Leichtathletik Nachwuchs glänzt beim Seckenheimer Herbstsportfest

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad fanden am 20. September 2025 auf der modernen Seckenheimer Bezirkssportanlage die Wettkämpfe des traditionellen Herbstsportfestes statt. Vereine aus vier Bundesländern und mehreren Verbänden schickten zahlreiche Top-Starter ins Rennen. Mit neun Athletinnen und Athleten waren auch wir vertreten und unsere Nachwuchstalente überzeugten mit vielen persönlichen Bestleistungen, starken Platzierungen und bemerkenswertem Einsatz.

Carolin Rommelsheim ging als jüngste LSV-Starterin in der Altersklasse W11 an den Start und durfte sich gleich über drei neue persönliche Bestleistungen freuen. Ihr Ballwurf auf starke 27 Meter war der viertbeste der gesamten Konkurrenz.
In der W12 zeigte Emma Schnepf einen soliden Dreikampf. Verpasste sie im Sprint und im Weitsprung nur knapp neue Bestmarken, gelang ihr diese im Ballwurf und auch in der Endabrechnung im Dreikampf.
Nach einem schwierigen Einstieg in den Vierkampf im Hochsprung kämpfte sich Elinor Gondro von Disziplin zu Disziplin in der Gesamtwertung nach vorne. Mit einem starken Weitsprung und einer deutlichen Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung im Ballwurf um über sechs Meter belohnte sie sich am Ende mit einer Platzierung in den Top Ten eines hochklassigen Feldes der Altersklasse W13.
Bei den Jungen glänzte Janis Quennet in der M13 im Vierkampf mit soliden Leistungen. Lange in Führung liegend, haderte er mit dem Anlauf im Hochsprung und musste sich so am Ende um hauchdünne 25 Punkte geschlagen geben. Der zweite Platz ist dennoch ein hervorragendes Ergebnis.
In der Altersklasse W14 erlebten Carina Buchner und Jill Winckler einen Tag voller Höhen und Tiefen. Carina startete solide mit 22 Metern im Speerwurf, zeigte anschließend jedoch Nerven in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, nur um anschließend mit einer neuen persönlichen Bestleistung und Platz 6 im Kugelstoßen und Platz 5 im Weitsprung zu glänzen. Jill haderte zunächst mit dem Hürdenlauf, bewies jedoch ihre Stärke im Hochsprung und durfte sich mit übersprungenen 1,46 Meter über eine neue Bestmarke und Rang 3 freuen. Während sie anschließend im Weitsprung hauchdünn den Endkampf verpasste, gelang ihr am Ende eines langen Wettkampftags bei ihrem Debüt über 300 m nach einem beeindruckenden Lauf mit Platz 2 ein erneuter Sprung aufs Treppchen.
Auch unsere U18 wusste zu überzeugten. Gleich im ersten Lauf des Tages ging es am frühen Morgen für Ronja Zastrow auf die doppelte Stadionrunde. Bei ihrem ersten Start über 800 m unterbot sie ihre anvisierte Zeit um ganze 20 Sekunden. Platz 1 und eine neue persönliche Bestleistung waren der Lohn ihrer Mühen. Für Lennard Quennet ging es am späten Nachmittag über 200 Meter, den er in einer neuen Bestzeit von 26,20 Sekunden absolvierte. In einem spannenden Lauf musste er sich dabei nur knapp geschlagen geben, erkämpfte sich aber einen starken 3. Rang.
Einen Wermutstropfen gab es zum Schluss. Im letzten Lauf des Tages wollte Leonard Weik in der M15 den 800-Meter-Lauf bestreiten, wurde jedoch beim Aufruf übersehen und musste unverrichteter Dinge die Heimreise in die Römerstadt antreten.
Trotz dieses unglücklichen Endes zog das Trainerteam ein äußerst positives Fazit. „Neun Starterinnen und Starter, zahlreiche Bestleistungen und viele Podestplätze – wir sind sehr zufrieden mit diesem Auftritt. Die Athletinnen und Athleten haben trotz der langen Sommerpause und den hohen Temperaturen alles gegeben“, so das Resümee von Anne Körner und Benjamin Gondro.

Leichtathleten überzeugen bei Deutschen Masters-Meisterschaften und suchen Sponsoren für internationale Wettbewerbe

Zwei unserer Athleten stellten sich bei den Deutschen Masters-Leichtathletik-Meisterschaften am 24. August in Gotha der nationalen Konkurrenz – mit beachtlichem Erfolg.

Sebastian Körner, startend in der Altersklasse M35, hatte sich im Mai bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften verletzt und seitdem am Comeback gearbeitet. Über 800 Meter meldete er sich in einem anspruchsvollen Rennen mit starkem Teilnehmerfeld zurück und lief auf einen respektablen 7. Platz.
Für ein echtes Highlight sorgte Daniel Schäfer (M45). Trotz andauerndem Familien-Sommerurlaub reiste er von der Nordsee für den Wettkampf an – und das mit Erfolg: Im Speerwurf holte er sich mit einer konstanten Serie und einem guten Wurf auf 50,79 m den ersten Platz und darf sich nun Deutscher Meister nennen.

Wir freuen uns über die herausragende Leistung und sehen den kommenden Wettkämpfen optimistisch entgegen. Auch ein Start bei internationalen Wettbewerben wie der Europameisterschaft im Frühjahr in Torun haben die beiden bereits ins Auge gefasst. Der Deutsche Leichtathletikverband begrüßt die Teilnahme von Athleten mit Final- oder Titelchancen zwar, eine finanzielle Unterstützung ist jedoch nicht vorgesehen. Daher würden wir über Sponsoren freuen, die sich am Kauf von verpflichtender Wettkampfkleidung, Anreise und Aufenthalt beteiligen möchten.

Starke Ergebnisse beim Heimwettkampf – LSV glänzt beim RömerMan 2025

Der RömerMan ist Jahr für Jahr ein echtes Sommer-Highlight – und 2025 bildete da keine Ausnahme. Bei strahlendem Wetter, toller Stimmung und perfekter Organisation wurde der traditionsreiche Triathlon einmal mehr zu einem besonderen Erlebnis für Aktive, Zuschauer und Helfer gleichermaßen.


Für die LSV Ladenburg war es nicht nur erneut eine organisatorische Mammutaufgabe, sondern auch ein vereinsgemeinschaftlicher Erfolg: Insgesamt 105 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen unter LSV-Flagge an den Start – rekordverdächtig! Zwar sind nicht alle Teil des regulären Trainingsbetriebs der Leichtathletik- und Triathlonabteilung, aber gerade das zeigt, welchen Stellenwert der RömerMan als Veranstaltung für den gesamten Verein hat. Besonders erfreulich ist auch der starke Nachwuchs mit 34 Starterinnen und Startern im Schüler- und Jugendbereich – ein tolles Zeichen für die Zukunft.
Auch sportlich gab es aus LSV-Sicht allen Grund zur Freude: Viele tolle Leistungen, persönliche Bestzeiten und einige Podestplätze wurden gefeiert. Stellvertretend für alle Aktiven hier ein Überblick über die Platzierungen auf dem Podium:

RömerMan:

  • Mathias Pfähler – 1. Platz M50
  • Ben Gauter-Fleckenstein – 3. Platz M50
  • Roland Sawinski – 2. Platz M65
  • Isabel Fisches – 3. Platz W35
  • Susanne Buchner – 3. Platz W50

Fitness:

  • Anne Körner – 2. Platz W35
  • Johanna Riemenschneider – 2. Platz W40
  • Anke Flohr – 3. Platz W55

Nachwuchswettkämpfe:

  • Carina Buchner – 3. Platz Weibliche Jugend B
  • Flora Kühlert – 2. Platz Schülerinnen A
  • Sophie Ehmann – 3. Platz Schülerinnen A
  • Pablo Kühlert – 1. Platz Schüler C
  • Elli Reinle – 2. Platz Schülerinnen C

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, Teilnehmer*innen des Rahmenprogramms, Organisatoren, Zuschauer und Unterstützer – ohne euch wäre diese Veranstaltung nicht möglich. Ob beim Aufbau, an der Strecke oder bei der Zielverpflegung – der RömerMan lebt vom Engagement unseres Vereins.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren tollen Leistungen und freuen uns schon jetzt auf die Jubiläumsausgabe des RömerMan 2026!

Großer Einsatz, starke Leistungen – und echter Teamgeist unserer Leichtathlet*innen bei der Mannschaftsmeisterschaft

Mit Spannung und Vorfreude blickten unsere Athletinnen und Athleten auf den 27. Juli. In Oftersheim standen die RNK-Mannschaftsmeisterschaften an – ein Tag, an dem nicht nur persönliche Bestleistungen zählen, sondern vor allem der Teamgeist. Zwölf Vereine aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis waren angereist, um sich neben dem Meistertitel auch eines der begehrten Tickets für die Badischen Meisterschaften Ende September in Bühlertal zu sichern.
Die Mannschaftsmeisterschaft ist eines der Highlights im Jahreskalender der Leichtathletikvereine der Region und steht sinnbildlich dafür, dass Leichtathletik auch ein Teamsport ist. Umso bedauerlicher war es für unser Trainerteam , dass man nur mit einer LSV-Mannschaft und drei Teams in der Startgemeinschaft mit dem TSV Wieblingen an den Start gehen konnte, wovon zwei Teams sogar in Minimalbesetzung von nur vier Athletinnen und Athleten auskommen mussten.
In der U12 stellten wir ein Mädchenteam aus drei erfahrenen Starterinnen Clara Fink, Friederike Streißelberger und Ildikó Albert sowie den Wettkampfdebütantinnen Emelie Nijenhuis und Noemi Lakaje. Trotz starker Konkurrenz erkämpfte sich das Team mit tollen Einzelleistungen, neuen persönlichen Bestmarken und echtem Teamgeist einen respektablen fünften Platz.
In der U14 nahmen wir als Team der Startgemeinschaft gemeinsam mit dem TSV Wieblingen teil. Bei den Mädchen hatte man nach kurzfristigen Absagen nur die vier benötigten Starterinnen im Team. Hinzu kam ein lädierter Fuß bei Clara Bildstein, der sie nur im Wurf antreten ließ, um sich für die Staffel zu schonen. Dank einer neuen Bestweite brachte sie aber wertvolle Punkte in die Wertung. In die Presche sprang Emma Schnepf, die mit starken Auftritten in allen Disziplinen glänzte und reichlich neue persönliche Bestleistungen aufstellte. In der Staffel gingen Clara und Emma mit zwei Athletinnen aus Wieblingen an den Start. Obwohl sie in dieser Zusammensetzung erstmals antraten, klappten die Wechsel und so durfte man sich am Ende über einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Konkurrenz von der LG Neckargemünd freuen.
Auch die U14-Jungs traten nur mit Minimalbesetzung an. Hier sammelte vor allem Janis Quennet ordentlich Punkte. Trotz lädiertem Ellbogen sorgte er im Wurf für die Tagesbestweite, gewann auch den Sprint und wurde Gesamtzweiter im Weitsprung. Teamkollege Tamino Heiß steigerte sich im Wurf deutlich und brachte wie die beiden Wieblinger Athleten ordentlich Punkte in die Abrechnung. Auch bei den Jungs war die Staffel eine Premiere in dieser Formation, wurde aber sicher ins Ziel gelaufen. Am Ende sicherte sich das Team den Tagessieg und die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften.
In der U16 traten wir in dem im Vorjahr neu geschaffenen Mixed-Wettbewerb an. Hier unterstützte mit Julian ein Wieblinger Athlet das Team der Startgemeinschaft und überzeugte vor allem über 800m, in dem er mit Leonard Weick ein couragiertes Rennen lief. Debütant Joris Wilke gab im Kugelstoßen einen soliden Einstand und Julius Eichberger überzeugte im Sprint und der abschließenden Staffel. Als Allrounder gingen die wettkampferfahrenen Carina Buchner, Jill Winckler und Santino DeGeorge an den Start, überzeugten mit starken Leistungen und trugen maßgeblich zum souveränen Titelgewinn bei und dem damit verbundenen Ticket nach Bühlertal.
Das Trainerteam war mit zwei Titeln und weiteren tollen Platzierungen sichtlich zufrieden: „Die Kinder haben sich gegenseitig großartig unterstützt, mit echtem Teamgeist gekämpft und sich zum Teil deutlich gesteigert. Wir freuen uns sehr darüber, mit wie viel Spaß sie an den Start gehen, einen wichtigen Grundstock für ihre Erfolge.“
Nach einer wohlverdienten Sommerpause heißt es nun Kräfte sammeln und im Herbst bei den letzten Stadionwettkämpfen noch einmal angreifen – am besten mit möglichst vielen LSV-Trikots auf der Bahn.

Leichtathlet Janis Quennet trotzt Hitze und Konkurrenz bei den Badischen Mehrkampfmeisterschaften

Temperaturen über 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit und kein Teamkollege in Sicht – für Janis Quennet hätte der Rahmen der Badischen Mehrkampfmeisterschaften kaum fordernder sein können. Und doch lieferte der 13-Jährige in Lörrach einen Wettkampf ab, der nicht nur mit persönlichen Bestleistungen, sondern vor allem mit Charakter, Kampfgeist und Leidenschaft beeindruckte.

Den Auftakt machte der Weitsprung – und wie! Mit einem Satz auf 4,55 Meter im dritten Versuch erzielte Janis direkt eine neue persönliche Bestleistung und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Der gelungene Einstieg verlieh ihm spürbar Rückenwind für den weiteren Wettkampf. Beim anschließenden 75-Meter-Sprint machte sich kurzzeitig Unsicherheit breit: Schwierigkeiten beim Start kosteten wertvolle Zehntelsekunden. Doch Janis ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich mutig heran und belohnte sich mit einer Zeit von 10,56 Sekunden – persönliche Bestleistung Nummer zwei. Im Ballwurf – seiner Paradedisziplin – ließ Janis das Feld schließlich staunen. Bereits der erste Versuch landete weit jenseits der 45-Meter-Marke. Auch wenn eine alte Ellenbogenverletzung einen Angriff auf die anvisierten 60 Meter verhinderte, sicherte er sich mit 49,50 Metern souverän den Disziplinsieg. Wenngleich er deutlich hinter seiner Bestleistung zurückblieb, war ihm die Anerkennung der anwesenden Trainer sicher. Zum Abschluss wartete mit dem Hochsprung eine Disziplin, in der Janis sich ob seiner Körpergröße selbst bislang als Außenseiter sah. Doch auch hier bewies er Nervenstärke. Mit 1,36 Metern stellte er eine weitere persönliche Bestleistung auf – und scheiterte an der nächsten Höhe denkbar knapp.
Erschöpft, aber stolz über einen sehr starken zehnten Platz trat Janis am Abend die Heimreise an. Sein Dank galt nicht nur seinen Eltern, die ihn tatkräftig begleiteten und in allem unterstützten, sondern auch seinem Trainer Benjamin Gondro, der ihn mit akribischer Videoanalyse und Ratschlägen aus der Ferne unterstützte.

Starker Auftritt der LSV Leichtathletik-Kids beim KiLa-Cup in Schönau

Sonnenschein, Teamgeist und sportliche Höchstleistungen: Beim KiLa-Wettbewerb am Samstag, den 5. Juli 2025, verwandelte sich die Sportanlage von Schönau in eine bunte Bühne für rund 200 Kinder aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis. Mittendrin: unser Leichtathletiknachwuchs, der mit drei motivierten Teams an den Start ging – und das mit großem Erfolg!

Zum ersten Mal nahmen wir am neu konzipierten KiLa-Cup Rhein-Neckar teil. Die Besonderheit: Die teilnehmenden Teams erfahren erst vor Ort, welche Disziplinen sie zu bewältigen haben – ein spannender Mix aus Überraschung, Spontaneität und sportlichem Ehrgeiz.
U8 – Ein Team wächst zusammen
Für unser jüngstes Team vier Disziplinen auf dem Programm: ein 30-Meter-Sprint, Flatterball-Wurf, die Einbeinhüpfer-Staffel sowie ein abschließender Team-Biathlon. Mit leuchtenden Augen und viel Aufregung gingen Matheo Fautz, Johanna Horack, Jakob Jung, Lukas Jung, Fabian Kühlert, Lenja Pählich, Jonathan Schlicker, Jonas Schneider, Simon Schoch und Milla Schumman an den Start – für einige war es der allererste Wettkampf überhaupt. Doch die Nervosität legte sich schnell: Die erfahreneren Kinder nahmen die Neulinge an die Hand, unterstützten, erklärten und motivierten. So wuchs das Team immer enger zusammen – angefeuert von begeisterten Eltern. Belohnt wurde der Einsatz mit einem großartigen zweiten Platz, der stolz und mit breitem Grinsen gefeiert wurde.
U10 – Doppelte Power auf dem Podest
In der Altersklasse U10 schickten wir gleich zwei Teams ins Rennen – eines mit dem älteren Jahrgang, das andere mit den jüngeren Athletinnen und Athleten. Die Disziplinen hatten es in sich: Neben dem 30-Meter-Sprint und einem überraschenden Wurf mit einem bisher unbekannten Sportgerät, meisterten die Kinder auch Wechselsprünge und einen anspruchsvollen Team-Biathlon.
Besonders bemerkenswert: Während viele andere Teams mit dem ungewöhnlichen Wurfobjekt ihre Schwierigkeiten hatten, zeigten Leni Bartsch, Livia Bildstein, Felix Buchner, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Alexia Jäger, Henrik Jahn, Pablo Kühlert, Mattis Oldenburg, Luke Perri, Ellie Reinle, Moritz Schäffer, Clemens Streißelberger und Emma Timler ein erstaunlich gutes Händchen – ein Beleg für ihr Talent und ihre Vielseitigkeit.
Das ältere Team dominierte den Wettbewerb und sicherte sich mit großem Abstand den ersten Platz. Doch auch das jüngere Team kämpfte sich mit viel Herzblut und Teamgeist durch alle Disziplinen und wurde mit einem starken dritten Platz belohnt. Während der gesamten Veranstaltung war der Zusammenhalt unter den Kindern spürbar – es wurde angefeuert, mitgefiebert und gemeinsam gejubelt.

Auch wenn aus terminlichen Gründen kein weiterer Wettkampf mehr vor der Sommerpause ansteht, war dieser Tag ein echtes Highlight im Jahreskalender unserer Kinderleichtathletik. Im Herbst geht es weiter – dann stehen zwei weitere KiLa-Wettkämpfe auf dem Programm. Die Vorfreude ist schon jetzt riesengroß.

Gute Vorstellung der Leichtathlet*innen bei Badischen und RNK Meisterschaften

Bei der am vergangenen Wochenende in Walldorf ausgetragenen Badischen U16 / Aktive Einzelmeisterschaft sowie der RNK U12 und U14 Einzelmeisterschaft zeigten unsere Athletinnen und Athleten bei hochsommerlichen Temperaturen starke Leistungen und viel Einsatzfreude.
Bei der Badischen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U16 gingen am Samstag Carina Buchner und Jill Winckler an den Start. Besonders spannend verlief der Hochsprung-wettbewerb der beiden. In einem engen Feld sicherte sich Jill mit übersprungenen 1,45 m den Badischen Vizemeistertitel, während Carina mit 1,40 m einen starken fünften Platz belegte. Jill startete zudem über die 80 m Hürden und konnte dort ihre im Training gezeigten Leistungen umsetzen. Auch Carina gelang im Speerwurf eine gute Vorstellung.
Daniel Schäfer trat im Speerwurf der Aktiven an und sicherte sich ebenfalls den Vizemeistertitel, war mit seiner Leistung jedoch nicht ganz zufrieden. „Da wäre mehr drin gewesen“, kommentierte er selbstkritisch, aber dennoch motiviert für kommende Wettkämpfe.
Im Rahmen der RNK-Einzelmeisterschaft der Altersklassen U12 und U14 waren wir am Sonntag mit zahlreichen jungen Athletinnen und Athleten vertreten.
In der M13 trat Janis Quennet in gleich vier Disziplinen an: 75 m, Weitsprung, Kugelstoßen und Ballwurf. Mit neuer persönlicher Bestleistung sicherte er sich im Kugelstoßen den 2. Platz. Im Ballwurf haderte er zwar mit den Gegebenheiten, übertrumpfte mit einem Wurf auf 53,50 m jedoch alle seine Mitstreiter und durfte sich über den Kreismeistertitel freuen.
Tamino Heiß absolvierte in der M12 das Kugelstoßen und den Weitsprung. Besonders im Kugelstoßen konnte er seine gute Technikgrundlage unter Beweis stellen.
In der M11 waren Liam Schief und Moritz Saller aktiv. Liam startete über 50 m, 60 m Hürden, Weitsprung und Ballwurf – ein umfangreiches Programm, das er souverän absolvierte. Für Moritz war es der erste Leichtathletik-Wettkampf überhaupt; trotz anfänglicher Nervosität absolvierte er sowohl die 50 m als auch die 60 m Hürden souverän und zeigte viel Potenzial.
Bruno Honsel (M10) startete über 50 m, im Weitsprung und Ballwurf. Im Weitsprung gelang ihm mit Einstellung der persönlichen Bestleistung der zweite Platz. Im Sprint setzte er noch einen drauf, rannte allen davon und sicherte sich den Kreismeistertitel.
In der W11 überzeugte Carolin Rommelsheim über 800 m mit einem taktisch klugen Lauf und trotzte der Hitze. In der W10 absolvierte Ildikó Albert die 50 m, Weitsprung und Ballwurf – ein kompletter Dreikampf, den sie mit viel Engagement meisterte.
Neben den Meisterschaftsdisziplinen wurden auch ausgewählte Wettbewerbe für U16 Athlet*innen angeboten. Carina Buchner und Katharina Konradi gingen neben dem Hochsprung auch über 100 m und im Weitsprung an den Start. Jill Winckler trat erneut im Hochsprung und Weitsprung an. Alle drei zeigten gute Leistungen und sammelten wertvolle Erfahrungen mit Doppel-Wettkampfwochenenden für einen möglichen Start im Siebenkampf in der kommenden Saison.
Die beiden Wettkampftage in Walldorf boten eine gelungene Mischung aus Leistung, Teamgeist und Erfahrungen sammeln über alle angebotenen Altersklassen hinweg. Das Trainer-Team freut sich, dass die Trainingsleistungen auch im Wettkampf abgerufen werden konnten.

Leichtathletik-Nachwuchs glänzt bei Mehrkampf in Sinsheim

Beim landesoffenen Mehrkampf im Helmut-Gmelin-Stadion in Sinsheim trafen Leichtathletinnen und -athleten aus mehreren Kreisverbänden und drei Bundesländern aufeinander. Mitten im starken Teilnehmerfeld: drei unserer Nachwuchs-Leichtathlet*innen. Trotz einer stressigen Anreise bewiesen Janis Quennet, Carina Buchner und Lennard Quennet Kampfgeist und Nervenstärke. Am Ende wurden sie mit einem tollen Ergebnis belohnt: Alle drei sicherten sich den Sieg in ihrer jeweiligen Altersklasse.

Für Janis war der Vierkampf in der M13 eine wichtige Vorbereitung auf die Badischen Mehrkampf-Meisterschaft im Juli. Nach einem holprigen Start im Hochsprung und einem Sprint, bei dem er sein Potenzial nicht ganz abrufen konnte, bewies er im Weitsprung mit 4,20 m Nervenstärke. Den Frust wandelte er schließlich in Energie um: Mit 55,50 m im Ballwurf stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf. Ein starker, versöhnlicher Abschluss, der Mut für die Badische Meisterschaft in Lörrach macht.
Carina überzeugte zum Auftakt in der W14 mit soliden Leistungen im Sprint und Weitsprung. Vollen Fokus legte sie auf ihre Paradedisziplin den Hochsprung. Nach einem vielversprechenden Einspringen stieg sie spät in den Wettkampf ein, um nach einem langen Schultag Kräfte zu sparen. Leider ging der Plan nicht ganz auf und so blieb die erhoffte neue Bestleistung aus. Doch auch sie konnte sich über eine Premiere freuen: Im Kugelstoßen trat sie erstmals an und lieferte mit 6,81 m direkt ein starkes Ergebnis.
In der M16 bewies Lennard, wie gut gezieltes Training wirkt und sprintete die 100m erstmals unter 13 Sekunden – neue persönliche Bestzeit mit 12,67 s. Auch im Weitsprung zeigte er mit 4,95 m Konstanz, bevor er im Kugelstoßen noch einmal zulegte: 8,75 m bedeuteten eine weitere Bestleistung. Sein Fazit: Erste Saisonziele erreicht, neue bereits im Blick.
Auch wenn trotz der Siege nicht alle Römerstädter zufrieden waren, zeigte sich das Trainerteam versöhnlich: „Alle drei haben trotz Stress im Vorfeld starke Leistungen abgerufen. Drei Starts, drei Siege – das spricht für sich. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Wettkämpfe und die weitere Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten.“

Starke Auftritte der Triathlet*innen beim Schülertriathlon in Ludwigshafen und EWR-Triathlon in Lampertheim

Trotz großer Hitze zeigten sich unsere Triathlet*innen am 28. und 29. Juni in Ludwigshafen und Lampertheim in guter Form. Bei Temperaturen über 30 Grad überzeugten sie mit Teamgeist, Ausdauer sowie starken Einzelleistungen.

Samstags starteten die beiden Nachwuchsathletinnen Sophie Ehmann und Flora Kühlert beim Schülertriathlon in Ludwigshafen. Beide meisterten das ungewohnte Freiwasserschwimmen im Willersinnweiher souverän und konnten bereits beim ersten Wechsel einige Plätze gutmachen. Auf dem Mountainbike zeigten beide gute Leistungen und auch den zweiten Wechsel absolvierten beide routiniert und schnell. Beim abschließenden Lauf trotzten sie der sengenden Hitze auf den Feldwegen und verteidigten ihre Positionen bis ins Ziel. Dort freute sich Flora über Platz 4 und Sophie über Platz 6 der Schülerinnen A.

Am Sonntag waren dann die älteren Triathletinnen und Triathleten in Lampertheim gefordert. Auch hier zeigte die Sonne ihre ganze Kraft und so galt es eine gute Hitzestrategie an den Tag zu legen, um die antrainierte Leistung abrufen zu können.
Besonders herausragend waren die Teamleistungen unserer Starterinnen und Starter: Das Damenteam mit Anne Körner, Deena Schultz und Virginia Trowman sicherte sich souverän den Sieg in der Teamwertung. Auch die Herren lieferten ab – Bastian Zuber, Christian Ehmann und Roland Sawinski holten einen starken 3. Platz in der Mannschaftswertung.
Neben den Teamplatzierungen überzeugten auch die weiteren Teilnehmer Martin Freiberger, Nicolas Stefan, Markus Körner, Beatrix Körner und Rebecca Deimel. Alle LSV Starter*innen finishten in den Top 10 ihrer Altersklassen – ein eindrucksvoller Beweis für die Breite und Qualität unserer Abteilung.

Ein besonderer Moment war der erste Start des Nachwuchsathlet Tom Manke-Reimers über die Sprintdistanz. Dank beharrlicher Vorbereitung über den Winter und das Frühjahr hinweg, meisterte er sein Debüt auf der neuen Streckenlänge mit Bravour und sicherte sich den ersten Platz seiner Altersklasse.
Die Triathlons in Ludwigshafen und Lampertheim waren für uns ein voller Erfolg – auch in Hinblick auf den heimischen RömerMan. Die starke Teamleistung und sehr gute individuelle Leistungen trotz Hitze belegen: Wir sind in hervorragender Verfassung und freuen sich auf den Heimwettkampf.

Erfolgreiches Wettkampf-Wochenende für die Triathletinnen und Triathleten

Ein sportlich intensives Wochenende (14./15.6.) liegt hinter unseren Athletinnen und Athleten, die bei verschiedenen Triathlon-Wettbewerben quer durch Deutschland an den Start gingen – mit erfreulichen Ergebnissen.
Beim Mußbach-Triathlon, der zweiten Station des Rhein-Neckar Triathlon Cups, gingen Victoria Pech, Nick Stahl und Christiane Heckhoff auf der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) ins Rennen. Bei Sonnenschein startete das Trio im Freibad Neustadt, doch auf der abwechslungsreichen Radstrecke durch die Weinberge setzte Regen ein. Besonders schnell absolvierte Victoria Pech die Wechselzonen, auch wenn sie mit ihren Leistungen in den drei Disziplinen nicht ganz zufrieden war – am Ende sprang dennoch ein respektabler 15. Platz bei den Damen und Platz 5 in ihrer Altersklasse heraus. Nick Stahl belegte Rang 13 in seiner Altersklasse, Christiane Heckhoff durfte sich über Platz 3 freuen.
In Babenhausen wollte Anne Körner beim Morettriathlon auf der Mitteldistanz an den Start gehen. Doch gewitterbedingt war zunächst nicht an ein Schwimmen im See zu denken und so musste abgewartet werden. Trotz der knapp zweistündigen Verzögerung und einer verkürzten Schwimmstrecke, ließ sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Auch auf den vier zu absolvierenden Radrunden à 20km auf einer gesperrten Bundesstraße zeigte sie trotz etlichen Überholmanövern durch die hohen Teilnehmerzahlen eine konstante Leistung. Beim abschließenden Halbmarathon, der aus ebenfalls 4 Laufrunden bestand, behielt sie ihre Konkurrentinnen immer im Blick und näherte sich dank gutem Tempo- und Körpergefühl Meter um Meter an. In der Schlussrunde konnte Anne noch zwei Frauen überholen, womit sie sich den 3. Platz der Frauengesamtwertung sicherte.
Beim 7 Türme Triathlon in Lübeck wagten Tino Noeres und Jasmin Skottke den Sprung in die Fluten der Wakenitz. Jasmin startete auf der Sprint-Distanz, bei der nach dem Schwimmen noch ein 18 km langer, flacher Radkurs von der Stadt hinaus in den Wesloer Forst absolviert werden musste. Auch den abschließenden Lauf über 5 Kilometer meisterte sie souverän und freute sich über den 13. Platz ihrer Altersklasse.
Im Olympischen Format ging Tino Noeres an den Start. Für ihn war es der zweite Wettkampf über diese Distanz. Nach einigem Gerangel beim Schwimmen, konnte er auf dem Rad glänzen – persönliche Bestzeit auf 30 km! Auf der Laufstrecke fand Tino trotz verletzungsbedingter Schwierigkeiten in der Vorbereitung nach 5km seinen Rhythmus und konnte das Tempo auf der zweiten Laufrunde nochmals steigern. So belegte er am Ende einen starken 9. Rang in seiner Altersklasse.
Die Triathletinnen und Triathleten zeigten damit nicht nur Präsenz auf verschiedenen Distanzen, sondern überzeugten auch mit starken individuellen Leistungen – ein gelungenes Wettkampf-Wochenende!