Beim stimmungsvollen HaWei Night Run rund um den Hardtsee in Ubstadt-Weiher verwandelte sich die Laufstrecke am Freitagabend (27.2.) in ein funkelndes Lichterband. Zahlreiche Fackeln und Lichterketten sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre und machten die Veranstaltung einmal mehr zu einem Highlight im regionalen Laufkalender. Mittendrin: unsere Athletinnen und Athleten, die mit starken Ergebnissen überzeugten. Bereits die jüngsten Starterinnen und Starter sorgten für großen Jubel. Noemi Schäffer lief im Bambinilauf als 1. Mädchen ins Ziel.
Im Schülerlauf über 1,8 Kilometer zeigten alle unsere Startenden tolle Leistungen. Ildiko Albert belegte Platz 3 bei den Mädchen und sicherte sich zugleich den 1. Platz in der Altersklasse W11. Elias Schäffer erreichte bei den Jungen den 6. Platz gesamt und wurde Dritter der Altersklasse M11. Valentin Sommer lief als Dritter Junge ins Ziel und gewann damit seine Altersklasse M13. Auch über fünf und zehn Kilometer waren wir stark vertreten. In der weiblichen U16 erreichte Sophie Ehmann einen respektablen 5. Platz im 5-km-Lauf. Ihre Zeit vom letzten Jahr verbesserte sie dabei um zweieinhalb Minuten. Außerdem gingen Christian Ehmann, André Stern, Lucas Zimmermann und Jenny Zimmermann über 5 km an den Start und zeigten tolle Leistungen. Heike Stern überzeugte mit einem besonders starken Lauf und gewann ihre Altersklasse W45. Auf der doppelten Distanz zeigten Daniel Hotz, Sebastian Linder, Christopher Schneider, Anna Kühlert und Jana Roth trotz der ungewohnt späten Uhrzeit nach einem langen Arbeitstag starke Leistungen auf der nächtlich beleuchteten Runde. Der HaWei Night Run bewies einmal mehr, dass Sport und Atmosphäre perfekt harmonieren können. Die besondere Kulisse rund um den See, das Leuchten der Lichter im Dunkeln und die begeisterte Unterstützung entlang der Strecke schufen einen tollen Rahmen für die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten.
Beim stark besetzten Hallensportfest der U14-U18 am 22. Februar 2026 in der Leichtathletikhalle Mannheim trafen Nachwuchsathletinnen und -athleten aus mehreren Bundesländern aufeinander. Wir waren ferienbedingt nur mit einer kleinen Abordnung vertreten, konnte sich aber dennoch stark präsentieren. In der W13 überzeugte Clara Bildstein über 60 Meter, wo sie ihren Zeitlauf mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung souverän gewann. Auch im Weitsprung ließ sie ihr großes Potenzial aufblitzen. Mit 4,08 Metern steigerte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich und sprang erstmals über die Vier-Meter-Marke, ein vielversprechendes Signal für die kommende Freiluftsaison. In der W12 gingen Clara Fink, Emilie Nijenhuis und Friederike Streißelberger an den Start. Während Clara und Friederike den Weitsprung nutzten, um unter Wettkampfbedingungen neu erlernte Techniken auszuprobieren, sorgten sie bei ihrem Debüt im Kugelstoßen für eine starke Leistung. Mit 6,27 Metern belegte Clara in einem Feld von 21 Starterinnen einen hervorragenden dritten Platz. Friederike erzielte mit 5,51 Metern ebenfalls ein starkes Ergebnis, nur zwei Zentimeter fehlten für den Endkampf der besten Acht. Emilie lief über 800 Meter ein engagiertes Rennen nah an ihre Bestleistung heran und belegte in ihrem Zeitlauf Rang zwei. Über 60 Meter Hürden und bei ihrem Debüt im Kugelstoßen sammelte sie wichtige Wettkampferfahrung für die kommenden Starts. Im Rahmenprogramm der U18 nutzte Leonard Weick die Gelegenheit, seine aktuelle Form über 800 Meter zu testen und hinterließ dabei einen starken Eindruck. Mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit um fast 15 Sekunden zeigte er eine bemerkenswerte Frühform. Für das Trainerteam stand der Verlauf der Entwicklung der jungen Athletinnen und Athleten über die Winterzeit im Vordergrund. Die Leistungen in Mannheim stimmen optimistisch und liefern eine vielversprechende Grundlage für die Stadionsaison im Sommer, auf die nun gezielt hingearbeitet wird.
Bei den Badischen Hallenmeisterschaften am 14. und 15. Februar 2026 in der Leichtathletikhalle in Mannheim präsentierte sich unser Nachwuchs in guter Frühform.
Den Auftakt machte am Samstag die männliche U18-Staffel über 4×200 Meter. Lennard Quennet, Leonard Weik, Jonathan Jahn und Santino DeGeorge stellten sich der starken Konkurrenz und überzeugten trotz kleiner Unsicherheiten bei den Wechseln mit großem Einsatz. Am Ende wurde ihr mutiger Auftritt mit einem dritten Platz belohnt.
Am Sonntag griff die U16 ins Geschehen ein. Jill Winckler wagte sie sich im 5er-Sprunglauf auf neues Terrain. Von Versuch zu Versuch steigerte sie sich und erzielte am Ende solide 13,84 Meter. Nicht ihren besten Tag erwischte Lily Dietrichkeit im Kugelstoßen. Früh haderte sie mit sich selbst und fand dadurch nicht in den Wettkampf. Das Potenzial der jungen Athletin ist unbestritten und gerade solche Erfahrungen sind oft wertvolle Entwicklungsschritte. Ebenfalls selbstkritisch zeigte sich Janis nach seinen Wettkämpfen, aus Trainersicht jedoch zu Unrecht, war es für ihn doch der erste Start in der neuen Altersklasse U16. Auch er trat erstmals im 5er-Sprunglauf an und bewies mit 14,08 Metern beachtliche Sprungkraft. Über 60 Meter verpasste er zwar das Finale, erreichte dafür aber im Kugelstoßen den Endkampf. Die Umstellung von der 3 kg auf die 4 kg Kugel machte sich vor allem bei der Griffigkeit bemerkbar. Dennoch setzte Janis mit 9,03 Metern eine starke erste Marke. Besonders bemerkenswert: Bereits jetzt liegt er über seiner bisherigen Bestweite mit der leichteren Kugel. Im vergangenen Jahr steigerte er sich im Saisonverlauf um mehr als zwei Meter, eine Entwicklung, die Mut für die kommenden Monate macht. „Wir legen unseren Schwerpunkt klar auf die Stadionsaison. Die Hallenwettkämpfe sind für uns gute Trainingsmöglichkeiten und dienen der Standortbestimmungen“, betonte das Trainerteam.
Am 1. Februar standen bei zwei zeitgleich ausgetragenen Wettkämpfen die Wurfwettbewerbe im Fokus. Beim Winterwurf in Eppelheim bewies Santino DeGeorge, nun in der U18 startend, dass er keinerlei Eingewöhnungsprobleme mit dem 700g-Speer hat. Trotz regennassem Untergrund warf er das Gerät auf 32,99m , eine Steigerung um mehr als zwei Meter im Vergleich zu seiner bisherigen Bestleistung mit dem leichteren U16-Speer.
Große Bühne und internationale Atmosphäre erlebten Janis Quennet und Lily Dietrichkeit beim Hylo Winter Javelin Meeting in Offenburg, für das sie sich aufgrund ihrer Vorjahresleistungen qualifiziert hatten. Besonders beeindruckend: Der Speerwurf findet dort aus einer Halle statt, mit optimalen Bedingungen für den Anlauf. In der Männerkonkurrenz sorgten Weltklasseathleten wie Johannes Vetter und Max Dehning für zusätzliche Motivation. Lily zeigte sich zunächst noch etwas beeindruckt von der Kulisse, fand aber schnell in den Wettkampf. Mit jedem Versuch setzte sie neue technische Impulse ihres Trainers um und belohnte sich am Ende mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 26,64m. Ein starker Auftritt in internationalem Umfeld. Auch Janis überzeugte eindrucksvoll. Der seit diesem Jahr dem baden-württembergischen Talentkader angehörende U16-Athlet war erstmals mit dem deutlich längeren 600g Speer am Start. Ohne Anpassungsschwierigkeiten erzielte er bereits im ersten Versuch 33,53m und steigerte diese Weite später noch leicht. Als Tagesbester seiner Altersklasse durfte er bei der Siegerehrung die Glückwünsche des Bundestrainers Boris Obergföll entgegennehmen.
Als Teambuilding-Event mit sportlichem Schwerpunkt machte sich die TriaJugend am 24. Januar gemeinsam mit ihren Trainern auf den Weg in die Boulderhalle. Dort erwarteten die Teilnehmenden abwechslungsreiche Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die sowohl Kraft und Koordination als auch Konzentration und Durchhaltevermögen forderten. Unabhängig von Vorerfahrung oder sportlichem Niveau konnten alle ihre persönlichen Grenzen austesten und neue Erfahrungen sammeln. Besonders wertvoll war dabei der starke Teamgeist: Man unterstützte sich gegenseitig, gab Tipps, feuerte einander an und freute sich gemeinsam über erreichte Ziele und gemeisterte Herausforderungen. Der Ausflug bot nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. In einer motivierenden und zugleich entspannten Atmosphäre wurden Vertrauen, Gemeinschaft und gegenseitiger Respekt gefördert.
Mit einer gelungenen Mischung aus Talent, Teamgeist und Wettkampfhärte präsentierten wir uns beim 40. Hallensportfest der SG Astoria Walldorf am 18. Januar 2026. In großen Starterfeldern gegen überregionale Konkurrenz von Ettlingen bis Frankenthal, gingen insgesamt 23 Athletinnen und Athleten der U8 bis U12 an den Start und sorgten für zahlreiche Podestplätze, Finalteilnahmen und starke Staffelergebnisse. Die jüngsten LSV-Starter der U8 zeigten sich dabei von ihrer besten Seite. Bei seinem Wettkampfdebüt erreichte Ryan Manuel in der M7 den zweiten Platz. Matheo Fautz legte mit einem Sieg im Sprint und drei weiten Sprüngen den Grundstein den 4. Platz. Fabian Kühlert rundete das starke Mannschaftsergebnis mit Rang sieben ab. Bei den Mädchen freute sich Kora Konrad bei ihrem Wettkampfeinstand über Platz eins in der W6. Sofie Reinle wurde Fünfte und Jasmin Freund holte in der W7 mit Platz drei einen weiteren Podestplatz. Auch in der U10 sammelten wir viele Spitzenplatzierungen. Simon Schoch erreichte in der M8 Rang sieben, während sich Anton Hager und Moritz Schäffer in der M9 Platz fünf teilten, knapp vor Yaron Gondro. Besonders erfolgreich waren die Mädchen der W9: Ellie Reinle und Alexia Jäger liefen in die Top-10, Leni Bartsch sicherte sich dank eines herausragenden Weitsprungs den Sieg in der Mehrkampfwertung. Lena Neumaier und Emily Freund zeigten ebenfalls engagierte Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. Ein Höhepunkt des Wettkampfs waren die Staffelläufe, bei denen wir unsere Team-Stärke beweisen konnten. Die weibliche U10-Staffel mit Emily, Alexia, Ellie und Lena gewann Gold. Die männliche U10-Staffel sprintete nach einem Wiederholungslauf zu Silber, während Yaron in einer gemischten Staffel mit der TG Frankenthal ebenfalls Gold holte. In der U12 erreichten Mattis Oldenburg und Felix Buchner über 30 m das Finale. Über die Hürden und im Weitsprung fehlten ihnen wie auch Clemens Streißelberger nur Kleinigkeiten für Top-10-Platzierungen. Umso bemerkenswerter die Reaktion im abschließenden Staffellauf, bei dem sie gemeinsam mit U10-Athlet Moritz Schäffer den dritten Platz erreichten. Bei den Mädchen überzeugte Talea Mainka bei ihrem Debüt mit dem Finaleinzug über 30 m, Livia Bildstein dominierte die W10 mit Siegen in Sprint, Hürden und Weitsprung, und Matilda Ebs erreichte ebenfalls das Sprintfinale. Die U12-Mädchenstaffel gewann mit U10 Athletin Leni schließlich Silber.
Saisoneinstieg der U16 und U18 in Mannheim Eine Woche später eröffneten auch unsere U16 und U18 ihre Saison beim Hallensportfest in Mannheim. Carina Buchner testete im Sprint und Weitsprung und zeigte ansprechende Leistungen. Lily Dietrichkeit, die sich kurz vorm Sprintstart eine Blessur am Knie zuzog, freute sich beim Kugelstoßen über eine neue persönliche Bestleistung von 9,68m. Als einziger männlicher LSV-Starter ging Lennard Quennet über 200m an den Start und auch er zeigte trotz ungewohnter Kurvenüberhöhung eine gute Leistung.
Das Trainerteam zog ein positives Fazit beider Wettkämpfe: starke Leistungen, viele erfolgreiche Wettkampfdebüts, überzeugende Staffeln und zahlreiche Finalteilnahmen lassen optimistisch auf die Sommersaison blicken.
Am 22. November trotzten Stephanie Meyer, Christian Rommelsheim, Sophie Ehmann, Flora Kühlert und Pablo Kühlert den eisigen Temperaturen beim Cyclocross-Rennen in Heidelberg. Ein anspruchsvoller 2,5-km-Rundkurs über gefrorenes Gras, matschige Erde und eine kräftezehrende Sandpassage erwartete sie. Schon um 09.00 Uhr morgens ging es für Flora und Sophie voller Motivation an den Start. Es ging darum, möglichst viele Runden in 20 Minuten zu absolvieren. Sie kämpften sich erstklassig durch und sicherten sich den 4. und 5. Platz in der U15w. Als Zweites ging Christian Rommelsheim bei den Masters an den Start und kam trotz tauender Strecke mit einem starken 15. Platz ins Ziel. Anschließend gab es für Pablo die Strecke in verkürzter Form und auch er meisterte die Strecke profimäßig. Er musste auf einer etwas kürzeren Strecke fahren, weil der Lauf wegen der Kälte gestrichen wurde. Hinterher freute er sich über den starken 6. Platz von 36 Teilnehmern in der U11m! Am Ende musste noch Stephanie um 12 Uhr an den Start. Da war die Strecke schon komplett aufgeweicht und glich einem Matschbad. Sie absolvierte die Strecke durch das Volleyballfeld hervorragend und fuhr einen stolzen 9. Platz bei den Hobby-Damen ein. Für Flora, Sophie und Pablo war es das erste richtige Cyclocross-Rennen und ein durchweg gelungener Einstieg. Man kann bestimmt damit rechnen, dass sie nun häufiger an Crossrennen teilnehmen werden – trotz des Muskelkaters, der danach ein paar Tage bei allen Teilnehmenden anhielt.
Am Samstag, 15.11.25 fand auf dem Gelände der MTG Mannheim erneut der Monnem Cross statt. Auch in diesem Jahr unterstützten wir die Veranstalter mit einer großen Gruppe – und das mehr als erfolgreich: Mit 24 Teilnehmer*innen stellten wir die größte Vereinsabordnung und wurden dafür mit dem Preis für die meisten Teilnehmenden eines Vereins ausgezeichnet. Wie gewohnt hatten die Organisatoren eine anspruchsvolle Runde über das weitläufige Gelände abgesteckt. Jeder noch so kleine Hügel wurde genutzt, um den Läuferinnen und Läufern alles abzuverlangen. Strohballen, Hürden, Autoreifen und zwei sandige Passagen machten die Strecke zusätzlich kräftezehrend und erforderten volle Konzentration. Im 2-km-Lauf der U12 und U14 glänzten die Nachwuchsathletinnen mit mehreren Podestplatzierungen. In der U12 lieferten sich Ildikó Albert und Carolin Rommelsheim ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Plätze 2 und 3, das Ildikó auf den letzten Metern knapp für sich entschied. In der U14 durften wir erneut jubeln: Flora Kühlert und Sophie Ehmann gingen mutig in der Spitzengruppe mit und sicherten sich in einem beherzten Rennen ebenfalls den 2. und 3. Platz. Auch unsere weiteren Athlet*innen meisterten in großen Feldern von teilweise über 100 Athlet*innen die anspruchsvollen Hindernisse und zeigten mit durchweg Top15 Ergebnissen starke kämpferische Leistungen. U12: Elias Schäffer, Noemie Lakaje, Nele Ehmann U14: Valentin Sommer U16: Nea Kijas, Jill Winckler, Elina Backes U18: Jonathan Jahn, Tom Manke-Reimers, Rafael Kiegler-Grasa
Auch bei den Erwachsenenläufen über 6 und 10 km waren unsere roten Shirts zahlreich vertreten. Über die 10 km-Distanz stellten sich André Stern und Tobias Hahn erfolgreich der fordernden Strecke, die fünfmal durchlaufen werden musste. Bei den 6 km erreichte Anna Kühlert einen hervorragenden 3. Platz der Frauenwertung. Auch Sebastian Körner, Anne Körner, Christine Aichele, Heike Stern, Thomas Gerhardy, Marie Kogel-Gerhardy, Jana Roth und Christian Ehmann zeigten gute Ausdauerfähigkeiten und konnten sich allesamt in den Top15 der jeweiligen Geschlechterwertung platzieren. Mit dem starken gemeinschaftlichen Auftreten und vielen tollen Ergebnissen knüpften wir nahtlos an die Tradition an, den Monnem Cross nicht nur sportlich zu bereichern, sondern ihn auch als festen Bestandteil des abteilungsinternen Wettkampfkalenders zu etablieren.
Mitreißende Stimmung, sportlicher Ehrgeiz und jede Menge Spaß. Beim Badischen Landesfinale der Kinderleichtathletik am 25. Oktober in der Stadionhalle Wiesloch zeigten unsere jungen Athletinnen und Athleten, wie viel Freude Leichtathletik machen kann – vor allem, wenn man sie als Team erlebt. Die besten acht Mannschaften Badens in den Altersklassen U10 und U12 kämpften in spannenden Disziplinen um den Landesmeistertitel, und die Römerstädter bewiesen einmal mehr eindrucksvoll, welch hervorragende Nachwuchsarbeit im Verein geleistet wird.
U10 sichert sich souverän den Meistertitel Unsere U10-Mannschaft zeigte sich in absoluter Bestform. In gleich vier von fünf Disziplinen dominierten die jungen AthletInnen das Feld. Im Sprint, Hochweitsprung, Medizinballstoß und beim Hallenbiathlon setzten sie sich mit teils deutlichem Vorsprung an die Spitze. Nur in der Hindernissprintstaffel mussten sich Leni Bartsch, Livia Bildstein, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Jakob Jung, Pablo Kühlert, Mattis Oldenburg, Ellie Reinle, Felix Saller, Moritz Schief und Clemens Streißelberger den ersten Platz teilen, ein kleiner Dämpfer, der die Freude über die Gesamtleistung aber keineswegs trübte. Am Ende stand ein überlegener Badischer Meistertitel mit elf Punkten Vorsprung vor dem TV Eppelheim und dem SC Heel Baden-Baden. Ein herausragendes Ergebnis, das die vielen mitgereisten Eltern, Geschwister und Freunde lautstark feierten. „Wir sind unglaublich stolz auf unsere Kinder – sie haben mit Herzblut, Teamgeist und riesiger Begeisterung gekämpft“, freute sich das Trainerteam nach der Siegerehrung. „Jede und jeder Einzelne hat alles gegeben. Es war eine Freude, zu sehen, wie sehr sie füreinander einstehen und sich gegenseitig anfeuern.“ Ein besonderes Lob ging an Livia Bildstein, die bei der Siegerehrung vom Veranstalter eigens hervorgehoben wurde. Sie sprintete die 20 Meter in sensationellen 2,75 Sekunden – kaum ein anderer Teilnehmender blieb überhaupt unter 3 Sekunden – und übersprang beim Hochweitsprung beeindruckende 1,10 Meter. Eine herausragende Leistung in einem ohnehin starken Team.
U12 überrascht mit starkem vierten Platz Auch unsere U12 überzeugte mit einer bemerkenswerten Leistung. Für das Team war der Wettkampf Anfang Oktober im Stadion in Wiesloch eigentlich als lockerer Saisonabschluss gedacht. Die Trainer wollten den älteren Athletinnen und Athleten vor dem Wechsel in die U14 noch einmal die Gelegenheit geben, gemeinsam an einem KiLa teilzunehmen. Dass dieser Wettkampf gleichzeitig als Qualifikation für das Landesfinale diente, erfuhr das Team erst vor Ort. Umso größer war die Freude, als sich die Mannschaft überraschend das Ticket für das Landesfinale sicherte. Dort erreichten sie einen starken vierten Platz. Ein Ergebnis, das besonders beeindruckt, weil man mit Ildikó Albert, Vincent Ebert, Liah Jauss, Noemie Lakaje, Emilie Nijenhuis, Carla Prager, Carolin Rommerlsheim, Moritz Saller, Liam Schief, Friederike Streißelberger und Henrik Wirtz eine alters- und geschlechtergemischten Mannschaft aufbot. Während andere Teams mit durchweg älteren Athletinnen und Athleten oder gar reinen Jungenmannschaften Vorteile in kraftbetonten Disziplinen wie dem Medizinballstoß und dem Überkopfwurf hatten, überzeugten wir mit Technik, Vielseitigkeit und großem Teamgeist. „Gerade weil wir bunt gemischt angetreten sind, war das ein tolles Ergebnis“, betonte das Trainerteam. „Unsere U12 hat gezeigt, was sportlicher Zusammenhalt bedeutet – und das macht uns mindestens genauso stolz wie ein Podestplatz.“
Ein Fest des Nachwuchssports Die VR-Talentiade wurde ursprünglich als Sichtungsprojekt für Schulen und Vereine ins Leben gerufen, um junge Talente frühzeitig zu entdecken. Nach der Corona-Pause gelang dem Badischen Leichtathletik-Verband mit der Kombination aus VR-Talentiade und Kinderleichtathletik-Wettkämpfen (KiLa) ein voller Erfolg: Über 3.000 Kinder nahmen dieses Jahr in Baden teil – so viele wie nie zuvor. Das Landesfinale in Wiesloch setzte nun den krönenden Abschluss. Und für uns war es ein Tag, an dem sich nicht nur sportlicher Erfolg, sondern auch Begeisterung, Gemeinschaft und Spaß zeigten.
Wir konnten kürzlich unser Trainingsmaterial erweitern und zwölf neue Speere anschaffen – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Trainingsarbeit im Wurfbereich. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins sowie einer zusätzlichen privaten Zuwendung aus dem Umfeld der Abteilung. Nach der Investition in die Hochsprunganlage 2023 war auch diese Neuanschaffung dringend notwendig: Ein Großteil des bisherigen Speerbestands war bereits deutlich in die Jahre gekommen und wurde bei Materialkontrollen im Wettkampf nicht mehr zugelassen. Zwar können die alten Speere weiterhin für das Training eingesetzt werden, doch neue Regularien des Weltleichtathletikverbands – insbesondere in Bezug auf Gewichtsklassen und Wurfeigenschaften – machten die Ergänzung durch moderne Wettkampfgeräte unabdingbar. Dass sich die Investition bereits gelohnt hat, zeigt ein beeindruckender Erfolg aus diesem Sommer: Mastersathlet Daniel Schäfer gewann mit einem der neuen Speere den Deutschen Meistertitel seiner Altersklasse. Gerne gibt er sein Wissen an die Nachwuchsathlet*innen der Leichtathletikabteilung weiter, was, wie beim Wurfwettkampf in Eppingen zu sehen, auch bereits Früchte trägt. Das Trainer-Team freut sich über die Neuanschaffung und hofft, dass mithilfe der neuen Geräte noch mehr junge Talente für den Speerwurf begeistert und gefördert werden können. Da im kommenden Jahr weitere Ersatzanschaffungen hinsichtlich des Trainingsmaterials und der Wettkampfkleidung notwendig werden, freut sich die Abteilung auch weiterhin über jede Unterstützung.
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