Jana und Ben bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft

Mit Jana Roth und Ben Gauter-Fleckenstein waren zwei unserer Triathleten bei der 70.3-Weltmeisterschaft am 12. und 13. September 2026 in Nizza an der Côte d’Azur am Start. Beide hatten sich im Mai beim Rennen in Jesolo bei Venedig qualifiziert. Dabei galt es, 1,9 Kilometer zu schwimmen, 90 Kilometer Rad zu fahren und anschließend einen Halbmarathon über 21,1 Kilometer zu laufen. Über das gesamte Jahr hinweg fanden zahlreiche Qualifikationsrennen statt. Am Ende gingen in Nizza knapp 6500 Athletinnen und Athleten aus aller Welt in den verschiedenen Altersklassen an den Start.
Am Samstag, 12. September, waren zunächst die Frauen an der Reihe. Jana startete um 8:50 Uhr in der Altersklasse 25 bis 29 Jahre, in der 327 Athletinnen gemeldet waren.
Bei sonnigem Wetter ging es ins bereits 26 Grad warme Mittelmeer, weshalb ein Verbot für Neoprenanzüge galt. Der Start erfolgte vor dem bekannten „I Love Nizza“-Schriftzug an der Promenade des Anglais. Im Hintergrund boten Nizza und die Meeresalpen eine beeindruckende Kulisse.
Nach einem guten Schwimmen lag Jana im Mittelfeld und machte dabei einen frischen Eindruck. Auf dem Rad führte die Strecke zunächst aus Nizza hinaus. Nach rund zehn Kilometern begann der lange Anstieg mit Steigungen zwischen sechs und 14 Prozent bis hinauf zum 963 Meter hohen Col de Vence. Nach einer kurzen Abfahrt durch die steilen Schluchten folgte ein weiterer Anstieg, der die Athletinnen bis zum höchsten Punkt der Strecke bei Coursegoules auf 1025 Meter führte. Anschließend wartete eine rund 29 Kilometer lange Abfahrt zurück ins Tal des Flusses Var. Diese meisterte Jana als erfahrene Athletin souverän und konnte sich einige Plätze weiter nach vorne arbeiten. Zum Abschluss stand der Halbmarathon auf dem Programm. Auf zwei Runden ging es entlang der Promenade des Anglais, bei inzwischen hochsommerlichen Temperaturen und fast ohne Schatten. Trotz zwei Stürzen beim Laufen konnte Jana einen guten Halbmarathon abliefern, sodass sie nach 5:53:20 Stunden sehr glücklich das Ziel erreichte. Mit Platz 153 in ihrer Altersklasse bestätigte sie ihre guten Leistungen aus dem bisherigen Jahr.
Am Sonntag, 13. September, war Ben Gauter-Fleckenstein an der Reihe. Auch für ihn ging es über dieselbe anspruchsvolle Strecke. Nach dem Schwimmen lag Ben auf Platz 35 und damit bereits in der erweiterten Spitze. Auf dem Rad lautete seine Devise: bergauf dosiert fahren und bergab auf der technisch anspruchsvollen Strecke alles geben. Das Konzept ging auf. Nach 92,8 Kilometern und insgesamt 1360 Höhenmetern erreichte er nach genau drei Stunden die zweite Wechselzone, weiterhin auf Platz 35.
Für den anschließenden Halbmarathon waren die Bedingungen noch schwieriger als am Vortag. Die Temperaturen waren weiter gestiegen, sodass regelmäßiges Kühlen besonders wichtig wurde. Das Laufen erwies sich schließlich als seine stärkste Disziplin. Unterstützt von mitgereisten Vereinsmitgliedern konnte sich Ben Platz für Platz nach vorne arbeiten. Am Ende lief er bis auf Rang 18 seiner Altersklasse vor. Nach 1:30 Stunden für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 5:12:46 Stunden erreichte er erschöpft, aber sehr zufrieden das Ziel.
Für beide LSV-Athleten war dieser Wettkampf in Nizza die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Neben den sportlichen Leistungen stand für beide vor allem das Erlebnis im Mittelpunkt: an einem für den Triathlon besonderen und geschichtsträchtigen Ort gemeinsam mit Athletinnen und Athleten aus aller Welt an den Start zu gehen. Beide sind dankbar für die Möglichkeit, bei dieser besonderen Veranstaltung dabei gewesen zu sein und für die Unterstützung durch die LSV Ladenburg.

TriaJugend beim Schülertriathlon in Heidelberg erfolgreich

Am 13. September fand der Schülertriathlon des SV Nikar Heidelberg statt. Er bildete die letzte Station des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups, bevor es für die Triathlon-Jugend in die Wintersaison geht. Statt Altstadtfest war also RaceDay angesagt.
Alle waren sehr aufgeregt, als in die Wechselzone eingecheckt wurde und man sich warm machte.
Als Erstes startete die Jugend B mit Sophie Ehmann, Julius Knapp und Nea Kijas. Nach einem sehr schnellen Schwimmen wechselten die drei aufs Rad. Zwei Runden mussten gefahren werden und nach 9 km erfolgte der letzte Wechsel zum Laufen. Als Erste der LSV-Athlet*innen kam Sophie mit einem hervorragenden 4. Platz ins Ziel. Kurz danach folgte Julius mit einem starken 9. Platz der Jungs. Auch Nea kämpfte sich trotz Magenproblemen auf dem Rad und beim Laufen ins Ziel und erreichte einen guten 7. Platz.
In der nächsten Startgruppe der SchülerInnen A starteten Flora Kühlert und Valentin Sommer für die LSV. Pünktlich zum Schwimmstart fing es an zu regnen, sodass alles in der Wechselzone nass wurde. Davon unbeeindruckt, schwammen beide schnell und wechselten mit Bravour aufs Rad. Hier wurde eine Runde mit 4,2 km gefahren, bevor zum Abschluss 1,4 km gelaufen werden mussten. Valentin erreichte als ausgezeichneter 5. das Ziel, wenig später folgte Flora mit einem sehr starken 4. Platz der Mädchen.
Als letzte LSV-Athletin an diesem Sonntag startete Ildikó Albert bei den SchülerInnen B. Auch Ildikó absolvierte einen starken Schwimmpart samt Wechsel aufs Rad. Nach absolvierten 4,2 km wechselte auch sie zum Laufen. Die 800 m rannte sie sehr schnell und erreichte einen starken 7. Platz der Mädchen ihrer Altersklasse.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Saisonabschluss der TriaJugend und alle waren sich einig, dass sich die Teilnahme trotz gleichzeitig stattfindenden Altstadtfests gelohnt hatte.

Bronze bei der Weltmeisterschaft – Daniel Schäfer krönt seinen Meister-Sommer

Für Daniel Schäfer war der Sommer 2026 ein sportliches Ausrufezeichen. Nach seinem Deutschen Meistertitel im Winterwurf und dem Gewinn der Silbermedaille bei der Hallen-Europameisterschaft der Masters in Toruń (Polen) setzte der erfahrene Speerwerfer seine Erfolgsserie auch in der Sommersaison eindrucksvoll fort.
Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Juli in Mönchengladbach sicherte sich Schäfer erneut den Titel. Zufrieden war er mit seinem Wettkampf allerdings nur bedingt. Zwar landeten gleich drei seiner Würfe jenseits der 50-Meter-Marke, doch die ganz große Weite blieb aus. Dennoch reichte die konstante Leistung, um die Konkurrenz souverän in Schach zu halten und sich den nächsten deutschen Meistertitel zu sichern. Gleichzeitig war der Wettkampf eine wichtige Generalprobe für den Saisonhöhepunkt – die Masters-Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea).
Mit dem Ziel, einen Platz unter den besten Acht der Welt zu erreichen, trat Schäfer die weite Reise nach Südkorea an. Allein der Start bei einer Masters-Weltmeisterschaft ist eine Herausforderung: „In der Mastersklasse ist es oft die größte Aufgabe, fit und gesund an der Startlinie zu stehen“, weiß der Ladenburger Athlet.
In Daegu warteten schwierige Bedingungen mit großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Doch Schäfer ließ sich davon nicht beeindrucken. Auch den ungewöhnlichen Zeitpunkt des Wettkampfs um 8 Uhr morgens (kurz nach 1 Uhr deutscher Zeit) meisterte er souverän. Nach zwei soliden Würfen über 47 Meter folgte im dritten Versuch der ersehnte Knotenlöser: Der Speer segelte auf starke 51,84 Meter. Im vierten Durchgang legte unser LSV-Werfer noch einmal nach und schleuderte das Wurfgerät auf hervorragende 53,87 Meter. Damit arbeitete er sich auf Rang drei vor – die Platzierung, die er bis zum Ende des Wettbewerbs erfolgreich verteidigte.
Der Lohn: die Bronzemedaille bei der Masters-Weltmeisterschaft und damit der größte Erfolg seiner bisherigen Masters-Karriere.
Auch die Abteilung freut sich über den Erfolg ihres Athleten: „Es ist toll, so einen Athleten in unseren Reihen zu haben. Daniel ist ein echtes Vorbild für unseren Nachwuchs und zeigt, dass man auch in der Mastersklasse mit Begeisterung Sport treiben und große Weiten werfen kann.“

Erfolgreiches Triathlon-Wochenende in Zell am See

Acht Triathlet*innen machten sich in diesem Jahr auf den Weg aus der Römerstadt nach Österreich, um dort am 30.08.2026 den Ironman 70.3 Zell am See / Kaprun zu bestreiten. Waren die Anreisen und Unterkünfte unterschiedlich, so war das Ziel doch das Gleiche, ein schönes, gemeinsames Wochenende mit einem erfolgreichen Finish am Sonntag.
Nach einer gemeinsamen Schwimmeinheit im See am Freitag, diversen Lauf- und Radvorbereitungen Freitag und Samstag, gingen am Sonntag 7 gesunde Sportler der LSV an den Start. Nachdem im Vorfeld bereits Jana, Sven und Alex auf ihren Start verzichten mussten, hatte es kurzfristig auch Julia erwischt, die wegen einer Erkältung leider nicht antreten konnte.
Nachdem ab 11:00 Uhr die Profiathleten ihren Start hatten, ging es kurz danach bei bestem Wetter auch für die Altersklassenathleten auf die 1,9 km Schwimmrunde im 21 Grad kalten Zeller See. Aufgrund des Startprocederes des „rolling starts“, bei dem alle 3 Sekunden 5 Athleten ins Wasser dürfen, ist das Schwimmen aber selbst bei knapp über 2000 Athleten ein relativ entspanntes Unterfangen.
Der Ausstieg aus dem Wasser war überwältigend. Unglaublich viele Zuschauer, die die Athleten auf dem Weg in die Wechselzone und aus der Wechselzone heraus frenetisch anfeuern und bejubeln.
Nun ging es auf eine der schönsten 90-km-Radrunden, die Ironman überhaupt zu bieten hat. Wenn auch schön, so hat es die Radstrecke in sich: Nach den ersten 20 flachen Kilometern gilt es, auf nur 13 km 750 der 1.100 Höhenmeter zu bewältigen, wobei die letzten 2 km mit einem Schnitt von 12% Steigung aufwarten. Nach der folgenden rasanten Abfahrt, die einiges Geschick und Mut erforderte, konnte man zügig in Richtung des zweiten Wechsels rollen.
Zum Abschluss wartete noch die 21,1-km-Laufstrecke, welche über 2 Runden entlang des Sees und in die Altstadt von Zell führte. Mit den 90 km Radfahren in den Beinen ist ein Halbmarathon keine leichte Aufgabe. Dennoch schafften es 6 der 7 gestarteten LSV-Athleten die Ziellinie zu überqueren. Mit Zeiten zwischen 05:19 und 06:18 Stunden waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Am Ende belegte unsere Mannschaft einen hervorragenden 12. Platz von 180 gelisteten Teams.
Für die LSV nahmen teil: Chris Schneider, Vicky Pech, André Stern, Kai Hüller, Bernhard Wikanardi, Christian Boeke, Daniel Hotz.
Lautstarke Supporter an der Strecke waren: Heike Stern, Jana Roth, Julia Kerth, Sandra Hotz, Leon Hotz und Luca Hotz.

Triathlon Nachwuchs nimmt am Radrennen in Bellheim teil

Am 9. August fand mit dem Großen Silberpilspreis ein Radrennen in Bellheim statt. Für uns gingen aus dem Triathlon-Nachwuchs Nea Kijas, Sophie Ehmann und Flora Kühlert an den Start. Mit der moralischen Unterstützung ihrer Radtrainer*innen Stephanie Meyer und Christian Rommelsheim (vormittags für die SSG Bensheim ebenfalls am Start) waren alle trotz Hitze sehr motiviert. Der Startschuss erfolgte um 15.40 Uhr,
Flora und Sophie starteten in der U15w und Nea in der U17w. Der Kurs aller drei ging über zwei Runden à 20 km. Am Anfang fuhren die drei in einer großen Gruppe und dann setzten sich immer kleinere Gruppen ab. Sophie fuhr als Führende der LSV ca. 200 m vor Flora in einer Gruppe, darauf Flora mit ihrer Windschattengruppe gefolgt von Nea. Anfangs war es sehr heiß, während des Rennens fing es zum Glück an zu regnen, was für eine kleine, schöne Abkühlung sorgte.
Leider stürzte Sophie nach 19 km und musste ihr Radrennen aufgeben. In der zweiten Runde fuhren Flora und Nea jeweils ohne Gruppe und kämpften gegen den aufkommenden Wind. Flora erreichte nach 1:14 h mit 5 Min. Abstand zur Siegerin als Fünfte ihrer Altersklasse das Ziel, Nea nach 1:22 h.
Trotz des Sturzes und der Anstrengung waren alle glücklich über die gezeigte Leistung und versicherten: „Es war ein super tolles Erlebnis und auch wenn wir uns nicht nur auf den Radsport sondern auf alle drei Disziplinen im Triathlon fokussieren, kommen wir gerne wieder und stellen uns der harten Konkurrenz der Spezialistinnen.“

Vom Freizeitsport ans badische Podium – Leichtathlet Lennard Quennet bei BLV- und BW-Meisterschaften

Es gibt einen Moment im Leben junger Sportlerinnen und Sportler, in dem sie sich entscheiden müssen: Geht es weiter wie bisher, ein bisschen Bewegung und Spaß in der Gemeinschaft oder nimmt man das Ganze ernster? Lennard Quennet hat sich entschieden. Und was aus dieser Entscheidung geworden ist, ließ sich an zwei Wochenenden in diesem Sommer eindrucksvoll beobachten: zunächst bei den Badischen Meisterschaften der U18 in Schutterwald und dann bei den Baden-Württembergischen Finals in Walldorf – dem großen Bühnenauftritt der Nachwuchsathleten aus Baden und Württemberg.


Der Ladenburger ließ dabei eines sofort erkennen: Er ist kein Spezialist. Er ist ein Allrounder. Während die meisten seiner Konkurrenten in Schutterwald als absolute Spezialisten auf ihre Kerndisziplin setzten, ging Lennard als Multitalent gleich in drei Wettbewerben an den Start und war damit der einzige Athlet im Feld, der sowohl im Sprint als auch in den technischen Disziplinen antrat. Im 100-Meter-Lauf lief er eine fantastische Bestzeit: Mit 11,89 Sekunden blieb er zum ersten Mal unter der 12-Sekunden-Grenze. Eine Zeit, die zeigt, dass sein sprinterisches Fundament mehr als solide ist. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 28,96 Meter.
Den Höhepunkt des Tages bildete der Dreisprung, bei dem Lennard sich 11,78 Meter weit in die Schutterwalder Sandgrube katapultierte. Eine Leistung, die gut genug war, um sich für die baden-württembergischen Finals zu qualifizieren. Dass er an diesem Tag nicht auch noch im Speerwurf antrat, lag nicht am fehlenden Willen, sondern schlicht am Wettkampfplan: Speer und Dreisprung fanden zeitgleich statt. Denn auch am Speerwurf hätte er teilnehmen dürfen.
Was steckt hinter diesem beachtlichen Entwicklungssprung? Die Antwort ist keine magische Formel, sondern das Ergebnis einer Reihe bewusster Entscheidungen: des Athleten selbst, aber auch seines Umfelds; der Abteilung, dem Trainerteam und natürlich seiner Familie.
Seit wir die Trainingskooperation mit dem TV Schriesheim ausgebaut hat, profitieren die Nachwuchsathleten beider Vereine voneinander: gemeinsame Einheiten, größere Trainingsgruppen, gegenseitiger Ansporn. Wer schneller werden und weiter springen will, braucht mehr als Technik, er benötigt Mitstreiter, die ihn täglich herausfordern. Dazu kommt das Trainingslager, das die Ladenburger Leichtathletik nach einem knappen Jahrzehnt Pause wieder durchgeführt hat. Mehrere Tage Intensivarbeit abseits des Alltags, voller Fokus und voller Energie – genau der Impuls, der junge Talente auf die nächste Stufe heben kann. Für Lennard war es offensichtlich der richtige Kick zum richtigen Zeitpunkt. Und nicht zuletzt: das Trainerteam. Denn wer mit echtem Potenzial ausgestattet ist, braucht jemanden, der es erkennt und dann den Rahmen schafft, in dem es wachsen kann. „Lennard hat in diesem Sommer einen beachtlichen Schritt gemacht, nicht nur leistungsmäßig, sondern auch in seiner Haltung zum Sport“, so der Kommentar aus dem Trainerteam. „Er hat verstanden, dass konsequentes Training und der Wille, sich mit den Besten zu messen, sich auszahlen.“
Was Lennard Quennet in diesen Wochen gezeigt hat, ist mehr als eine Ansammlung guter Wettkampfergebnisse. Es ist der Beleg dafür, dass aus Talenten leistungsstarke Sportler werden, die Freude daran haben, sich mit anderen zu messen und daran persönlich zu wachsen. Wenn das Umfeld stimmt, die Gemeinschaft trägt und der Athlet selbst bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen, ist erheblich mehr möglich als viele glauben. Bei uns sind diese Voraussetzungen gerade erfüllt. Hier wird die Vielfalt von Freizeit- bis ambitioniertem Wettkampfsport abgedeckt und das ist die vielleicht schönste Erkenntnis dieses Wettkampfsommers.

Starker Teamgeist der Leichtathletinnen bei der Schülermannschaftsmeisterschaft in Oftersheim

Mit großem Einsatz und viel Teamgeist präsentierten sich unsere Leichtathletinnen bei den BSMM-Vorkämpfen in Oftersheim. Die Athletinnen aus der Römerstadt gingen sowohl mit einem eigenen U12-Team als auch in der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord an den Start, die in der U16 gemeinsam mit dem TV Schriesheim und in der U14 mit der TSG Germania Dossenheim gebildet wurde.

In der U12 weiblich belegten wir einen guten fünften Platz. Carla Prager sammelte Punkte über 800 Meter, 50 Meter und im Weitsprung. Livia Bildstein war ebenfalls im Sprint, über 800 Meter und im Weitsprung im Einsatz. Matilda Ebs brachte das Team in 50 Meter, Weitsprung und Schlagballwurf nach vorne. Clara Jonas punktete im Schlagballwurf, Talea Mainka war über 50 Meter und im Weitsprung am Start. Auch die 4×50-Meter-Staffel zeigte einen engagierten Auftritt und das Team brachte das Staffelholz sicher ins Ziel.

In der U14 weiblich sammelten aus Ladenburger Sicht Emma Schnepf und Clara Bildstein im Sprint und Weitsprung wichtige Punkte. Noemi Lakaje war im Hochsprung und Weitsprung im Einsatz, Friederike Streißelberger im Ballwurf. Emilie Nijenhuis punktete über 800 Meter und im Ballwurf, Carolin Rommelsheim über 800 Meter. Liah Jauss ging im Sprint und Weitsprung an den Start. In der Staffel zeigte sich, dass es wichtig ist, im Teamwettkampf zwei Staffeln zu stellen. Während die eine Staffel aufgrund einer Wechselraumüberschreitung disqualifiziert wurde, machte die andere Staffel das Missgeschick mit ihrer Leistung wieder wett. So erreichte die StG Rhein-Neckar Nord Rang sechs.

In der U16 weiblich sicherte sich die StG Rhein-Neckar Nord den ersten Platz in der DMM-Gruppe 3. Lily Dietrichkeit zeigte einen starken Wettkampf über 100 Meter, im Weitsprung und vor allem im Kugelstoßen, wo sie eine neue persönliche Bestleistung erzielte. Elinor Gondro und Carina Buchner brachten ebenfalls im Kugelstoßen wichtige Punkte in die Wertung ein. Auch wenn die 4×100-Meter-Staffel ihren Lauf nicht beenden konnte, reichten die Leistungen in den Einzeldisziplinen zum Tagessieg.

Das Trainerteam blickte zufrieden auf den Wettkampftag: Die Athletinnen sammelten nicht nur wichtige Punkte, sondern bewiesen einmal mehr großen Teamgeist. So kurz vor den Sommerferien überhaupt drei Teams an den Start zu bringen, zeigte zudem die Einsatzbereitschaft der Athletinnen.

Medaillen und Finalplätze für Werfer*innen im Kinzigtal

Eigentlich hatten Janis Quennet und Lily Dietrichkeit ihren Saisonhöhepunkt bei den Süddeutschen Meisterschaften geplant. Nach deren hitzebedingter Absage mussten die beiden Nachwuchswerfer jedoch umdenken. Kurzerhand wurden die Badischen Einzelmeisterschaften der U16 im malerischen Kinzigtal zum neuen Saisonhöhepunkt und auch wenn persönliche Bestleistungen diesmal ausblieben, bewiesen beide einmal mehr, dass sie zur badischen Spitze gehören.
In allen drei Wurfdisziplinen – Diskus, Speer und Kugel – gingen die beiden an den Start. Besonders im Diskus- und Speerwurf zeigten sie starke Leistungen und erreichten jeweils den Endkampf der besten Acht.
Für Lily verlief der Wettkampf konstant auf hohem Niveau. Mit dem Diskus kam sie auf 24,5 Meter und belegte Rang sieben. Auch im Speerwurf bestätigte sie ihre gute Saison mit einem weiteren siebten Platz. Dass am Ende keine neue persönliche Bestleistung zu Buche stand, änderte nichts an einem insgesamt überzeugenden Auftritt.
Weniger glücklich verlief das Kugelstoßen, allerdings unter besonderen Bedingungen. Da die eigentliche Kugelstoßanlage nicht genutzt werden konnte, mussten die Athletinnen und Athleten auf einer provisorisch auf einer Wiese ausgelegten Spanholzplatte antreten. Der rutschige Untergrund machte vor allem den Drehstoßenden das Leben schwer. Sowohl Lily als auch Janis verpassten als jeweils Neunte den Endkampf denkbar knapp.
Dafür sorgte Janis in seinen beiden anderen Disziplinen für Edelmetall. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 29,91 Meter und gewann die Bronzemedaille.
Der Speerwurf entwickelte sich anschließend zum Höhepunkt des Tages. Nach den bisherigen Saisonergebnissen schien alles auf das nächste Duell zwischen Janis und Remo Gröne von Astoria Walldorf hinauszulaufen. Bei den Kreismeisterschaften hatte Gröne noch knapp die Nase vorn, diesmal entschied Janis das direkte Duell für sich. Während beide vor allem den jeweils anderen im Blick hatten, nutzte Jan Strittmatter von der LG Radolfzell seine Chance. Mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um mehr als vier Meter überraschte er die Konkurrenz und schnappte sich mit nur 24 Zentimetern Vorsprung auf Janis den badischen Meistertitel. Für den Ladenburger blieben mit 37,93 Metern die Silbermedaille und das gute Gefühl, erneut zu den stärksten Speerwerfern seines Jahrgangs zu gehören.
Auch das Trainerteam zeigte sich zufrieden: „Nach der Enttäuschung über die abgesagten Süddeutschen Meisterschaften präsentierten sich beide Athleten kämpferisch, konzentriert und mit großer Freude am Wettkampf. Die gezeigten Leistungen machen Mut für die kommenden Jahre und zeigen, dass bei der LSV Ladenburg weiterhin vielversprechende Talente heranwachsen.“ So blieb am Ende eines sonnigen Wettkampftages im idyllischen Kinzigtal nicht nur die Freude über zwei Medaillen und vier Finalteilnahmen, sondern auch die Gewissheit, dass der Weg für beide Athleten noch lange nicht zu Ende ist.

Leichtathletik-Nachwuchs mit guten Resultaten bei Badischen Blockmeisterschaften

Unter hochsommerlichen Bedingungen stellten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten Anfang Juli den Badischen Blockmeisterschaften. Während die U16 in Engen an den Start ging, wurden die Titelkämpfe der U14 in Ettlingen ausgetragen. Trotz der großen Hitze überzeugten unsere Athletinnen und -Athleten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen.
Bei den U16-Meisterschaften in Engen zeigte Janis Quennet im Block-Wurf einen überzeugenden Wettkampf. Gleich in mehreren Disziplinen stellte er neue persönliche Bestleistungen auf: Über 100 Meter sprintete er in 13,57 Sekunden so schnell wie nie zuvor, auch über die 80 Meter Hürden sowie im Diskuswurf mit starken 31,24 Metern verbesserte er seine bisherigen Bestmarken. Ergänzt durch gute Leistungen im Weitsprung und Kugelstoßen belegte Janis in der Gesamtwertung einen hervorragenden vierten Platz und verpasste das Podest nur knapp.
Ebenfalls im Block-Wurf startete Lily Dietrichkeit. Sie präsentierte sich in guter Form und blieb sowohl über 100 Meter als auch über 80 Meter Hürden nur knapp über ihren persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen überzeugte sie erneut mit einem Stoß über die Neun-Meter-Marke. Mit konstant guten Leistungen in allen fünf Disziplinen erreichte sie einen starken fünften Platz.
Im Block Sprint/Sprung begann Carina Buchner ihren Wettkampf vielversprechend. Über 100 Meter stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und übersprang im Hochsprung 1,44 Meter. Leider musste sie den Wettkampf anschließend verletzungsbedingt vorzeitig beenden.
In der U14 zeigte Clara Fink bei den Badischen Blockmeisterschaften in Ettlingen eine tolle Leistung. Bei ihrer ersten Teilnahme an Badischen Meisterschaften erzielte sie in vier der fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung im Kugelstoßen, wo sie die Kugel auf 6,47 Meter beförderte. Mit Platz zwölf im Gesamtklassement gelang ihr ein guter Einstand auf Landesebene.

Die anhaltende Hitzewelle machte sich jedoch auch im Wettkampfkalender bemerkbar. So mussten die Süddeutschen Meisterschaften der U16 in Kitzingen, für die sich Janis Quennet qualifiziert hatte, ebenso abgesagt werden wie die Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften in Heidenheim sowie die RNK Einzelmeisterschaften der U12 und U14 in Eppelheim. Damit fielen gleich mehrere wichtige Wettkämpfe den extremen Temperaturen zum Opfer.

Triathlet*innen feiern besten Mannschaftsauftritt beim EWR-Triathlon

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben unsere Triathletinnen und Triathleten beim EWR-Triathlon in Lampertheim ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Insgesamt 17 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung über die Sprintdistanz – und kehrten mit zahlreichen Top-Platzierungen, Altersklassensiegen und Mannschaftserfolgen zurück. Unter 282 Finishern gelang uns dabei das bisher beste Mannschaftsergebnis in Lampertheim.
Während viele Sportveranstaltungen aufgrund der extremen Hitze abgesagt oder Strecken gekürzt wurden, entschied sich die DLRG Lampertheim, den Triathlon wie geplant durchzuführen. Die Teilnehmenden absolvierten 500 Meter Schwimmen im Badesee Lampertheim, anschließend 20 Kilometer Radfahren rund um Lampertheim sowie abschließend fünf Kilometer Laufen mit Wendepunkt in Seenähe.
Die Bedingungen waren alle sehr herausfordernd. Vor allem die Rad- und Laufstrecke lagen über weite Teile in der prallen Sonne. Zusätzliche Kühlmaßnahmen und Getränkestationen sorgten dafür, dass die Athletinnen und Athleten bestmöglich versorgt wurden. Auch die mitgereisten Unterstützenden der LSV gaben mit Wasserspritzpistolen und Eiswasser ihr Bestes, die Athlet*innen abzukühlen. Dennoch verlangten die hohen Temperaturen allen Starterinnen und Startern viel ab.
Umso bemerkenswerter war der Auftritt unserer Triathletinnen und Triathleten, die starke Leistungen zeigten und zahlreiche Podestplätze sammelten. Insgesamt gingen fünf Altersklassensiege an die LSV. Besonders herausragend war der Erfolg von Jana Roth, die nach 1:09:19 Stunden nicht nur ihre Altersklasse W 25 gewann, sondern sich auch den Gesamtsieg bei den Frauen sicherte.
Weitere Altersklassensiege feierten Benjamin Gauter-Fleckenstein, der nach 1:03:40 Stunden als schnellster LSV-Athlet auf dem fünften Gesamtrang ins Ziel kam und die M 55 gewann. Anna Kühlert entschied die W 45 für sich und wurde starke Vierte der Frauenwertung. Roland Sawinski gewann die M 65, Deena Schultz holte den Sieg in der W 20.
Auch auf den weiteren Podestplätzen waren wir stark vertreten. Daniel Hotz belegte Platz drei in der M 40. Kai Hüller wurde Dritter der M 35. Beatrix Körner komplettierte die Podestplätze mit Rang drei in der W 60.
Ein besonderer Erfolg gelang zudem in der Mannschaftswertung mit einem Doppelsieg. Bei den Männern gelang der Sieg mit 10 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Auch die Plätze vier und zehn gingen an uns. Unsere Frauenmannschaft gewann ebenso dominant die Teamwertung. Damit unterstrich das Ladenburger Team eindrucksvoll seine mannschaftliche Stärke und seine gute Form in der laufenden Saison.
Neben den Podiums- und Altersklassenerfolgen zeigten auch die weiteren LSV-Starter starke Leistungen: Matthias Schäffer wurde Zwölfter der Gesamtwertung und Vierter der M 40. Jonas Reinle erreichte ebenfalls den vierten Platz der M 35. Christopher Schneider belegte Rang fünf in der M 30. Alexander Rittlinger finishte als Sechster der M 50. Manuel Agostin kam als Siebter der M 35 ins Ziel. Bernhard Wikanardi belegte Rang zwölf in der M 40. Christian Boeke finishte als 15. der M 50, Nicolas Stefan als 16. der M 40, Markus Körner als Siebter der M 60 und Yvonne Heid als 13. der W 40.
Für uns war der EWR-Triathlon in Lampertheim damit ein voller Erfolg. Unter extremen Bedingungen zeigte die Mannschaft nicht nur sportliche Klasse, sondern auch großen Zusammenhalt, Kampfgeist und Hitzebeständigkeit.