sich das Team gemeinsam mit unserem Kooperationsverein TV Schriesheim auf die bevorstehende Stadionsaison vor. Insgesamt 18 Athletinnen und Athleten sowie vier Trainerinnen und Trainer nutzten die hervorragenden Bedingungen vor Ort optimal aus.
Die Sportanlage des gastgebenden Vereins Hylas Alkmaar ließ kaum Wünsche offen. Ein voll ausgestattetes Clubhaus, ein moderner Kraftraum sowie umfangreiche Trainingsmaterialien standen jederzeit zur Verfügung. „Wir haben hier Bedingungen vorgefunden, wie man sie sich für ein Trainingslager nur wünschen kann“, resümierte das Trainerteam zufrieden. Selbst das typisch nordholländische Wetter mit zum Teil kräftigem Wind wurde sinnvoll in die Trainingsplanung integriert. So sorgten Gegenwindläufe sowie gezielte Wurfeinheiten in anspruchsvollen Bedingungen für zusätzliche Trainingsreize.
Neben den sportlichen Einheiten kam auch das Miteinander nicht zu kurz. In den Pausen zog es viele Athletinnen und Athleten an die Tischtennisplatte oder an den Tischkicker, wo sich schnell vereinsübergreifende Teams bildeten. Überhaupt wuchsen die Jugendlichen im Alter von der U14 bis zur U23 innerhalb kürzester Zeit zu einer starken Gemeinschaft zusammen. Das Motto des Trainingslagers „Gemeinsam. Stärker.“ wurde dabei nicht nur formuliert, sondern tatsächlich gelebt.
Ein besonderes Highlight stellte der freie Tag dar, an dem die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer die nahegelegene Stadt Haarlem erkundeten. Neben dem charmanten Stadtbild standen vor allem Shopping und die obligatorischen niederländischen Fritten hoch im Kurs. Ein weiterer freier Nachmittag führte die Gruppe an den Strand. Bei frischen 12 Grad Lufttemperatur und noch kälterer Nordsee bewiesen alle Mut, denn ein gemeinsamer Sprung ins Meer durfte nicht fehlen. Ergänzt wurde das Programm durch Beachvolleyball- und Fußballspiele im Sand.
Untergebracht war die Gruppe in gemütlichen Chalets in einem nahegelegenen Ferienpark. Die Selbstverpflegung funktionierte reibungslos und entwickelte sich schnell zu einem weiteren Gemeinschaftserlebnis. Besonders in Erinnerung bleiben werden die abendlichen und teilweise nächtlichen Spieleabende, bei denen alle Altersklassen zusammenkamen. Für viele ein unvergesslicher Moment: spontane Fußballspiele in nahezu völliger Dunkelheit, begleitet von der immer wiederkehrenden Frage: „Wo ist eigentlich der Ball?“
Auch aus sportlicher Sicht zog das Trainerteam ein durchweg positives Fazit. Bei allen Athletinnen und Athleten waren deutliche Entwicklungen erkennbar, sowohl technisch als auch im konditionellen Bereich. „Die Fortschritte sind beeindruckend. Vor allem aber stimmt die Einstellung im Team“, betonten die Verantwortlichen.
Mit viel Motivation, gestärktem Zusammenhalt und einem klaren Blick auf die kommenden
Wettkämpfe kehren die Leichtathletinnen und Leichtathleten zurück.

Deutscher Meistertitel für die Leichtathletik!

Bei den Deutschen Leichtathletik Hallen- und Winterwurfmeisterschaften der Masters vom 6. bis 8. März in Düsseldorf präsentierten sich auch zwei unserer Athleten in guter Form. Mit Sebastian Körner (M35) und Daniel Schäfer (M45) schickten wir ein kleines, aber erfolgreiches Team an den Start.
Den Auftakt machte Sebastian Körner am Freitagabend über 800 Meter. Um rechtzeitig in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu sein, hatte der Mittelstreckler zuvor sogar Überstunden abgebaut. Auf der engen Hallenrundbahn entwickelte sich ein typisches, taktisches Meisterschaftsrennen über vier Runden. In dem dicht gedrängten Feld kam es mehrfach zu leichten Rempeleien und Körperkontakt, dennoch behauptete sich Sebastian und freute sich in der Endabrechnung über Rang acht.

Am Samstag ging der Ladenburger über die 400-Meter-Distanz an den Start. In 55,64 Sekunden lief er in einem stark besetzten Feld auf Platz sechs und stellte dabei eine neue persönliche Bestleistung in der Mastersklasse auf. Trotz fehlendem spezifischem Training für die Langsprint-Disziplin, nähert er sich damit wieder seiner Bestmarke aus der aktiven Zeit an.
Für den sportlichen Höhepunkt aus Ladenburger Sicht sorgte Daniel Schäfer im Speerwurf der Altersklasse M45. Um sich stressfrei auf den Wettkampf vorbereiten zu können, reiste er bereits samstags an und begutachtete die Wettkampfstätte. Bei frühlingshaften Temperaturen und guten Wettkampfbedingungen steigerte sich Daniel am Sonntag dann von Versuch zu Versuch. Im sechsten und letzten Durchgang schleuderte er den Speer schließlich auf starke 49,89 Meter – rund zwei Meter weiter als die Konkurrenz. Auch wenn die 50m an diesem Tag knapp nicht fallen wollten, sicherte er sich damit souverän den Deutschen Meistertitel – nach dem Titel im vergangenen Sommer bereits der zweite Titel in nicht mal einem Jahr!
Die Leistungen der beiden erfüllen die Abteilung mit Stolz und machen Hoffnung auf weitere Steigerungen: Ende März stehen die Europameisterschaften der Masters in Toruń in Polen an, bei denen Sebastian und Daniel an den Start gehen werden.

Leichtathleten sammeln Medaillen bei RNK-Crosslaufmeisterschaft

Mit einer großen Mannschaft von 25 Athletinnen und Athleten gingen wir bei der RNK-Crosslaufmeisterschaft am 1. März 2026 am St. Leoner See an den Start. Auf der anspruchsvollen Strecke überzeugte unser Nachwuchs mit zahlreichen Podestplätzen, Top-Ten-Ergebnissen und starken Mannschaftsleistungen.
Über die 600m-Distanz zeigten zunächst die jüngsten LSV-Athleten tolle Leistungen. In der M6 feierte Lukas Jung einen Sieg, während Marek Albert Rang zwei belegte. In der M7 lief Fabian Kühlert auf Platz zwei, Ryan Manuel wurde Fünfter. In der M8 überzeugte Jakob Jung mit Rang vier vor Simon Schoch (6.), Jakob Singer (9.) und Jonathan Schlicker (13.). In der M9 kamen Henrik Jahn (7.), Yaron Gondro (8.) und Moritz Schäffer (9.) geschlossen in die Top Ten.
Auch die Mädchen lieferten starke Ergebnisse. Noemi Schäffer lief in der W6 bei ihrem ersten Meisterschaftsstart direkt auf Platz drei und trat damit in die sportlichen Fußstapfen ihrer Brüder und ihres Vaters. Viktoria Singer belegte in der W7 Rang vier. In der W8 dominierte Tilda Wiesner, die sich den Sieg sicherte und als Gesamtvierte der U10 sogar mit den älteren Jahrgängen mithalten konnte. Johanna Horack (6.) und Elisa Bläß (9.) komplettierten das starke Ergebnis. In der W9 lief Leni Bartsch auf Rang zwei und verpasste die Titelverteidigung um weniger als zwei Sekunden, während Alexia Jäger Achte wurde.
Über die 1.200m zeigten die älteren Jahrgänge ihr Können. Marek Frei belegte in der M10 Rang fünf, Benedikt Schoch wurde in der M11 Neunter und Henrik Wirtz lief in der M12 auf einen starken vierten Platz.
Bei den Mädchen setzte Ildiko Albert in der W11 ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Mit einem Start-Ziel-Sieg lief sie von Beginn an vorneweg, hatte bereits nach der ersten Runde einen deutlichen Vorsprung und konnte auf den letzten Metern sogar Tempo herausnehmen. In der W12 erreichte Emilie Nijenhuis Rang drei vor Noemi Lakaje auf Platz acht, während Clara Bildstein in der W13 ebenfalls die Bronzemedaille gewann.
Neben den Einzelerfolgen überzeugten wir auch in den Mannschaftswertungen. Die MU8 mit Lukas, Fabian und Ryan sicherte sich den Mannschaftssieg. In der MU10 wurde die erste Mannschaft mit Henrik, Jakob J. und Yaron Zweiter, während die zweite Mannschaft mit Moritz, Simon und Jakob S. Rang fünf belegte. Hauchdünn ging es in der WU10 zu. Hier landeten Leni, Tilda und Alexia mit lediglich 1,2 sec Rückstand auf die Sieger auf Platz drei. In der WU14 liefen Emilie, Clara und Noemi gemeinsam auf einen starken zweiten Platz.
Mit zahlreichen Medaillen, vielen Top-Platzierungen und viel Teamgeist war der Crosslauf am St. Leoner See für uns ein rundum erfolgreicher Wettkampftag.

Lichterzauber und starke Leistungen beim HaWei Night Run in Ubstadt-Weiher

Beim stimmungsvollen HaWei Night Run rund um den Hardtsee in Ubstadt-Weiher verwandelte sich die Laufstrecke am Freitagabend (27.2.) in ein funkelndes Lichterband. Zahlreiche Fackeln und Lichterketten sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre und machten die Veranstaltung einmal mehr zu einem Highlight im regionalen Laufkalender. Mittendrin: unsere Athletinnen und Athleten, die mit starken Ergebnissen überzeugten.
Bereits die jüngsten Starterinnen und Starter sorgten für großen Jubel.
Noemi Schäffer lief im Bambinilauf als 1. Mädchen ins Ziel.

Im Schülerlauf über 1,8 Kilometer zeigten alle unsere Startenden tolle Leistungen. Ildiko Albert belegte Platz 3 bei den Mädchen und sicherte sich zugleich den 1. Platz in der Altersklasse W11. Elias Schäffer erreichte bei den Jungen den 6. Platz gesamt und wurde Dritter der Altersklasse M11. Valentin Sommer lief als Dritter Junge ins Ziel und gewann damit seine Altersklasse M13.
Auch über fünf und zehn Kilometer waren wir stark vertreten.
In der weiblichen U16 erreichte Sophie Ehmann einen respektablen 5. Platz im 5-km-Lauf. Ihre Zeit vom letzten Jahr verbesserte sie dabei um zweieinhalb Minuten.
Außerdem gingen Christian Ehmann, André Stern, Lucas Zimmermann und Jenny Zimmermann über 5 km an den Start und zeigten tolle Leistungen. Heike Stern überzeugte mit einem besonders starken Lauf und gewann ihre Altersklasse W45.
Auf der doppelten Distanz zeigten Daniel Hotz, Sebastian Linder, Christopher Schneider, Anna Kühlert und Jana Roth trotz der ungewohnt späten Uhrzeit nach einem langen Arbeitstag starke Leistungen auf der nächtlich beleuchteten Runde.
Der HaWei Night Run bewies einmal mehr, dass Sport und Atmosphäre perfekt harmonieren können. Die besondere Kulisse rund um den See, das Leuchten der Lichter im Dunkeln und die begeisterte Unterstützung entlang der Strecke schufen einen tollen Rahmen für die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten.