Am vergangenen Sonntag starteten acht LSV’ler beim Heidelbergman erneut über die olympische Distanz. Die vierte Station des BASF Rhein-Neckar Triathlon Cups stand unter schwierigen Vorzeichen. Zunächst wurde bekannt, dass aufgrund der Wassertemperatur von 27° C ohne Neopren geschwommen werden musste. Bei der Wettkampfbesprechung wurde dann der Start um 30min nach hinten verschoben, da die Radstrecke durch das nächtliche Gewitter von Stöcken, Steinen und Schlamm gesäubert werden musste. Bis zu diesem Zeitpunkt stand daher nicht fest, ob man eventuell sogar nur einen Swim-and-Run-Wettkampf durchführen könnte.
Alle waren froh, als man endlich ins Wasser steigen konnte, im Bewusstsein die Radstrecke zwar mit Vorsicht, aber immerhin überhaupt absolvieren zu können. Der Schwimmstart gestaltete sich aufgrund der starken Strömung schwierig und wurde kurzfristig etwas flussabwärts gelegt. Kaum hatten die Athleten dann auf dem Rad die Alte Brücke passiert, ging ein nicht enden wollender Wolkenbruch über Heidelberg nieder. Auf der Radstrecke musste daher mit besonderer Vorsicht gefahren und den Sturzbächen ausgewichen werden. Die Zuschauer waren froh, alle LSV’ler mit heilen Knochen und aufmunterndem Applaus im Dauerregen auf die Laustrecke schicken zu können. Als unser Schwimmtrainer Max Saßerath (SV Nikar Heidelberg) als erster und damit überraschender Weise auch vor dem Weltmeister Sebastian Kienle den Philosophenweg wieder hinab gerannt kam, brandete lauter Jubel auf. Unser für das hep Sports Team startender Lauftrainer Christian Trunk erreichte den 16. Gesamtrang, mit dem er sich aufgrund der Startliste und den Bedingungen durchaus zufrieden zeigte. Auch alle unsere Starter schafften es heil ins Ziel und wurden dort matschig aber glücklich mit lautem Jubel empfangen.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
| Platz gesamt | AK | Name | Schwimmen | Rad | Laufen | Gesamt |
| 28 | 2 | Fenchel, Hannes | 18:07 | 1:11:44 | 40:03 | 2:12:01 |
| 57 | 7 | Zuber, Bastian | 18:40 | 1:16:10 | 44:16 | 2:21:25 |
| 146 | 23 | Hüller, Kai | 21:38 | 1:21:21 | 46:57 | 2:32:34 |
| 200 | 55 | Körner, Sebastian | 18:41 | 1:31:22 | 45:09 | 2:37:54 |
| 249 | 42 | Ehmann, Christian | 21:54 | 1:28:22 | 49:39 | 2:42:34 |
| 282 | 49 | Schüßler, Uwe | 21:09 | 1:32:55 | 46:55 | 2:45:22 |
| 348 | 59 | Agostin, Manuel | 22:05 | 1:37:36 | 49:44 | 2:52:42 |
| 501 | 10 | Lohnert, Stefan | 23:55 | 1:51:12 | 57:03 | 3:16:50 |






25,2°C aufheizte. Der erfahrene Leser weiß, was das bedeutet: Neo-Verbot. Die 3,8 km mussten also ohne die schützende Schicht bestritten werden. Natürlich ist das kein Problem, jedoch hätte das Schwimmen vielleicht etwas schneller vorbei sein können und das Gefühl ein etwas sichereres. Aber wir wollen uns nicht beschweren: Schließlich war dies der kühlste Teil des Tages.. Kaum aus dem Wasser wurde man bereits von den Fans begrüßt: Vielen Dank an dieser Stelle allen, die uns nicht nur an dem Tag, sondern auch in den Monaten vorher tapfer begleitet haben! Ihr wart klasse.
darstellte, erschwert. Allen Plänen zum Trotz konnte Anja ihren Kohlenhydrat- und Salzhaushalt in der Wärme nicht aufrechterhalten, da ihr Körper alles, was ging, schneller loszuwerden versuchte als sie nachfüllen konnte. Sie entschied sich für die einzig richtige, aber verdammt schwere Entscheidung und brach das Rennen ab. Ganz im Gegensatz zu Sarah True, die erst 800 m vor der Finishline keine freie Entscheidung mehr treffen konnte, sondern von den Sanitätern versorgt werden musste. Auch Daniela Bleymehl brach das Rennen mit Magen-Darm ab. Patrick Lange zog es durch, musste sich aber mit den hinteren Rängen zufrieden geben auf dem Weg zwischen Dixie und Laufstrecke.












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