Leichtathletik-Nachwuchs bei Kurpfalzmeeting in Ketsch und Werfertag in Bürstadt

Am Samstag, den 9. Mai waren unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten an gleich zwei Wettkampfstätten vertreten: Beim Kurpfalzmeeting inkl. den RNK-Langstaffelmeisterschaften in Ketsch sowie parallel beim Werfertag in Bürstadt. Dabei überzeugten sie einmal mehr mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen.


In Ketsch zeigte Henrik Wirtz einen gelungenen Wettkampf. Im Weitsprung steigerte er sich auf starke 4,34m. Emma Schnepf wusste über 75m (11,00s) und Weitsprung (4,25m). In der W12 präsentierten sich Emilie Nijenhuis, Noemi Lakaje und Friederike Streißelberger vor allem über 75m und im Sprung in guter Form. Noemi durfte sich außerdem über eine neue Bestleistung im Hochsprung freuen, wo sie starke 1,33m überquerte.
Bei den Jungen der M11 zeigte Valentin Prokesch einen schnellen 50m Lauf und setzte seine Geschwindigkeit auch im Weitsprung (3,89m) hervorragend um. In der M10 sprintete Marek Frei die 50m in 8,93s und erreichte 3,34m im Weitsprung. Talea Mainka überzeugte in der W11 mit 8,56s im Sprint sowie 3,30m im Weitsprung.
Große Spannung herrschte bei den Staffelwettbewerben. Die 4x75m-Staffel der weiblichen U14 mit Emma Schnepf, Noemi Lakaje, Friederike Streißelberger und Carolin Rommelsheim ging mit viel Nervosität an den Start, zeigte jedoch sichere Wechsel und belohnte sich mit einem starken zweiten Platz unter sechs Teams.
Über 3x800m erreichte die männliche U14-Staffel mit Henrik Wirtz, Elias Schäffer und Benedik Schoch den vierten Platz. Bemerkenswert dabei: Elias Schäffer und Benedik Schoch sind eigentlich noch für die U12 startberechtigt. Ebenfalls stark präsentierte sich die weibliche U14-Staffel mit Emilie Nijenhuis, Carolin Rommelsheim und der ebenfalls noch der U12 angehörenden Ildikó Albert. Das Trio lief in 8:57min auf einen hervorragenden dritten Platz.
In der weiblichen U16 startete Jill Winckler gemeinsam mit zwei Athletinnen der TSG Dossenheim. Das Trio lief ein mutiges eigenes Rennen und belegte am Ende Rang zwei.

Parallel dazu sammelten unsere Werferinnen und Werfer beim Werfertag in Bürstadt starke Ergebnisse. Die lockere Atmosphäre sorgte sichtbar für viel Spaß und gute Leistungen.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Lennard Quennet. Er stellte gleich drei persönliche Bestleistungen auf: 9,90m mit der Kugel, 23,48m im Diskus und 37,45m im Speer – eine Verbesserung um fünf Meter.
Auch Janis Quennet zeigte einen gelungenen Wettkampf. Nach einem etwas durchwachsenen Kugelstoß überzeugte er mit einem guten Diskuswurf und einer neuen Bestleistung im Speerwurf mit 35,05m.
Lily Dietrichkeit stellte ihre Bestleistung im Kugelstoßen ein, verbesserte sich im Diskuswurf um zwei Meter und knüpfte auch im Speerwurf an ihre gute Leistung aus der vergangenen Woche an.
Weniger Glück hatte Elinor, die sich beim Stemmen verletzte und dadurch in ihren Leistungen deutlich eingeschränkt war. Trotzdem bewies sie Kampfgeist und brachte den Wettkampf zu Ende.
Die zahlreichen Bestleistungen, Podestplätze und starken Staffelauftritte zeigen die Leistungsdichte innerhalb unserer Nachwuchsgruppen. Einen entscheidenden Anteil daran haben unsere engagierten Trainerinnen und Trainer, die die Athlet*innen an beiden Wettkampforten intensiv betreuten und motivierten. Die Abteilung ist glücklich, mittlerweile so breit aufgestellt zu sein, dass sogar parallel stattfindende Wettkämpfe bestens betreut werden können

Silber, Gold und Rekord bei BaWü Staffelmeisterschaften

Bei den Baden-Württembergischen Staffelmeisterschaften am 10. Mai in Mosbach sorgten unsere Masters Athletinnen und Athleten mit packenden Rennen und einer historischen Bestleistung für Ausrufezeichen.
Im Rennen der M30 über 3×1000 Meter ging Sebastian Körner, Simon Glattfelder und Matthias Schäffer an den Start. Bereits auf der ersten Position entwickelte sich ein Schlagabtausch: Sebastian ging das hohe Anfangstempo eines Konkurrenten konsequent mit, ließ diesen jedoch bereits in der zweiten Runde hinter sich und erarbeitete einen Vorsprung für sein Team. Simon knüpfte daran an und baute die Führung zwischenzeitlich weiter aus. Erst auf den letzten 100 Metern machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar, sodass das die Staffel der Konkurrenten aus Essingen wieder etwas näher rückte. Damit lag die Verantwortung auf Schlussläufer Matthias– und die Ausgangslage hätte dramatischer kaum sein können. Die gegnerische Staffel hatte ihren schnellsten Athleten auf die dritte Position gesetzt, Matthias kannte ihn noch aus Jugendtagen, und dieser machte nun Jagd auf den Führenden.
Unter lautstarkem Mitfiebern von der Seitenlinie verteidigte Matthias lange entschlossen den Vorsprung. Zwar musste er den heranstürmenden Schlussläufer am Ende doch noch ziehen lassen, dennoch brachte er die Staffel souverän auf Rang zwei ins Ziel. Freude und Stolz über den baden-württembergischen Vizetitel überwogen im Team und die Kampfansage an die Staffel aus Essingen für das kommende Jahr wurde ausgesprochen.

Für den Abschluss der Meisterschaften sorgten die Mixed-Staffeln über 4×400 Meter. In der M/W30 gingen Sebastian Körner, Anne Körner, Thomas Gerhardy und Christina Rötzheim für die LSV ins Rennen. Für Thomas und Christina war es zugleich das Wettkampf-Debüt in der Mastersklasse auf der Bahn.
In einem gemeinsamen Rennen mehrerer Altersklassen legte Startläufer Sebastian mit einer souveränen ersten Runde den Grundstein für den Erfolg und brachte die Staffel direkt in Führung. Auch danach hielt das Quartett das Tempo konsequent hoch. Anne, Thomas und Christina verteidigten die Spitzenposition eindrucksvoll bis ins Ziel.
Der verdiente Lohn: der Baden-Württembergische Meistertitel. Doch damit nicht genug. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Staffel zudem einen deutschen Rekord aufgestellt hatte. Lediglich die Nationalstaffel lief jemals schneller, was vom DLV jedoch separat geführt wird.
Der Ausflug nach Mosbach hatte sich für unsere Athletinnen und Athleten somit mehr als gelohnt und einmal mehr stellten sie fest: Staffeln haben ihre eigenen Gesetze.

LSV Ladenburg Triathlon überzeugt beim Ironman 70.3 in Jesolo

Unsere Triathlet*innen sind mit einer starken Mannschaft an die italienische Adria gereist: Beim Ironman 70.3 in Jesolo am 3. Mai 2026 gingen neun Athletinnen und Athleten an den Start. Für viele war das Rennen der Saisonauftakt auf der Mitteldistanz – und zugleich ein gemeinsames Vereinserlebnis in besonderer Atmosphäre.
Die Mitteldistanz führte über 1,9 Kilometer Schwimmen im Meer, 90 Kilometer Radfahren rund um Jesolo und Venedig sowie 21,1 Kilometer Laufen durch Jesolo und entlang der Küste. Die bekannte Urlaubsmetropole an der Adria bot dabei ideale Bedingungen: ruhiges Meer, kaum Wind auf der Radstrecke und ein komplett flacher Laufkurs boten perfekte Voraussetzungen für schnelle Zeiten.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich einige LSV-Athlet*innen verabredet, gemeinsam in Jesolo an den Start zu gehen. Krankheitsbedingt mussten leider drei Athleten kurzfristig passen, sodass die ursprünglich geplante Gruppe noch größer gewesen wäre. Sven Knops konnte krankheitsbedingt nicht selbst teilnehmen, war aber als wertvoller Unterstützer an der Strecke dabei.
Sportlich konnte die LSV Ladenburg mit starken Ergebnissen überzeugen. Gleich zwei Athleten sicherten sich die Qualifikation für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Nizza am 12. und 13. September 2026: Ben Gauter-Fleckenstein erreichte in 4:27:33 Stunden den vierten Platz in seiner Altersklasse M55 und löste damit sein WM-Ticket. Jana Roth folgte in 4:53:29 Stunden als Dritte ihrer Altersklasse W25 und qualifizierte sich ebenfalls für die Weltmeisterschaft.


Bei dem Ironman-70.3-Event in Jesolo wurden insgesamt nur 60 Slots für die Weltmeisterschaft vergeben – 30 für Frauen und 30 für Männer. Dass davon gleich zwei Qualifikationsplätze an die LSV Ladenburg gingen, ist ein herausragendes Ergebnis. Der Verein freut sich sehr, bereits in diesem Jahr zwei Athleten zu einer Weltmeisterschaft entsenden zu können.
Auch insgesamt präsentierte sich die Mannschaft in beeindruckender Form. Fünf LSV-Athleten blieben unter der magischen Marke von fünf Stunden. Daniel Hotz finishte in 4:53:24 Stunden, Christopher Schneider erreichte das Ziel nach 4:53:47 Stunden, Alex Rittlinger folgte in 4:57:55 Stunden.
Für Bernhard Wikanardi und Julia Kerth war Jesolo zudem die erste Mitteldistanz überhaupt – beide meisterten die Herausforderung erfolgreich. Bernhard Wikanardi kam nach 5:25:22 Stunden ins Ziel, Niklas Alexi finishte in 5:27:10 Stunden, Deena Schultz erreichte die Ziellinie nach 5:41:30 Stunden und Julia Kerth beendete ihre Premiere über die Mitteldistanz in 6:11:05 Stunden.
Neben den sportlichen Resultaten stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von Zusammenhalt, Austausch und vielen Erfahrungen, die für kommende Rennen wertvoll sein werden.
Für die LSV Ladenburg war der Ironman 70.3 Jesolo damit weit mehr als nur ein sportlicher Saisonauftakt. Es war ein gelungenes Vereinsereignis an der Adria, mit starken Leistungen, zwei WM-Qualifikationen und vielen gemeinsamen Erinnerungen.

Leichtathlet*innen am ersten Maiwochenende mit guten Leistungen und Kreismeistertiteln

Mit tollen Leistungen und zahlreichen persönlichen Bestmarken starteten unsere Nachwuchsleichtathleten bei der Bahneröffnung mit Blockmehrkampf am 1. Mai in Mannheim in das verlängerte Wochenende.
In der U16 zeigten Carina Buchner, Lily Dietrichkeit und Janis Quennet starke Leistungen, vor allem in den Sprint- und Weitsprungdisziplinen. Für besondere Highlights sorgten dabei Carina mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Hochsprung von 1,48 Metern sowie Janis Quennet mit neuer Bestweite im Diskuswurf von 29,66 Metern. Alle drei Athleten erfüllten damit die Normen für die Badischen Meisterschaften.
Auch die jüngeren Athletinnen der U14 präsentierten sich in guter Form. Emma Schnepf überzeugte besonders über die Hürdenstrecke, während Clara Fink im Kugelstoßen eine neue Bestleistung erreichte. Noemi Lakaje steigerte sich im Hochsprung und Emilie Nijenhuis zeigte ihr Können sowohl im Sprint als auch über die Hürden. Gemeinsam mit Athlet*innen der Startgemeinschaftsvereine TSV HD-Wieblingen und TV Schriesheim herrschte ein toller Teamspirit – jede gute Leistung wurde bejubelt und bei Unzufriedenheit mit Ergebnissen war direkt ein Teammitglied zur Stelle um den Athleten wieder aufzubauen.

Mit nur einem Tag Wettkampfpause ging es am Sonntag in Schönau im Odenwald zum zweiten Teil der RNK-Meisterschaften der U16 und älter. Dort knüpften unsere Athletinnen und Athleten nahtlos an ihre guten Leistungen an.
Carina Buchner bestätigte ihre starke Form und sicherte sich den Sieg im Hochsprung inkl. RNK-Meistertitel. Auch Janis Quennet konnte sich erneut steigern und stellte im Hochsprung eine neue persönliche Bestleistung auf.
Für weitere Erfolge sorgte Lennard Quennet. Er erreichte persönliche Bestleistungen und den Vizetitel im Hochsprung und über 200 Meter. Mit neuer PB von 5,45 Metern im Weitsprung sicherte er sich zudem den den Regiomeister-Titel der U18.
Ein gelungenes Debüt über die 1500-Meter-Distanz feierte zudem Leonard Weik. Mit einer starken Leistung sicherte er sich auf Anhieb den Regiomeister-Titel der U18.

Erfolgreicher Saisoneinstieg der Triathlet*innen in Schifferstadt

Beim Goldenen Hut Triathlon in Schifferstadt feierten unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. Der Wettkampf bildete zugleich die erste Station des Rhein-Neckar Triathlon Cup 2026 und bot damit die Möglichkeit erste Punkte für die Cupwertung zu sammeln.

In der Altersklasse Schülerinnen B überzeugten Lena Rucktäschel und Ildikó Albert bereits im Schwimmen und kamen gemeinsam aus dem Hallenbad in die Wechselzone. Auf der anschließenden Radstrecke konnte sich Ildikó etwas absetzen. Beide zeigten auch beim abschließenden 1-Kilometer-Lauf starke Leistungen. Am Ende erreichte Ildikó einen hervorragenden 7. Platz, dicht gefolgt von Lena auf Rang 10.
Bei den Schülern B zeigte Elias Schäffer ein gut eingeteiltes Rennen. Nach einem schnellen Wechsel nach dem Schwimmen konnte er sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke mehrere Konkurrenten überholen und lief schließlich als Achter ins Ziel.
In der Altersklasse Schülerinnen A glänzte Flora Kühlert mit einem flotten Schwimmen und einem starken Auftritt auf dem Rad. Trotz Rückstand nach verletzungsbedingter Laufpause Anfang des Jahres konnte sie sich mit einer guten Zeit den 5. Platz erlaufen.
Auch in der Jugend B waren wir vertreten. Sophie Ehmann kam als erste Athletin des Teams aus dem Wasser. Nea Kijas überzeugte mit einem schnellen Wechsel sowie soliden Leistungen auf Rad und Lauf. Jakob Fleckenstein hatte zunächst mit Verwirrung über die Länge der Schwimmstrecke zu kämpfen und musste sich anschließend gegen aufkommende Übelkeit behaupten. Trotz dieser Schwierigkeiten bewies er großen Kampfgeist und erreichte das Ziel.

Im Erwachsenenrennen zeigte Anna Kühlert ein starkes Rennen und belegte einen beachtlichen 10. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.

Neben den sportlichen Erfolgen fiel besonders der ausgeprägte Teamzusammenhalt auf. Die Athletinnen und Athleten unterstützten sich gegenseitig lautstark entlang der Strecke und sorgten für eine motivierende Atmosphäre – auch ein verletztes Teammitglied kam extra vorbei, um die anderen anzufeuern. Der Goldene Hut Triathlon in Schifferstadt war so nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gemeinschaftlicher Erfolg für unseren Nachwuchs – und zu ein vielversprechender Start in die Triathlon-Saison 2026.

Zwischen Chaos und Bestleistungen – Leichtathlet*innen trotzen widrigen Bedingungen in Walldorf

Die Bahneröffnung der SG Astoria Walldorf am 25. April war zugleich der Auftakt der RNK-Regiomeisterschaften in den Wurfdisziplinen und Hürdenläufen ab der Altersklasse U16. Für unsere Leichtathlet*innen bot sich dabei ein Wettkampftag mit zwei Gesichtern. Trotz langen Wartezeiten zwischen den Versuchen und starken Verzögerungen im Zeitplan, bewiesen die Athletinnen und Athleten Kampfgeist und lieferten beachtliche Ergebnisse.

In der Altersklasse U14 freute sich Noemie Lakaje neben einem guten 60-m-Lauf über das gelungene Hochsprung-Debüt. Mit übersprungenen 1,24 Metern sicherte sich die W12-Athletin Rang drei der Tageswertung. Clara Bildstein sprintete in der W13 zu einer neuen Bestzeit und belegte einen starken fünften Platz.
Die Altersklasse U16 war geprägt von Licht und Schatten. Elinor Gondro (W14) wurde durch Knieschmerzen ausgebremst. Selbst der Plan, auf den Endkampf im Kugelstoßen zu verzichten, um im Speerwurf anzugreifen, ging nicht auf und so war sie über den 4. Platz dennoch enttäuscht. Ebenfalls in der W14 am Start waren Lina Detig und Mila Ortlipp vom TV Schriesheim, die beide ihr Debüt über die 80 m Hürden gaben und mit guten Zeiten auf sich aufmerksam machten.
In der W15 gingen Carina Buchner und Lily Dietrichkeit an den Start. Im Hochsprung schaffte Carina erneut 1,44 Metern und sicherte sich damit den Tagessieg. Lily meisterte das Wettkampf-Hopping zwischen Staffel und Speerwurf mit Bravour. Im Speer steigerte sie ihre Bestleistung um über fünf Meter und wurde starke Dritte. Auch im Kugelstoßen sprang Rang drei heraus.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte die neu formierte Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord zum Abschluss. Die 4×100-Meter-Staffel der WU16 bestehend aus Lily, Lina, Carina und Mila zeigte, dass gute Zusammenarbeit zum Erfolg führt und lief zu einem starken zweiten Platz. „Das war Teamgeist pur, alle haben füreinander gekämpft“, resümierte das Trainerteam äußerst stolz.
Bei den männlichen Nachwuchsathleten zeigte Janis Quennet Moral. Nach einem für ihn durchwachsenem Kugelstoßen, lief er eine gute Zeit über 60 Meter und belegte den zweiten Platz im Speerwurf. In der U18 testeten Leonard Weik und Lennard Quennet erstmals die Strecken über 150 und 300 Meter. Lennard glänzte zusätzlich in den Wurfdisziplinen mit deutlichen Bestleistungen, 75 Zentimeter Zuwachs im Kugelstoßen und über fünf Meter im Speerwurf. Die starken 32,90 Meter brachten ihm Platz drei in der RNK-Wertung ein.
Für die Platzierungs-Highlights aus Ladenburger Sicht sorgten die Masters-Athleten. Benjamin Gondro im Kugelstoßen, Sebastian Körner über 400 m Hürden und Daniel Schäfer im Speerwurf sicherten sich jeweils den Regiomeistertitel.

Tag der Leichtathletik ein voller Erfolg

Bei unserem ersten Tag der Leichtathletik im Römerstadion durften wir rund 350 Kinder und Jugendliche aus der Region von Bad Dürkheim und Frankenthal bis Gondelsheim begrüßen – starke Teilnehmerfelder der Jahrgänge 2020 bis 2013 und insgesamt 42 Mannschaften. Für uns als Veranstalter war es ein rundum gelungener Wettkampftag, geprägt von Begeisterung, Teamgeist und vielen tollen sportlichen Leistungen.

Unsere jüngsten Athletinnen und Athleten traten im Rahmen des KiLa-Cups des Rhein-Neckar-Kreises an, während die U14 im Römercup startete. In altersgerechten Disziplinen wie Sprint, Weitsprung, Wurf und Hinderniscross konnten die Kinder ihr Können zeigen. Besonders erfreulich: Unsere „Ladenburger Gladiatoren“ sicherten sich den Sieg in der U8 und erreichten in der U10 einen starken zweiten Platz, während wir auch in der U12 mit guten Leistungen vertreten waren.
Zu den Highlights des Tages zählten für uns vor allem der Hinderniscross, der bei den Kindern für große Begeisterung sorgte, sowie der Scherhochsprung mit beeindruckenden Höhen bis zu 1,40 Metern. Der gesamte Ablauf verlief reibungslos, und das positive Feedback der teilnehmenden Teams hat uns sehr gefreut.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern – von unserem Organisationsteam über die unterstützenden Vereine bis hin zu unseren engagierten Jugendlichen und Eltern. Ebenso danken wir unseren Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung: Edeka Keller, Rewe Schriesheim, Capri Sun, die Volksbank Kurpfalz sowie Gala-Bau Wolf.
Besonders bewegt hat uns die begleitende Typisierungsaktion der DKMS: Rund 80 Menschen ließen sich registrieren und setzten damit ein starkes Zeichen der Solidarität für den Bruder unserer Trainerin und viele weitere Betroffene. Dieses Engagement macht uns stolz und zeigt, was unsere Gemeinschaft auszeichnet.

Starker Teamgeist und viele Bestleistungen – Leichtathlet*innen mit gutem Start in die Saison

Zum Auftakt der Freiluftsaison präsentierten sich unsere Leichtathleten bei der Bahneröffnung mit Werferpokal in Bruchsal in starker Form. Gemeinsam mit unserem Kooperationsverein TV Schriesheim trat das Team als geschlossene Einheit auf und überzeugte nicht nur sportlich, sondern auch durch großen Zusammenhalt und mannschaftliche Geschlossenheit.
In der männlichen U14 zeigte Tamino Heiß mit drei persönlichen Bestleistungen im Wurfdreikampf einen gelungenen Wettkampf und belegte Platz fünf. In der weiblichen U16 erreichte Carina Buchner über 100m Rang sechs und überzeugte zudem im Hochsprung. Elinor glänzte bei ihrem Debüt im Wurfdreikampf mit einer persönlichen Bestleistung im Speerwurf und Platz zwei in der Gesamtwertung. Lily Dietrichkeit komplettierte das starke Ergebnis mit Platz drei und konstanten Leistungen in allen Disziplinen.
Auch die Athletinnen des TV Schriesheim waren erfolgreich: Lina Detig sicherte sich vordere Platzierungen über 100m und im Hochsprung, während Mila Ortlipp die 800m der W14 gewann.
In der männlichen U18 lief Leonard Weik über 800m eine neue persönliche Bestzeit.
Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem der Teamgedanke im Mittelpunkt. Die enge Zusammenarbeit beider Vereine erweist sich als großer Gewinn und macht Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison.

Vizeeuropameistertitel und Bestleistungen bei EM in Toruń

Unsere Masters-Leichtathleten können auf eine äußerst erfolgreiche Teilnahme an den Halleneuropameisterschaften im polnischen Toruń zurückblicken. Vom 27. März bis 3. April stellten sich über 4.000 Athletinnen und Athleten aus 38 Nationen der internationalen Konkurrenz – mittendrin auch Daniel Schäfer und Sebastian Körner als Teil der deutschen Nationalmannschaft.
Für das sportliche Highlight aus LSV-Sicht sorgte Daniel Schäfer: Der Speerwerfer sicherte sich in der Altersklasse M45 mit einer starken Weite von 56,33 Metern den Titel des Vize-Europameisters. Nur wenige Zentimeter trennten ihn vom Goldrang. Nach seinem Deutschen Meistertitel wenige Wochen zuvor bestätigte Schäfer damit eindrucksvoll seine hervorragende Form.
Auch Sebastian Körner präsentierte sich in ausgezeichneter Verfassung und überzeugte mit gleich drei Masters-Bestleistungen: Über 400 Meter (54,5 Sekunden), 800 Meter (2:10 Minuten) sowie im Weitsprung (5,58 Meter) konnte er seine Leistungen deutlich steigern und seine gesteckten Ziele voll erreichen.
Neben den sportlichen Erfolgen zeigten sich beide Athleten begeistert von der Organisation und der besonderen Atmosphäre der Meisterschaften. Die Eindrücke und Begegnungen mit Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Europa machten die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wir sind stolz auf unsere erfolgreichen Masters-Athleten, die den Verein und Deutschland auf internationaler Bühne hervorragend vertreten haben. Ihre Leistungen sind zugleich Motivation und Ansporn für alle Altersklassen im Verein, weiterhin mit Freude und Engagement Leichtathletik zu betreiben.

Tag der Leichtathletik verbindet Sport und Lebensrettung

Im Rahmen des RNK KiLa Cups 2026 treten am 18. April im Ladenburger Römerstadion rund 350 Nachwuchstalente aus Baden und der Pfalz in über 40 Kinder- und Jugendmannschaften in altersgerechten Teamwettkämpfen an:
10:00 Uhr: U8 (Jg. 2019 und 2020)
11:00 Uhr: U12 (Jg. 2015 und 2016)
12:30 Uhr: U10 (Jg. 2017 und 2018)
Für die Altersklassen U10 und U12 geht es hierbei zudem um die Qualifikation für das badische Finale der VR-Talentiade.
Ab 14:00 Uhr folgt mit dem U14 Römercup für die Jahrgänge 2013 und 2014 ein weiterer Höhepunkt, ein Mannschaftswettkampf, bei dem Teamgeist und Vielseitigkeit im Mittelpunkt stehen.

DKMS-Typisierungsaktion für Dominik

Parallel zum sportlichen Geschehen findet eine Typisierungsaktion der DKMS statt. Hintergrund ist die Erkrankung von Dominik, dem Bruder einer Trainerin der gastgebenden LSV 1864 Ladenburg.
Der Notfallsanitäter hat bereits vielen Menschen geholfen und ist nun selbst auf eine Stammzellspende angewiesen.
„Dominik hat sein Leben dem Retten anderer gewidmet. Jetzt hoffen wir, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen und ihm diese Chance zurückgeben“, so das Organisationsteam, das ergänzt: „Der Tag der Leichtathletik soll zeigen, wie Sport Menschen verbinden und gleichzeitig echte Hilfe leisten kann.“

Weitere Infos auf unserer Unterseite Tag der Leichtathletik