Am 9. August fand mit dem Großen Silberpilspreis ein Radrennen in Bellheim statt. Für uns gingen aus dem Triathlon-Nachwuchs Nea Kijas, Sophie Ehmann und Flora Kühlert an den Start. Mit der moralischen Unterstützung ihrer Radtrainer*innen Stephanie Meyer und Christian Rommelsheim (vormittags für die SSG Bensheim ebenfalls am Start) waren alle trotz Hitze sehr motiviert. Der Startschuss erfolgte um 15.40 Uhr, Flora und Sophie starteten in der U15w und Nea in der U17w. Der Kurs aller drei ging über zwei Runden à 20 km. Am Anfang fuhren die drei in einer großen Gruppe und dann setzten sich immer kleinere Gruppen ab. Sophie fuhr als Führende der LSV ca. 200 m vor Flora in einer Gruppe, darauf Flora mit ihrer Windschattengruppe gefolgt von Nea. Anfangs war es sehr heiß, während des Rennens fing es zum Glück an zu regnen, was für eine kleine, schöne Abkühlung sorgte. Leider stürzte Sophie nach 19 km und musste ihr Radrennen aufgeben. In der zweiten Runde fuhren Flora und Nea jeweils ohne Gruppe und kämpften gegen den aufkommenden Wind. Flora erreichte nach 1:14 h mit 5 Min. Abstand zur Siegerin als Fünfte ihrer Altersklasse das Ziel, Nea nach 1:22 h. Trotz des Sturzes und der Anstrengung waren alle glücklich über die gezeigte Leistung und versicherten: „Es war ein super tolles Erlebnis und auch wenn wir uns nicht nur auf den Radsport sondern auf alle drei Disziplinen im Triathlon fokussieren, kommen wir gerne wieder und stellen uns der harten Konkurrenz der Spezialistinnen.“
Es gibt einen Moment im Leben junger Sportlerinnen und Sportler, in dem sie sich entscheiden müssen: Geht es weiter wie bisher, ein bisschen Bewegung und Spaß in der Gemeinschaft oder nimmt man das Ganze ernster? Lennard Quennet hat sich entschieden. Und was aus dieser Entscheidung geworden ist, ließ sich an zwei Wochenenden in diesem Sommer eindrucksvoll beobachten: zunächst bei den Badischen Meisterschaften der U18 in Schutterwald und dann bei den Baden-Württembergischen Finals in Walldorf – dem großen Bühnenauftritt der Nachwuchsathleten aus Baden und Württemberg.
Der Ladenburger ließ dabei eines sofort erkennen: Er ist kein Spezialist. Er ist ein Allrounder. Während die meisten seiner Konkurrenten in Schutterwald als absolute Spezialisten auf ihre Kerndisziplin setzten, ging Lennard als Multitalent gleich in drei Wettbewerben an den Start und war damit der einzige Athlet im Feld, der sowohl im Sprint als auch in den technischen Disziplinen antrat. Im 100-Meter-Lauf lief er eine fantastische Bestzeit: Mit 11,89 Sekunden blieb er zum ersten Mal unter der 12-Sekunden-Grenze. Eine Zeit, die zeigt, dass sein sprinterisches Fundament mehr als solide ist. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 28,96 Meter. Den Höhepunkt des Tages bildete der Dreisprung, bei dem Lennard sich 11,78 Meter weit in die Schutterwalder Sandgrube katapultierte. Eine Leistung, die gut genug war, um sich für die baden-württembergischen Finals zu qualifizieren. Dass er an diesem Tag nicht auch noch im Speerwurf antrat, lag nicht am fehlenden Willen, sondern schlicht am Wettkampfplan: Speer und Dreisprung fanden zeitgleich statt. Denn auch am Speerwurf hätte er teilnehmen dürfen. Was steckt hinter diesem beachtlichen Entwicklungssprung? Die Antwort ist keine magische Formel, sondern das Ergebnis einer Reihe bewusster Entscheidungen: des Athleten selbst, aber auch seines Umfelds; der Abteilung, dem Trainerteam und natürlich seiner Familie. Seit wir die Trainingskooperation mit dem TV Schriesheim ausgebaut hat, profitieren die Nachwuchsathleten beider Vereine voneinander: gemeinsame Einheiten, größere Trainingsgruppen, gegenseitiger Ansporn. Wer schneller werden und weiter springen will, braucht mehr als Technik, er benötigt Mitstreiter, die ihn täglich herausfordern. Dazu kommt das Trainingslager, das die Ladenburger Leichtathletik nach einem knappen Jahrzehnt Pause wieder durchgeführt hat. Mehrere Tage Intensivarbeit abseits des Alltags, voller Fokus und voller Energie – genau der Impuls, der junge Talente auf die nächste Stufe heben kann. Für Lennard war es offensichtlich der richtige Kick zum richtigen Zeitpunkt. Und nicht zuletzt: das Trainerteam. Denn wer mit echtem Potenzial ausgestattet ist, braucht jemanden, der es erkennt und dann den Rahmen schafft, in dem es wachsen kann. „Lennard hat in diesem Sommer einen beachtlichen Schritt gemacht, nicht nur leistungsmäßig, sondern auch in seiner Haltung zum Sport“, so der Kommentar aus dem Trainerteam. „Er hat verstanden, dass konsequentes Training und der Wille, sich mit den Besten zu messen, sich auszahlen.“ Was Lennard Quennet in diesen Wochen gezeigt hat, ist mehr als eine Ansammlung guter Wettkampfergebnisse. Es ist der Beleg dafür, dass aus Talenten leistungsstarke Sportler werden, die Freude daran haben, sich mit anderen zu messen und daran persönlich zu wachsen. Wenn das Umfeld stimmt, die Gemeinschaft trägt und der Athlet selbst bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen, ist erheblich mehr möglich als viele glauben. Bei uns sind diese Voraussetzungen gerade erfüllt. Hier wird die Vielfalt von Freizeit- bis ambitioniertem Wettkampfsport abgedeckt und das ist die vielleicht schönste Erkenntnis dieses Wettkampfsommers.
Mit großem Einsatz und viel Teamgeist präsentierten sich unsere Leichtathletinnen bei den BSMM-Vorkämpfen in Oftersheim. Die Athletinnen aus der Römerstadt gingen sowohl mit einem eigenen U12-Team als auch in der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord an den Start, die in der U16 gemeinsam mit dem TV Schriesheim und in der U14 mit der TSG Germania Dossenheim gebildet wurde.
In der U12 weiblich belegten wir einen guten fünften Platz. Carla Prager sammelte Punkte über 800 Meter, 50 Meter und im Weitsprung. Livia Bildstein war ebenfalls im Sprint, über 800 Meter und im Weitsprung im Einsatz. Matilda Ebs brachte das Team in 50 Meter, Weitsprung und Schlagballwurf nach vorne. Clara Jonas punktete im Schlagballwurf, Talea Mainka war über 50 Meter und im Weitsprung am Start. Auch die 4×50-Meter-Staffel zeigte einen engagierten Auftritt und das Team brachte das Staffelholz sicher ins Ziel.
In der U14 weiblich sammelten aus Ladenburger Sicht Emma Schnepf und Clara Bildstein im Sprint und Weitsprung wichtige Punkte. Noemi Lakaje war im Hochsprung und Weitsprung im Einsatz, Friederike Streißelberger im Ballwurf. Emilie Nijenhuis punktete über 800 Meter und im Ballwurf, Carolin Rommelsheim über 800 Meter. Liah Jauss ging im Sprint und Weitsprung an den Start. In der Staffel zeigte sich, dass es wichtig ist, im Teamwettkampf zwei Staffeln zu stellen. Während die eine Staffel aufgrund einer Wechselraumüberschreitung disqualifiziert wurde, machte die andere Staffel das Missgeschick mit ihrer Leistung wieder wett. So erreichte die StG Rhein-Neckar Nord Rang sechs.
In der U16 weiblich sicherte sich die StG Rhein-Neckar Nord den ersten Platz in der DMM-Gruppe 3. Lily Dietrichkeit zeigte einen starken Wettkampf über 100 Meter, im Weitsprung und vor allem im Kugelstoßen, wo sie eine neue persönliche Bestleistung erzielte. Elinor Gondro und Carina Buchner brachten ebenfalls im Kugelstoßen wichtige Punkte in die Wertung ein. Auch wenn die 4×100-Meter-Staffel ihren Lauf nicht beenden konnte, reichten die Leistungen in den Einzeldisziplinen zum Tagessieg.
Das Trainerteam blickte zufrieden auf den Wettkampftag: Die Athletinnen sammelten nicht nur wichtige Punkte, sondern bewiesen einmal mehr großen Teamgeist. So kurz vor den Sommerferien überhaupt drei Teams an den Start zu bringen, zeigte zudem die Einsatzbereitschaft der Athletinnen.
Eigentlich hatten Janis Quennet und Lily Dietrichkeit ihren Saisonhöhepunkt bei den Süddeutschen Meisterschaften geplant. Nach deren hitzebedingter Absage mussten die beiden Nachwuchswerfer jedoch umdenken. Kurzerhand wurden die Badischen Einzelmeisterschaften der U16 im malerischen Kinzigtal zum neuen Saisonhöhepunkt und auch wenn persönliche Bestleistungen diesmal ausblieben, bewiesen beide einmal mehr, dass sie zur badischen Spitze gehören. In allen drei Wurfdisziplinen – Diskus, Speer und Kugel – gingen die beiden an den Start. Besonders im Diskus- und Speerwurf zeigten sie starke Leistungen und erreichten jeweils den Endkampf der besten Acht. Für Lily verlief der Wettkampf konstant auf hohem Niveau. Mit dem Diskus kam sie auf 24,5 Meter und belegte Rang sieben. Auch im Speerwurf bestätigte sie ihre gute Saison mit einem weiteren siebten Platz. Dass am Ende keine neue persönliche Bestleistung zu Buche stand, änderte nichts an einem insgesamt überzeugenden Auftritt. Weniger glücklich verlief das Kugelstoßen, allerdings unter besonderen Bedingungen. Da die eigentliche Kugelstoßanlage nicht genutzt werden konnte, mussten die Athletinnen und Athleten auf einer provisorisch auf einer Wiese ausgelegten Spanholzplatte antreten. Der rutschige Untergrund machte vor allem den Drehstoßenden das Leben schwer. Sowohl Lily als auch Janis verpassten als jeweils Neunte den Endkampf denkbar knapp. Dafür sorgte Janis in seinen beiden anderen Disziplinen für Edelmetall. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 29,91 Meter und gewann die Bronzemedaille. Der Speerwurf entwickelte sich anschließend zum Höhepunkt des Tages. Nach den bisherigen Saisonergebnissen schien alles auf das nächste Duell zwischen Janis und Remo Gröne von Astoria Walldorf hinauszulaufen. Bei den Kreismeisterschaften hatte Gröne noch knapp die Nase vorn, diesmal entschied Janis das direkte Duell für sich. Während beide vor allem den jeweils anderen im Blick hatten, nutzte Jan Strittmatter von der LG Radolfzell seine Chance. Mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um mehr als vier Meter überraschte er die Konkurrenz und schnappte sich mit nur 24 Zentimetern Vorsprung auf Janis den badischen Meistertitel. Für den Ladenburger blieben mit 37,93 Metern die Silbermedaille und das gute Gefühl, erneut zu den stärksten Speerwerfern seines Jahrgangs zu gehören. Auch das Trainerteam zeigte sich zufrieden: „Nach der Enttäuschung über die abgesagten Süddeutschen Meisterschaften präsentierten sich beide Athleten kämpferisch, konzentriert und mit großer Freude am Wettkampf. Die gezeigten Leistungen machen Mut für die kommenden Jahre und zeigen, dass bei der LSV Ladenburg weiterhin vielversprechende Talente heranwachsen.“ So blieb am Ende eines sonnigen Wettkampftages im idyllischen Kinzigtal nicht nur die Freude über zwei Medaillen und vier Finalteilnahmen, sondern auch die Gewissheit, dass der Weg für beide Athleten noch lange nicht zu Ende ist.
Unter hochsommerlichen Bedingungen stellten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten Anfang Juli den Badischen Blockmeisterschaften. Während die U16 in Engen an den Start ging, wurden die Titelkämpfe der U14 in Ettlingen ausgetragen. Trotz der großen Hitze überzeugten unsere Athletinnen und -Athleten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen. Bei den U16-Meisterschaften in Engen zeigte Janis Quennet im Block-Wurf einen überzeugenden Wettkampf. Gleich in mehreren Disziplinen stellte er neue persönliche Bestleistungen auf: Über 100 Meter sprintete er in 13,57 Sekunden so schnell wie nie zuvor, auch über die 80 Meter Hürden sowie im Diskuswurf mit starken 31,24 Metern verbesserte er seine bisherigen Bestmarken. Ergänzt durch gute Leistungen im Weitsprung und Kugelstoßen belegte Janis in der Gesamtwertung einen hervorragenden vierten Platz und verpasste das Podest nur knapp. Ebenfalls im Block-Wurf startete Lily Dietrichkeit. Sie präsentierte sich in guter Form und blieb sowohl über 100 Meter als auch über 80 Meter Hürden nur knapp über ihren persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen überzeugte sie erneut mit einem Stoß über die Neun-Meter-Marke. Mit konstant guten Leistungen in allen fünf Disziplinen erreichte sie einen starken fünften Platz. Im Block Sprint/Sprung begann Carina Buchner ihren Wettkampf vielversprechend. Über 100 Meter stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und übersprang im Hochsprung 1,44 Meter. Leider musste sie den Wettkampf anschließend verletzungsbedingt vorzeitig beenden. In der U14 zeigte Clara Fink bei den Badischen Blockmeisterschaften in Ettlingen eine tolle Leistung. Bei ihrer ersten Teilnahme an Badischen Meisterschaften erzielte sie in vier der fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung im Kugelstoßen, wo sie die Kugel auf 6,47 Meter beförderte. Mit Platz zwölf im Gesamtklassement gelang ihr ein guter Einstand auf Landesebene.
Die anhaltende Hitzewelle machte sich jedoch auch im Wettkampfkalender bemerkbar. So mussten die Süddeutschen Meisterschaften der U16 in Kitzingen, für die sich Janis Quennet qualifiziert hatte, ebenso abgesagt werden wie die Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften in Heidenheim sowie die RNK Einzelmeisterschaften der U12 und U14 in Eppelheim. Damit fielen gleich mehrere wichtige Wettkämpfe den extremen Temperaturen zum Opfer.
Bei hochsommerlichen Temperaturen haben unsere Triathletinnen und Triathleten beim EWR-Triathlon in Lampertheim ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Insgesamt 17 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung über die Sprintdistanz – und kehrten mit zahlreichen Top-Platzierungen, Altersklassensiegen und Mannschaftserfolgen zurück. Unter 282 Finishern gelang uns dabei das bisher beste Mannschaftsergebnis in Lampertheim. Während viele Sportveranstaltungen aufgrund der extremen Hitze abgesagt oder Strecken gekürzt wurden, entschied sich die DLRG Lampertheim, den Triathlon wie geplant durchzuführen. Die Teilnehmenden absolvierten 500 Meter Schwimmen im Badesee Lampertheim, anschließend 20 Kilometer Radfahren rund um Lampertheim sowie abschließend fünf Kilometer Laufen mit Wendepunkt in Seenähe. Die Bedingungen waren alle sehr herausfordernd. Vor allem die Rad- und Laufstrecke lagen über weite Teile in der prallen Sonne. Zusätzliche Kühlmaßnahmen und Getränkestationen sorgten dafür, dass die Athletinnen und Athleten bestmöglich versorgt wurden. Auch die mitgereisten Unterstützenden der LSV gaben mit Wasserspritzpistolen und Eiswasser ihr Bestes, die Athlet*innen abzukühlen. Dennoch verlangten die hohen Temperaturen allen Starterinnen und Startern viel ab. Umso bemerkenswerter war der Auftritt unserer Triathletinnen und Triathleten, die starke Leistungen zeigten und zahlreiche Podestplätze sammelten. Insgesamt gingen fünf Altersklassensiege an die LSV. Besonders herausragend war der Erfolg von Jana Roth, die nach 1:09:19 Stunden nicht nur ihre Altersklasse W 25 gewann, sondern sich auch den Gesamtsieg bei den Frauen sicherte. Weitere Altersklassensiege feierten Benjamin Gauter-Fleckenstein, der nach 1:03:40 Stunden als schnellster LSV-Athlet auf dem fünften Gesamtrang ins Ziel kam und die M 55 gewann. Anna Kühlert entschied die W 45 für sich und wurde starke Vierte der Frauenwertung. Roland Sawinski gewann die M 65, Deena Schultz holte den Sieg in der W 20. Auch auf den weiteren Podestplätzen waren wir stark vertreten. Daniel Hotz belegte Platz drei in der M 40. Kai Hüller wurde Dritter der M 35. Beatrix Körner komplettierte die Podestplätze mit Rang drei in der W 60. Ein besonderer Erfolg gelang zudem in der Mannschaftswertung mit einem Doppelsieg. Bei den Männern gelang der Sieg mit 10 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Auch die Plätze vier und zehn gingen an uns. Unsere Frauenmannschaft gewann ebenso dominant die Teamwertung. Damit unterstrich das Ladenburger Team eindrucksvoll seine mannschaftliche Stärke und seine gute Form in der laufenden Saison. Neben den Podiums- und Altersklassenerfolgen zeigten auch die weiteren LSV-Starter starke Leistungen: Matthias Schäffer wurde Zwölfter der Gesamtwertung und Vierter der M 40. Jonas Reinle erreichte ebenfalls den vierten Platz der M 35. Christopher Schneider belegte Rang fünf in der M 30. Alexander Rittlinger finishte als Sechster der M 50. Manuel Agostin kam als Siebter der M 35 ins Ziel. Bernhard Wikanardi belegte Rang zwölf in der M 40. Christian Boeke finishte als 15. der M 50, Nicolas Stefan als 16. der M 40, Markus Körner als Siebter der M 60 und Yvonne Heid als 13. der W 40. Für uns war der EWR-Triathlon in Lampertheim damit ein voller Erfolg. Unter extremen Bedingungen zeigte die Mannschaft nicht nur sportliche Klasse, sondern auch großen Zusammenhalt, Kampfgeist und Hitzebeständigkeit.
Bei hochsommerlichen Temperaturen stellten sich drei unserer Nachwuchsathletinnen der Herausforderung des Schülertriathlons in Ludwigshafen. Dabei verlangten nicht nur die Temperaturen, sondern auch die besonderen Streckenbedingungen den jungen Sportlerinnen einiges ab. Der Wettkampf begann mit dem Schwimmen im Willersinnweiher. Im Freiwasser waren Orientierungssinn und Konzentration gefragt, denn schon bei den Schülern wurde teilweise am Fuß gezogen oder anderes unsportliches Verhalten an den Tag gelegt. Zusätzliche Herausforderungen warteten auf der Radstrecke: Nach einem nächtlichen Gewitter hatten sich Teile des Kurses in eine matschige Strecke verwandelt. Besonders die frühen Starterinnen und Starter der Jugend B mussten sich ihren Weg teilweise durch kaum noch erkennbare Passagen suchen. Trotz dieser schwierigen Bedingungen zeigten unsere Athlet*innen großen Einsatz und bewiesen Ausdauer sowie Kampfgeist. Bei den Schülerinnen B absolvierte Ildikó Albert die Distanzen von 200 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und einem Kilometer Laufen in 23:55 Minuten. Nea Kijas ging in der Jugend B über 400 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen an den Start und erreichte nach 50:12 Minuten das Ziel. Dieselbe Strecke bewältigte Valentin Sommer bei den Schülern A in 47:16 Minuten. Die erzielten Platzierungen – ein fünfter, ein sechster und ein elfter Rang in ihren jeweiligen Altersklassen – waren dabei eher Nebensache. Im Mittelpunkt standen das Sammeln von Wettkampferfahrung und das erfolgreiche Meistern der anspruchsvollen Bedingungen. Entsprechend zufrieden konnten unsere jungen Triathlet*innen auf ihren Wettkampf in Ludwigshafen zurückblicken.
Am Sonntag, den 14. Juni fand der Mußbacher Sprint-Triathlon mit gutem Wetter und motivierten LSVlern statt. Geschwommen wurde in verschiedenen Startgruppen im Neustadter Freibad, um auf einer windigen Radstrecke nach Mußbach zu gelangen. Dort galt es noch schnelle 5km zu absolvieren, die durch zahlreiche Helfer und Wasserstationen erleichtert wurden. Alle Ladenburger erreichten glücklich das Ziel und durften sich über tolle Ergebnisse freuen. Bernhard Wikanardi belegte in seiner Alterklasse bei starker Konkurrenz Platz 25. Im weiblichen Ak Pendant sicherte sich Julia Kerth den 13. Platz. Besonders gejubelt wurde für Christine Aichele über ihren Altersklassensieg, sowie über Victoria Pech und Jana Roth die sich mit Platz 3 und 2 das Treppchen der AK25w teilen durften. Die erreichten in der Gesamtwertung sogar die Top 5!
Alle Treppchenplätze wurden passend zum Standort an der Weinstraße mit Traubensaft, Wein und Dubbegläsern belohnt, sodass alle nach einem anstrengenden Wettkampf gut regenerieren konnten.
Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und vielversprechenden Entwicklungen präsentierten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den Heidelberger Qualifikationstagen. Sowohl Masters-Athleten als auch die Jugend nutzten die Wettkämpfe bei brütender Sommerhitze, um die Umsetzung von Trainingsinhalten unter Wettkampfbedingungen zu testen.
In der Mastersklasse zeigte Daniel Schäfer einmal mehr seine Klasse im Speerwurf. Mit starken 52,94 Metern bestätigte er seine Leistungsfähigkeit und sammelte Selbstbewusstsein für die anstehenden BaWü Masters Meisterschaften. Für die Nachwuchstrainerinnen Christina Rötzheim und Susi Britting war der Wettkampf das 200m Debüt in der Mastersklasse. Trotz anfänglicher Nervosität meisterten beide die Aufgabe und sind nun Feuer und Flamme für weitere Wettkämpfe. In der Altersklasse U16 absolvierte Lily Dietrichkeit ein vielseitiges Wettkampfprogramm. Über 100m und im Kugelstoßen konnte sie das derzeitige Leistungsniveau bestätigen. Über die 80m Hürden gelang ihr eine neue persönliche Bestzeit, die zusätzlich Selbstvertrauen für die bevorstehenden badischen Blockmeisterschaften geben dürfte. Im Diskuswurf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 26,63 Meter. Weniger erfreulich verlief der Speerwurf, wo mehrere Würfe aufgrund umstrittener Kampfrichterentscheidungen als ungültig gewertet wurden und so ein besseres Ergebnis verhinderten. Ebenfalls in der U16 zeigte Janis Quennet einen erfolgreichen Wettkampftag. Im Kugelstoßen näherte er sich mit 8,69 Metern seiner Bestleistung aus der Halle an. Im Speerwurf steigerte er diese auf 36,25 Meter und damit um mehr als einen Meter – was die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet. Im Diskuswurf gelang ihm erstmals ein Wurf über die 31-Meter-Marke. Darüber hinaus debütierte er im Hammerwurf und sammelte wichtige Erfahrungen in der technisch anspruchsvollen Disziplin. In der U18 durfte sich Santino DeGeorge über eine neue persönliche Bestleistung im Speerwurf freuen. Er erreichte 33,49 Meter und überzeugte mit einer konstanten Serie jenseits der 30-Meter-Marke. Auch Lennard Quennet zeigte sich in ausgezeichneter Form. Im Kugelstoßen durchbrach er erstmals die Marke von zehn Metern. Im Speerwurf kam er nahe an seine Bestleistung heran. Besonders deutlich fiel die Leistungssteigerung im Diskuswurf aus, wo er seine bisherige Bestweite um rund fünf Meter auf starke 28,93 Meter verbessern konnte.
Beim Sommersportfest in Seckenheim zeigten zwei unserer Nachwuchsathlet*innen starke Leistungen im Blockwettkampf und konnten mit persönlichen Bestleistungen sowie viel Kampfgeist überzeugen.
Janis Quennet, der die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften im Block Wurf bereits sicher hat, testete diesmal seine Form im Block Sprint/Sprung. Mit 2.193 Punkten belegte er einen starken 4. Platz und qualifizierte sich auch in diesem Block für die Badischen Meisterschaften im Juni in Engen. Auch unsere zweite Starterin Carolin Rommelsheim präsentierte sich in Seckenheim kämpferisch und motiviert. Nachdem sie den Qualifikationswettkampf am 1. Mai in Mannheim auslassen musste, ging sie nun im Block Lauf an den Start. Über 75 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Ballwurf und 800 Meter zeigte sie einen engagierten und couragierten Wettkampf. Besonders stark war ihre Zeit über 800 Meter, wo sie erstmals unter der Drei-Minuten-Marke blieb. Insgesamt ein toller Auftritt, der einmal mehr zeigt, wie positiv sich ihr Trainingsfleiß und ihre kontinuierliche Entwicklung auszahlen.
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