Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und vielversprechenden Entwicklungen präsentierten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den Heidelberger Qualifikationstagen. Sowohl Masters-Athleten als auch die Jugend nutzten die Wettkämpfe bei brütender Sommerhitze, um die Umsetzung von Trainingsinhalten unter Wettkampfbedingungen zu testen.
In der Mastersklasse zeigte Daniel Schäfer einmal mehr seine Klasse im Speerwurf. Mit starken 52,94 Metern bestätigte er seine Leistungsfähigkeit und sammelte Selbstbewusstsein für die anstehenden BaWü Masters Meisterschaften.
Für die Nachwuchstrainerinnen Christina Rötzheim und Susi Britting war der Wettkampf das 200m Debüt in der Mastersklasse. Trotz anfänglicher Nervosität meisterten beide die Aufgabe und sind nun Feuer und Flamme für weitere Wettkämpfe.
In der Altersklasse U16 absolvierte Lily Dietrichkeit ein vielseitiges Wettkampfprogramm. Über 100m und im Kugelstoßen konnte sie das derzeitige Leistungsniveau bestätigen. Über die 80m Hürden gelang ihr eine neue persönliche Bestzeit, die zusätzlich Selbstvertrauen für die bevorstehenden badischen Blockmeisterschaften geben dürfte. Im Diskuswurf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 26,63 Meter. Weniger erfreulich verlief der Speerwurf, wo mehrere Würfe aufgrund umstrittener Kampfrichterentscheidungen als ungültig gewertet wurden und so ein besseres Ergebnis verhinderten.
Ebenfalls in der U16 zeigte Janis Quennet einen erfolgreichen Wettkampftag. Im Kugelstoßen näherte er sich mit 8,69 Metern seiner Bestleistung aus der Halle an. Im Speerwurf steigerte er diese auf 36,25 Meter und damit um mehr als einen Meter – was die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet. Im Diskuswurf gelang ihm erstmals ein Wurf über die 31-Meter-Marke. Darüber hinaus debütierte er im Hammerwurf und sammelte wichtige Erfahrungen in der technisch anspruchsvollen Disziplin.
In der U18 durfte sich Santino DeGeorge über eine neue persönliche Bestleistung im Speerwurf freuen. Er erreichte 33,49 Meter und überzeugte mit einer konstanten Serie jenseits der 30-Meter-Marke.
Auch Lennard Quennet zeigte sich in ausgezeichneter Form. Im Kugelstoßen durchbrach er erstmals die Marke von zehn Metern. Im Speerwurf kam er nahe an seine Bestleistung heran. Besonders deutlich fiel die Leistungssteigerung im Diskuswurf aus, wo er seine bisherige Bestweite um rund fünf Meter auf starke 28,93 Meter verbessern konnte.

