Leichtathlet*innen sammeln Bestleistungen bei Heidelberger Qualifikationstagen

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und vielversprechenden Entwicklungen präsentierten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den Heidelberger Qualifikationstagen. Sowohl Masters-Athleten als auch die Jugend nutzten die Wettkämpfe bei brütender Sommerhitze, um die Umsetzung von Trainingsinhalten unter Wettkampfbedingungen zu testen.

In der Mastersklasse zeigte Daniel Schäfer einmal mehr seine Klasse im Speerwurf. Mit starken 52,94 Metern bestätigte er seine Leistungsfähigkeit und sammelte Selbstbewusstsein für die anstehenden BaWü Masters Meisterschaften.
Für die Nachwuchstrainerinnen Christina Rötzheim und Susi Britting war der Wettkampf das 200m Debüt in der Mastersklasse. Trotz anfänglicher Nervosität meisterten beide die Aufgabe und sind nun Feuer und Flamme für weitere Wettkämpfe.
In der Altersklasse U16 absolvierte Lily Dietrichkeit ein vielseitiges Wettkampfprogramm. Über 100m und im Kugelstoßen konnte sie das derzeitige Leistungsniveau bestätigen. Über die 80m Hürden gelang ihr eine neue persönliche Bestzeit, die zusätzlich Selbstvertrauen für die bevorstehenden badischen Blockmeisterschaften geben dürfte. Im Diskuswurf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 26,63 Meter. Weniger erfreulich verlief der Speerwurf, wo mehrere Würfe aufgrund umstrittener Kampfrichterentscheidungen als ungültig gewertet wurden und so ein besseres Ergebnis verhinderten.
Ebenfalls in der U16 zeigte Janis Quennet einen erfolgreichen Wettkampftag. Im Kugelstoßen näherte er sich mit 8,69 Metern seiner Bestleistung aus der Halle an. Im Speerwurf steigerte er diese auf 36,25 Meter und damit um mehr als einen Meter – was die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet. Im Diskuswurf gelang ihm erstmals ein Wurf über die 31-Meter-Marke. Darüber hinaus debütierte er im Hammerwurf und sammelte wichtige Erfahrungen in der technisch anspruchsvollen Disziplin.
In der U18 durfte sich Santino DeGeorge über eine neue persönliche Bestleistung im Speerwurf freuen. Er erreichte 33,49 Meter und überzeugte mit einer konstanten Serie jenseits der 30-Meter-Marke.
Auch Lennard Quennet zeigte sich in ausgezeichneter Form. Im Kugelstoßen durchbrach er erstmals die Marke von zehn Metern. Im Speerwurf kam er nahe an seine Bestleistung heran. Besonders deutlich fiel die Leistungssteigerung im Diskuswurf aus, wo er seine bisherige Bestweite um rund fünf Meter auf starke 28,93 Meter verbessern konnte.

Leichtathlet*innen mit couragiertem Auftritt beim Seckenheimer Sommersportfest

Beim Sommersportfest in Seckenheim zeigten zwei unserer Nachwuchsathlet*innen starke Leistungen im Blockwettkampf und konnten mit persönlichen Bestleistungen sowie viel Kampfgeist überzeugen.

Janis Quennet, der die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften im Block Wurf bereits sicher hat, testete diesmal seine Form im Block Sprint/Sprung. Mit 2.193 Punkten belegte er einen starken 4. Platz und qualifizierte sich auch in diesem Block für die Badischen Meisterschaften im Juni in Engen.
Auch unsere zweite Starterin Carolin Rommelsheim präsentierte sich in Seckenheim kämpferisch und motiviert. Nachdem sie den Qualifikationswettkampf am 1. Mai in Mannheim auslassen musste, ging sie nun im Block Lauf an den Start. Über 75 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Ballwurf und 800 Meter zeigte sie einen engagierten und couragierten Wettkampf. Besonders stark war ihre Zeit über 800 Meter, wo sie erstmals unter der Drei-Minuten-Marke blieb. Insgesamt ein toller Auftritt, der einmal mehr zeigt, wie positiv sich ihr Trainingsfleiß und ihre kontinuierliche Entwicklung auszahlen.

Leichtathletinnen der StG Rhein-Neckar Nord kratzen an der DM-Sensation

Die weibliche U16 der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord hat bei der Qualifikation zur Deutschen Team-Meisterschaft in Karlsruhe ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Im Carl-Kaufmann-Stadion sammelte die neu formierte Mannschaft beachtliche 9.354 Punkte.
Die StG Rhein-Neckar Nord, bestehend aus den Vereinen LSV Ladenburg, TV Schriesheim und TSG Germania Dossenheim, war mit 14 Athletinnen in die Karlsruher Südstadt gereist. Das größte Kontingent stellten wir mit fünf Leichtathletinnen sowie drei Triathletinnen, die das Team über 800 und 3.000 Meter unterstützten. Aus Schriesheim und Dossenheim kamen jeweils drei Athletinnen.
Der Wettkampf hatte es in sich. Aufgrund des Abendtermins an einem Werktag blieb für die zehn Disziplinen nur ein Zeitfenster von drei Stunden. Auf dem Programm standen 100 Meter, 800 Meter, 3.000 Meter, 80 Meter Hürden, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf sowie die 4×100-Meter-Staffel. Dabei durfte jede Athletin in maximal drei Disziplinen plus Staffel antreten.
Mit der gastgebenden LG Region Karlsruhe wartete einer der stärksten Vereine Baden-Württembergs als einziger Gegner auf die junge Mannschaft. Nach einem langen Schultag und einer staureichen Anreise galt es dennoch möglichst viele Punkte zu sammeln.
Dies gelang uns vor allem in der Breite. Zahlreiche persönliche Bestleistungen sorgten für wertvolle Punkte für die Teamwertung. Lily Dietrichkeit übertraf ihre alte Bestleistung im Diskuswurf um über zwei Meter. Elinor Gondro und Carina Buchner konnten in ihren Paradedisziplinen wichtige Punkte sammeln. Jill Winckler gab nach längerer Pause ihr Wettkampfdebüt und die noch der U14 angehörende Emma Schnepf sprang in Weitsprung und Staffel für das Team ein. Auch unsere Triathletinnen Flora Kühlert, Nea Kijas und Sophie Ehmann schlugen sich über 3000 m bzw. 800m im Feld der Spezialistinnen gut.
Das Trainerteam hatte im Vorfeld ein Ziel von 9.200 bis 9.300 Punkten ausgegeben. Mit 9.354 Punkten übertraf die Mannschaft diese Marke noch einmal deutlich.
Für die große Sensation reichte es zwar nicht, denn nur die acht punktbesten Teams Deutschlands qualifizieren sich für die Deutsche Team-Meisterschaft Mitte September in Troisdorf. Unabhängig davon zeigte sich das Trainerteam zufrieden und zog ein äußerst positives Fazit. Besonders die Entwicklung des Teamgeists stimmt optimistisch. Die erst seit diesem Jahr bestehende Startgemeinschaft wächst immer enger zusammen und bewies in Karlsruhe bereits echten Team DM-Geist.

Starke Leistungen und vier Titel für den Leichtathletik-Nachwuchs bei RNK Mehrkampf

Trotz wechselhafter Bedingungen mit Starkregen, Sonne und teils kräftigem Wind präsentierten sich unsere Leichtathleten bei den RNK-Mehrkampfmeisterschaften in Mannheim in starker Form. Die großen Starterfelder sorgten vor allem bei den Sprungwettbewerben immer wieder für lange Wartezeiten zwischen den Versuchen. Dennoch überzeugten die jungen Athletinnen und Athleten der Altersklassen U8 bis U14 mit vielen persönlichen Bestleistungen, vier Einzelsiegen und starken Mannschaftsergebnissen.
In den Altersklassen U12 und U14 stand ein Vierkampf aus 75 Meter Sprint, Weitsprung, Ballwurf und Hochsprung auf dem Programm. Alle jüngeren Klassen absolvierten einen Dreikampf mit 50 Meter Sprint, Weitsprung und Ballwurf.
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für unsere jüngsten LSV-Starter. In der M7 dominierte Matheo Fautz seine Konkurrenz eindrucksvoll und gewann nicht nur die Gesamtwertung, sondern erzielte auch in allen drei Disziplinen die besten Ergebnisse des Tages. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest standen Jakob Jung in der M8 sowie Moritz Schief in der M9.
Weitere starke Ergebnisse lieferten Simon Schoch als Sechster und Benedikt Bildstein als Neunter der M8. Komplettiert wurde das starke Jungen-Team durch Henrik Jahn, Jakob Singer, Jakob Niemann, Moritz Schäffer und Yaron Gondro, die ebenfalls mit engagierten Leistungen überzeugten.
Auch in den Mannschaftswertungen zeigten wir unsere Breite. Die MU10-Mannschaft mit Moritz Schief, Yaron Gondro und Jakob Jung erreichte einen hervorragenden zweiten Platz. Lediglich 26 Punkte fehlten auf den Sieger der DJK Hockenheim. Unsere zweite Mannschaft mit Henrik Jahn, Simon Schoch und Moritz Schäffer belegte einen starken sechsten Rang.
Bei den Mädchen ragte vor allem Tilda Wiesner heraus, die sich souverän den Sieg in der W8 sicherte. In der W10 überzeugte Livia Bildstein mit einem starken dritten Platz. Besonders beeindruckend, sie blieb als einzige Athletin ihres großen Teilnehmerfeldes unter acht Sekunden im Sprint und zeigte zudem den besten Weitsprung aller knapp 30 Starterinnen. Ebenfalls für die LSV am Start waren Alexia Jäger, Ellie Reinle, Emilie Nijenhuis Matilda Ebs und Noemi Lakaje.
Die WU10-Mannschaft mit Tilda Wiesner, Alexia Jäger und Ellie Reinle erreichte einen starken fünften Platz und verpasste das Podest um weniger als 70 Punkte.
Das Trainerteam zeigte sich nach dem langen Wettkampftag äußerst zufrieden: „Vier Siege, zahlreiche persönliche Bestleistungen und starke Mannschaftsergebnisse sprechen für sich. Vor allem der Teamgeist und die Motivation der Kinder waren trotz der schwierigen Bedingungen hervorragend.“

Leichtathletik-Nachwuchs bei Kurpfalzmeeting in Ketsch und Werfertag in Bürstadt

Am Samstag, den 9. Mai waren unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten an gleich zwei Wettkampfstätten vertreten: Beim Kurpfalzmeeting inkl. den RNK-Langstaffelmeisterschaften in Ketsch sowie parallel beim Werfertag in Bürstadt. Dabei überzeugten sie einmal mehr mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen.


In Ketsch zeigte Henrik Wirtz einen gelungenen Wettkampf. Im Weitsprung steigerte er sich auf starke 4,34m. Emma Schnepf wusste über 75m (11,00s) und Weitsprung (4,25m). In der W12 präsentierten sich Emilie Nijenhuis, Noemi Lakaje und Friederike Streißelberger vor allem über 75m und im Sprung in guter Form. Noemi durfte sich außerdem über eine neue Bestleistung im Hochsprung freuen, wo sie starke 1,33m überquerte.
Bei den Jungen der M11 zeigte Valentin Prokesch einen schnellen 50m Lauf und setzte seine Geschwindigkeit auch im Weitsprung (3,89m) hervorragend um. In der M10 sprintete Marek Frei die 50m in 8,93s und erreichte 3,34m im Weitsprung. Talea Mainka überzeugte in der W11 mit 8,56s im Sprint sowie 3,30m im Weitsprung.
Große Spannung herrschte bei den Staffelwettbewerben. Die 4x75m-Staffel der weiblichen U14 mit Emma Schnepf, Noemi Lakaje, Friederike Streißelberger und Carolin Rommelsheim ging mit viel Nervosität an den Start, zeigte jedoch sichere Wechsel und belohnte sich mit einem starken zweiten Platz unter sechs Teams.
Über 3x800m erreichte die männliche U14-Staffel mit Henrik Wirtz, Elias Schäffer und Benedik Schoch den vierten Platz. Bemerkenswert dabei: Elias Schäffer und Benedik Schoch sind eigentlich noch für die U12 startberechtigt. Ebenfalls stark präsentierte sich die weibliche U14-Staffel mit Emilie Nijenhuis, Carolin Rommelsheim und der ebenfalls noch der U12 angehörenden Ildikó Albert. Das Trio lief in 8:57min auf einen hervorragenden dritten Platz.
In der weiblichen U16 startete Jill Winckler gemeinsam mit zwei Athletinnen der TSG Dossenheim. Das Trio lief ein mutiges eigenes Rennen und belegte am Ende Rang zwei.

Parallel dazu sammelten unsere Werferinnen und Werfer beim Werfertag in Bürstadt starke Ergebnisse. Die lockere Atmosphäre sorgte sichtbar für viel Spaß und gute Leistungen.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Lennard Quennet. Er stellte gleich drei persönliche Bestleistungen auf: 9,90m mit der Kugel, 23,48m im Diskus und 37,45m im Speer – eine Verbesserung um fünf Meter.
Auch Janis Quennet zeigte einen gelungenen Wettkampf. Nach einem etwas durchwachsenen Kugelstoß überzeugte er mit einem guten Diskuswurf und einer neuen Bestleistung im Speerwurf mit 35,05m.
Lily Dietrichkeit stellte ihre Bestleistung im Kugelstoßen ein, verbesserte sich im Diskuswurf um zwei Meter und knüpfte auch im Speerwurf an ihre gute Leistung aus der vergangenen Woche an.
Weniger Glück hatte Elinor, die sich beim Stemmen verletzte und dadurch in ihren Leistungen deutlich eingeschränkt war. Trotzdem bewies sie Kampfgeist und brachte den Wettkampf zu Ende.
Die zahlreichen Bestleistungen, Podestplätze und starken Staffelauftritte zeigen die Leistungsdichte innerhalb unserer Nachwuchsgruppen. Einen entscheidenden Anteil daran haben unsere engagierten Trainerinnen und Trainer, die die Athlet*innen an beiden Wettkampforten intensiv betreuten und motivierten. Die Abteilung ist glücklich, mittlerweile so breit aufgestellt zu sein, dass sogar parallel stattfindende Wettkämpfe bestens betreut werden können

Silber, Gold und Rekord bei BaWü Staffelmeisterschaften

Bei den Baden-Württembergischen Staffelmeisterschaften am 10. Mai in Mosbach sorgten unsere Masters Athletinnen und Athleten mit packenden Rennen und einer historischen Bestleistung für Ausrufezeichen.
Im Rennen der M30 über 3×1000 Meter ging Sebastian Körner, Simon Glattfelder und Matthias Schäffer an den Start. Bereits auf der ersten Position entwickelte sich ein Schlagabtausch: Sebastian ging das hohe Anfangstempo eines Konkurrenten konsequent mit, ließ diesen jedoch bereits in der zweiten Runde hinter sich und erarbeitete einen Vorsprung für sein Team. Simon knüpfte daran an und baute die Führung zwischenzeitlich weiter aus. Erst auf den letzten 100 Metern machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar, sodass das die Staffel der Konkurrenten aus Essingen wieder etwas näher rückte. Damit lag die Verantwortung auf Schlussläufer Matthias– und die Ausgangslage hätte dramatischer kaum sein können. Die gegnerische Staffel hatte ihren schnellsten Athleten auf die dritte Position gesetzt, Matthias kannte ihn noch aus Jugendtagen, und dieser machte nun Jagd auf den Führenden.
Unter lautstarkem Mitfiebern von der Seitenlinie verteidigte Matthias lange entschlossen den Vorsprung. Zwar musste er den heranstürmenden Schlussläufer am Ende doch noch ziehen lassen, dennoch brachte er die Staffel souverän auf Rang zwei ins Ziel. Freude und Stolz über den baden-württembergischen Vizetitel überwogen im Team und die Kampfansage an die Staffel aus Essingen für das kommende Jahr wurde ausgesprochen.

Für den Abschluss der Meisterschaften sorgten die Mixed-Staffeln über 4×400 Meter. In der M/W30 gingen Sebastian Körner, Anne Körner, Thomas Gerhardy und Christina Rötzheim für die LSV ins Rennen. Für Thomas und Christina war es zugleich das Wettkampf-Debüt in der Mastersklasse auf der Bahn.
In einem gemeinsamen Rennen mehrerer Altersklassen legte Startläufer Sebastian mit einer souveränen ersten Runde den Grundstein für den Erfolg und brachte die Staffel direkt in Führung. Auch danach hielt das Quartett das Tempo konsequent hoch. Anne, Thomas und Christina verteidigten die Spitzenposition eindrucksvoll bis ins Ziel.
Der verdiente Lohn: der Baden-Württembergische Meistertitel. Doch damit nicht genug. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Staffel zudem einen deutschen Rekord aufgestellt hatte. Lediglich die Nationalstaffel lief jemals schneller, was vom DLV jedoch separat geführt wird.
Der Ausflug nach Mosbach hatte sich für unsere Athletinnen und Athleten somit mehr als gelohnt und einmal mehr stellten sie fest: Staffeln haben ihre eigenen Gesetze.

LSV Ladenburg Triathlon überzeugt beim Ironman 70.3 in Jesolo

Unsere Triathlet*innen sind mit einer starken Mannschaft an die italienische Adria gereist: Beim Ironman 70.3 in Jesolo am 3. Mai 2026 gingen neun Athletinnen und Athleten an den Start. Für viele war das Rennen der Saisonauftakt auf der Mitteldistanz – und zugleich ein gemeinsames Vereinserlebnis in besonderer Atmosphäre.
Die Mitteldistanz führte über 1,9 Kilometer Schwimmen im Meer, 90 Kilometer Radfahren rund um Jesolo und Venedig sowie 21,1 Kilometer Laufen durch Jesolo und entlang der Küste. Die bekannte Urlaubsmetropole an der Adria bot dabei ideale Bedingungen: ruhiges Meer, kaum Wind auf der Radstrecke und ein komplett flacher Laufkurs boten perfekte Voraussetzungen für schnelle Zeiten.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich einige LSV-Athlet*innen verabredet, gemeinsam in Jesolo an den Start zu gehen. Krankheitsbedingt mussten leider drei Athleten kurzfristig passen, sodass die ursprünglich geplante Gruppe noch größer gewesen wäre. Sven Knops konnte krankheitsbedingt nicht selbst teilnehmen, war aber als wertvoller Unterstützer an der Strecke dabei.
Sportlich konnte die LSV Ladenburg mit starken Ergebnissen überzeugen. Gleich zwei Athleten sicherten sich die Qualifikation für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Nizza am 12. und 13. September 2026: Ben Gauter-Fleckenstein erreichte in 4:27:33 Stunden den vierten Platz in seiner Altersklasse M55 und löste damit sein WM-Ticket. Jana Roth folgte in 4:53:29 Stunden als Dritte ihrer Altersklasse W25 und qualifizierte sich ebenfalls für die Weltmeisterschaft.


Bei dem Ironman-70.3-Event in Jesolo wurden insgesamt nur 60 Slots für die Weltmeisterschaft vergeben – 30 für Frauen und 30 für Männer. Dass davon gleich zwei Qualifikationsplätze an die LSV Ladenburg gingen, ist ein herausragendes Ergebnis. Der Verein freut sich sehr, bereits in diesem Jahr zwei Athleten zu einer Weltmeisterschaft entsenden zu können.
Auch insgesamt präsentierte sich die Mannschaft in beeindruckender Form. Fünf LSV-Athleten blieben unter der magischen Marke von fünf Stunden. Daniel Hotz finishte in 4:53:24 Stunden, Christopher Schneider erreichte das Ziel nach 4:53:47 Stunden, Alex Rittlinger folgte in 4:57:55 Stunden.
Für Bernhard Wikanardi und Julia Kerth war Jesolo zudem die erste Mitteldistanz überhaupt – beide meisterten die Herausforderung erfolgreich. Bernhard Wikanardi kam nach 5:25:22 Stunden ins Ziel, Niklas Alexi finishte in 5:27:10 Stunden, Deena Schultz erreichte die Ziellinie nach 5:41:30 Stunden und Julia Kerth beendete ihre Premiere über die Mitteldistanz in 6:11:05 Stunden.
Neben den sportlichen Resultaten stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von Zusammenhalt, Austausch und vielen Erfahrungen, die für kommende Rennen wertvoll sein werden.
Für die LSV Ladenburg war der Ironman 70.3 Jesolo damit weit mehr als nur ein sportlicher Saisonauftakt. Es war ein gelungenes Vereinsereignis an der Adria, mit starken Leistungen, zwei WM-Qualifikationen und vielen gemeinsamen Erinnerungen.

Leichtathlet*innen am ersten Maiwochenende mit guten Leistungen und Kreismeistertiteln

Mit tollen Leistungen und zahlreichen persönlichen Bestmarken starteten unsere Nachwuchsleichtathleten bei der Bahneröffnung mit Blockmehrkampf am 1. Mai in Mannheim in das verlängerte Wochenende.
In der U16 zeigten Carina Buchner, Lily Dietrichkeit und Janis Quennet starke Leistungen, vor allem in den Sprint- und Weitsprungdisziplinen. Für besondere Highlights sorgten dabei Carina mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Hochsprung von 1,48 Metern sowie Janis Quennet mit neuer Bestweite im Diskuswurf von 29,66 Metern. Alle drei Athleten erfüllten damit die Normen für die Badischen Meisterschaften.
Auch die jüngeren Athletinnen der U14 präsentierten sich in guter Form. Emma Schnepf überzeugte besonders über die Hürdenstrecke, während Clara Fink im Kugelstoßen eine neue Bestleistung erreichte. Noemi Lakaje steigerte sich im Hochsprung und Emilie Nijenhuis zeigte ihr Können sowohl im Sprint als auch über die Hürden. Gemeinsam mit Athlet*innen der Startgemeinschaftsvereine TSV HD-Wieblingen und TV Schriesheim herrschte ein toller Teamspirit – jede gute Leistung wurde bejubelt und bei Unzufriedenheit mit Ergebnissen war direkt ein Teammitglied zur Stelle um den Athleten wieder aufzubauen.

Mit nur einem Tag Wettkampfpause ging es am Sonntag in Schönau im Odenwald zum zweiten Teil der RNK-Meisterschaften der U16 und älter. Dort knüpften unsere Athletinnen und Athleten nahtlos an ihre guten Leistungen an.
Carina Buchner bestätigte ihre starke Form und sicherte sich den Sieg im Hochsprung inkl. RNK-Meistertitel. Auch Janis Quennet konnte sich erneut steigern und stellte im Hochsprung eine neue persönliche Bestleistung auf.
Für weitere Erfolge sorgte Lennard Quennet. Er erreichte persönliche Bestleistungen und den Vizetitel im Hochsprung und über 200 Meter. Mit neuer PB von 5,45 Metern im Weitsprung sicherte er sich zudem den den Regiomeister-Titel der U18.
Ein gelungenes Debüt über die 1500-Meter-Distanz feierte zudem Leonard Weik. Mit einer starken Leistung sicherte er sich auf Anhieb den Regiomeister-Titel der U18.

Erfolgreicher Saisoneinstieg der Triathlet*innen in Schifferstadt

Beim Goldenen Hut Triathlon in Schifferstadt feierten unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. Der Wettkampf bildete zugleich die erste Station des Rhein-Neckar Triathlon Cup 2026 und bot damit die Möglichkeit erste Punkte für die Cupwertung zu sammeln.

In der Altersklasse Schülerinnen B überzeugten Lena Rucktäschel und Ildikó Albert bereits im Schwimmen und kamen gemeinsam aus dem Hallenbad in die Wechselzone. Auf der anschließenden Radstrecke konnte sich Ildikó etwas absetzen. Beide zeigten auch beim abschließenden 1-Kilometer-Lauf starke Leistungen. Am Ende erreichte Ildikó einen hervorragenden 7. Platz, dicht gefolgt von Lena auf Rang 10.
Bei den Schülern B zeigte Elias Schäffer ein gut eingeteiltes Rennen. Nach einem schnellen Wechsel nach dem Schwimmen konnte er sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke mehrere Konkurrenten überholen und lief schließlich als Achter ins Ziel.
In der Altersklasse Schülerinnen A glänzte Flora Kühlert mit einem flotten Schwimmen und einem starken Auftritt auf dem Rad. Trotz Rückstand nach verletzungsbedingter Laufpause Anfang des Jahres konnte sie sich mit einer guten Zeit den 5. Platz erlaufen.
Auch in der Jugend B waren wir vertreten. Sophie Ehmann kam als erste Athletin des Teams aus dem Wasser. Nea Kijas überzeugte mit einem schnellen Wechsel sowie soliden Leistungen auf Rad und Lauf. Jakob Fleckenstein hatte zunächst mit Verwirrung über die Länge der Schwimmstrecke zu kämpfen und musste sich anschließend gegen aufkommende Übelkeit behaupten. Trotz dieser Schwierigkeiten bewies er großen Kampfgeist und erreichte das Ziel.

Im Erwachsenenrennen zeigte Anna Kühlert ein starkes Rennen und belegte einen beachtlichen 10. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.

Neben den sportlichen Erfolgen fiel besonders der ausgeprägte Teamzusammenhalt auf. Die Athletinnen und Athleten unterstützten sich gegenseitig lautstark entlang der Strecke und sorgten für eine motivierende Atmosphäre – auch ein verletztes Teammitglied kam extra vorbei, um die anderen anzufeuern. Der Goldene Hut Triathlon in Schifferstadt war so nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gemeinschaftlicher Erfolg für unseren Nachwuchs – und zu ein vielversprechender Start in die Triathlon-Saison 2026.

Zwischen Chaos und Bestleistungen – Leichtathlet*innen trotzen widrigen Bedingungen in Walldorf

Die Bahneröffnung der SG Astoria Walldorf am 25. April war zugleich der Auftakt der RNK-Regiomeisterschaften in den Wurfdisziplinen und Hürdenläufen ab der Altersklasse U16. Für unsere Leichtathlet*innen bot sich dabei ein Wettkampftag mit zwei Gesichtern. Trotz langen Wartezeiten zwischen den Versuchen und starken Verzögerungen im Zeitplan, bewiesen die Athletinnen und Athleten Kampfgeist und lieferten beachtliche Ergebnisse.

In der Altersklasse U14 freute sich Noemie Lakaje neben einem guten 60-m-Lauf über das gelungene Hochsprung-Debüt. Mit übersprungenen 1,24 Metern sicherte sich die W12-Athletin Rang drei der Tageswertung. Clara Bildstein sprintete in der W13 zu einer neuen Bestzeit und belegte einen starken fünften Platz.
Die Altersklasse U16 war geprägt von Licht und Schatten. Elinor Gondro (W14) wurde durch Knieschmerzen ausgebremst. Selbst der Plan, auf den Endkampf im Kugelstoßen zu verzichten, um im Speerwurf anzugreifen, ging nicht auf und so war sie über den 4. Platz dennoch enttäuscht. Ebenfalls in der W14 am Start waren Lina Detig und Mila Ortlipp vom TV Schriesheim, die beide ihr Debüt über die 80 m Hürden gaben und mit guten Zeiten auf sich aufmerksam machten.
In der W15 gingen Carina Buchner und Lily Dietrichkeit an den Start. Im Hochsprung schaffte Carina erneut 1,44 Metern und sicherte sich damit den Tagessieg. Lily meisterte das Wettkampf-Hopping zwischen Staffel und Speerwurf mit Bravour. Im Speer steigerte sie ihre Bestleistung um über fünf Meter und wurde starke Dritte. Auch im Kugelstoßen sprang Rang drei heraus.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte die neu formierte Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord zum Abschluss. Die 4×100-Meter-Staffel der WU16 bestehend aus Lily, Lina, Carina und Mila zeigte, dass gute Zusammenarbeit zum Erfolg führt und lief zu einem starken zweiten Platz. „Das war Teamgeist pur, alle haben füreinander gekämpft“, resümierte das Trainerteam äußerst stolz.
Bei den männlichen Nachwuchsathleten zeigte Janis Quennet Moral. Nach einem für ihn durchwachsenem Kugelstoßen, lief er eine gute Zeit über 60 Meter und belegte den zweiten Platz im Speerwurf. In der U18 testeten Leonard Weik und Lennard Quennet erstmals die Strecken über 150 und 300 Meter. Lennard glänzte zusätzlich in den Wurfdisziplinen mit deutlichen Bestleistungen, 75 Zentimeter Zuwachs im Kugelstoßen und über fünf Meter im Speerwurf. Die starken 32,90 Meter brachten ihm Platz drei in der RNK-Wertung ein.
Für die Platzierungs-Highlights aus Ladenburger Sicht sorgten die Masters-Athleten. Benjamin Gondro im Kugelstoßen, Sebastian Körner über 400 m Hürden und Daniel Schäfer im Speerwurf sicherten sich jeweils den Regiomeistertitel.