Vom Freizeitsport ans badische Podium – Leichtathlet Lennard Quennet bei BLV- und BW-Meisterschaften

Es gibt einen Moment im Leben junger Sportlerinnen und Sportler, in dem sie sich entscheiden müssen: Geht es weiter wie bisher, ein bisschen Bewegung und Spaß in der Gemeinschaft oder nimmt man das Ganze ernster? Lennard Quennet hat sich entschieden. Und was aus dieser Entscheidung geworden ist, ließ sich an zwei Wochenenden in diesem Sommer eindrucksvoll beobachten: zunächst bei den Badischen Meisterschaften der U18 in Schutterwald und dann bei den Baden-Württembergischen Finals in Walldorf – dem großen Bühnenauftritt der Nachwuchsathleten aus Baden und Württemberg.


Der Ladenburger ließ dabei eines sofort erkennen: Er ist kein Spezialist. Er ist ein Allrounder. Während die meisten seiner Konkurrenten in Schutterwald als absolute Spezialisten auf ihre Kerndisziplin setzten, ging Lennard als Multitalent gleich in drei Wettbewerben an den Start und war damit der einzige Athlet im Feld, der sowohl im Sprint als auch in den technischen Disziplinen antrat. Im 100-Meter-Lauf lief er eine fantastische Bestzeit: Mit 11,89 Sekunden blieb er zum ersten Mal unter der 12-Sekunden-Grenze. Eine Zeit, die zeigt, dass sein sprinterisches Fundament mehr als solide ist. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 28,96 Meter.
Den Höhepunkt des Tages bildete der Dreisprung, bei dem Lennard sich 11,78 Meter weit in die Schutterwalder Sandgrube katapultierte. Eine Leistung, die gut genug war, um sich für die baden-württembergischen Finals zu qualifizieren. Dass er an diesem Tag nicht auch noch im Speerwurf antrat, lag nicht am fehlenden Willen, sondern schlicht am Wettkampfplan: Speer und Dreisprung fanden zeitgleich statt. Denn auch am Speerwurf hätte er teilnehmen dürfen.
Was steckt hinter diesem beachtlichen Entwicklungssprung? Die Antwort ist keine magische Formel, sondern das Ergebnis einer Reihe bewusster Entscheidungen: des Athleten selbst, aber auch seines Umfelds; der Abteilung, dem Trainerteam und natürlich seiner Familie.
Seit wir die Trainingskooperation mit dem TV Schriesheim ausgebaut hat, profitieren die Nachwuchsathleten beider Vereine voneinander: gemeinsame Einheiten, größere Trainingsgruppen, gegenseitiger Ansporn. Wer schneller werden und weiter springen will, braucht mehr als Technik, er benötigt Mitstreiter, die ihn täglich herausfordern. Dazu kommt das Trainingslager, das die Ladenburger Leichtathletik nach einem knappen Jahrzehnt Pause wieder durchgeführt hat. Mehrere Tage Intensivarbeit abseits des Alltags, voller Fokus und voller Energie – genau der Impuls, der junge Talente auf die nächste Stufe heben kann. Für Lennard war es offensichtlich der richtige Kick zum richtigen Zeitpunkt. Und nicht zuletzt: das Trainerteam. Denn wer mit echtem Potenzial ausgestattet ist, braucht jemanden, der es erkennt und dann den Rahmen schafft, in dem es wachsen kann. „Lennard hat in diesem Sommer einen beachtlichen Schritt gemacht, nicht nur leistungsmäßig, sondern auch in seiner Haltung zum Sport“, so der Kommentar aus dem Trainerteam. „Er hat verstanden, dass konsequentes Training und der Wille, sich mit den Besten zu messen, sich auszahlen.“
Was Lennard Quennet in diesen Wochen gezeigt hat, ist mehr als eine Ansammlung guter Wettkampfergebnisse. Es ist der Beleg dafür, dass aus Talenten leistungsstarke Sportler werden, die Freude daran haben, sich mit anderen zu messen und daran persönlich zu wachsen. Wenn das Umfeld stimmt, die Gemeinschaft trägt und der Athlet selbst bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen, ist erheblich mehr möglich als viele glauben. Bei uns sind diese Voraussetzungen gerade erfüllt. Hier wird die Vielfalt von Freizeit- bis ambitioniertem Wettkampfsport abgedeckt und das ist die vielleicht schönste Erkenntnis dieses Wettkampfsommers.

Starker Teamgeist der Leichtathletinnen bei der Schülermannschaftsmeisterschaft in Oftersheim

Mit großem Einsatz und viel Teamgeist präsentierten sich unsere Leichtathletinnen bei den BSMM-Vorkämpfen in Oftersheim. Die Athletinnen aus der Römerstadt gingen sowohl mit einem eigenen U12-Team als auch in der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord an den Start, die in der U16 gemeinsam mit dem TV Schriesheim und in der U14 mit der TSG Germania Dossenheim gebildet wurde.

In der U12 weiblich belegten wir einen guten fünften Platz. Carla Prager sammelte Punkte über 800 Meter, 50 Meter und im Weitsprung. Livia Bildstein war ebenfalls im Sprint, über 800 Meter und im Weitsprung im Einsatz. Matilda Ebs brachte das Team in 50 Meter, Weitsprung und Schlagballwurf nach vorne. Clara Jonas punktete im Schlagballwurf, Talea Mainka war über 50 Meter und im Weitsprung am Start. Auch die 4×50-Meter-Staffel zeigte einen engagierten Auftritt und das Team brachte das Staffelholz sicher ins Ziel.

In der U14 weiblich sammelten aus Ladenburger Sicht Emma Schnepf und Clara Bildstein im Sprint und Weitsprung wichtige Punkte. Noemi Lakaje war im Hochsprung und Weitsprung im Einsatz, Friederike Streißelberger im Ballwurf. Emilie Nijenhuis punktete über 800 Meter und im Ballwurf, Carolin Rommelsheim über 800 Meter. Liah Jauss ging im Sprint und Weitsprung an den Start. In der Staffel zeigte sich, dass es wichtig ist, im Teamwettkampf zwei Staffeln zu stellen. Während die eine Staffel aufgrund einer Wechselraumüberschreitung disqualifiziert wurde, machte die andere Staffel das Missgeschick mit ihrer Leistung wieder wett. So erreichte die StG Rhein-Neckar Nord Rang sechs.

In der U16 weiblich sicherte sich die StG Rhein-Neckar Nord den ersten Platz in der DMM-Gruppe 3. Lily Dietrichkeit zeigte einen starken Wettkampf über 100 Meter, im Weitsprung und vor allem im Kugelstoßen, wo sie eine neue persönliche Bestleistung erzielte. Elinor Gondro und Carina Buchner brachten ebenfalls im Kugelstoßen wichtige Punkte in die Wertung ein. Auch wenn die 4×100-Meter-Staffel ihren Lauf nicht beenden konnte, reichten die Leistungen in den Einzeldisziplinen zum Tagessieg.

Das Trainerteam blickte zufrieden auf den Wettkampftag: Die Athletinnen sammelten nicht nur wichtige Punkte, sondern bewiesen einmal mehr großen Teamgeist. So kurz vor den Sommerferien überhaupt drei Teams an den Start zu bringen, zeigte zudem die Einsatzbereitschaft der Athletinnen.

Medaillen und Finalplätze für Werfer*innen im Kinzigtal

Eigentlich hatten Janis Quennet und Lily Dietrichkeit ihren Saisonhöhepunkt bei den Süddeutschen Meisterschaften geplant. Nach deren hitzebedingter Absage mussten die beiden Nachwuchswerfer jedoch umdenken. Kurzerhand wurden die Badischen Einzelmeisterschaften der U16 im malerischen Kinzigtal zum neuen Saisonhöhepunkt und auch wenn persönliche Bestleistungen diesmal ausblieben, bewiesen beide einmal mehr, dass sie zur badischen Spitze gehören.
In allen drei Wurfdisziplinen – Diskus, Speer und Kugel – gingen die beiden an den Start. Besonders im Diskus- und Speerwurf zeigten sie starke Leistungen und erreichten jeweils den Endkampf der besten Acht.
Für Lily verlief der Wettkampf konstant auf hohem Niveau. Mit dem Diskus kam sie auf 24,5 Meter und belegte Rang sieben. Auch im Speerwurf bestätigte sie ihre gute Saison mit einem weiteren siebten Platz. Dass am Ende keine neue persönliche Bestleistung zu Buche stand, änderte nichts an einem insgesamt überzeugenden Auftritt.
Weniger glücklich verlief das Kugelstoßen, allerdings unter besonderen Bedingungen. Da die eigentliche Kugelstoßanlage nicht genutzt werden konnte, mussten die Athletinnen und Athleten auf einer provisorisch auf einer Wiese ausgelegten Spanholzplatte antreten. Der rutschige Untergrund machte vor allem den Drehstoßenden das Leben schwer. Sowohl Lily als auch Janis verpassten als jeweils Neunte den Endkampf denkbar knapp.
Dafür sorgte Janis in seinen beiden anderen Disziplinen für Edelmetall. Im Diskuswurf steigerte er sich auf 29,91 Meter und gewann die Bronzemedaille.
Der Speerwurf entwickelte sich anschließend zum Höhepunkt des Tages. Nach den bisherigen Saisonergebnissen schien alles auf das nächste Duell zwischen Janis und Remo Gröne von Astoria Walldorf hinauszulaufen. Bei den Kreismeisterschaften hatte Gröne noch knapp die Nase vorn, diesmal entschied Janis das direkte Duell für sich. Während beide vor allem den jeweils anderen im Blick hatten, nutzte Jan Strittmatter von der LG Radolfzell seine Chance. Mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um mehr als vier Meter überraschte er die Konkurrenz und schnappte sich mit nur 24 Zentimetern Vorsprung auf Janis den badischen Meistertitel. Für den Ladenburger blieben mit 37,93 Metern die Silbermedaille und das gute Gefühl, erneut zu den stärksten Speerwerfern seines Jahrgangs zu gehören.
Auch das Trainerteam zeigte sich zufrieden: „Nach der Enttäuschung über die abgesagten Süddeutschen Meisterschaften präsentierten sich beide Athleten kämpferisch, konzentriert und mit großer Freude am Wettkampf. Die gezeigten Leistungen machen Mut für die kommenden Jahre und zeigen, dass bei der LSV Ladenburg weiterhin vielversprechende Talente heranwachsen.“ So blieb am Ende eines sonnigen Wettkampftages im idyllischen Kinzigtal nicht nur die Freude über zwei Medaillen und vier Finalteilnahmen, sondern auch die Gewissheit, dass der Weg für beide Athleten noch lange nicht zu Ende ist.

Leichtathletik-Nachwuchs mit guten Resultaten bei Badischen Blockmeisterschaften

Unter hochsommerlichen Bedingungen stellten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten Anfang Juli den Badischen Blockmeisterschaften. Während die U16 in Engen an den Start ging, wurden die Titelkämpfe der U14 in Ettlingen ausgetragen. Trotz der großen Hitze überzeugten unsere Athletinnen und -Athleten mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen.
Bei den U16-Meisterschaften in Engen zeigte Janis Quennet im Block-Wurf einen überzeugenden Wettkampf. Gleich in mehreren Disziplinen stellte er neue persönliche Bestleistungen auf: Über 100 Meter sprintete er in 13,57 Sekunden so schnell wie nie zuvor, auch über die 80 Meter Hürden sowie im Diskuswurf mit starken 31,24 Metern verbesserte er seine bisherigen Bestmarken. Ergänzt durch gute Leistungen im Weitsprung und Kugelstoßen belegte Janis in der Gesamtwertung einen hervorragenden vierten Platz und verpasste das Podest nur knapp.
Ebenfalls im Block-Wurf startete Lily Dietrichkeit. Sie präsentierte sich in guter Form und blieb sowohl über 100 Meter als auch über 80 Meter Hürden nur knapp über ihren persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen überzeugte sie erneut mit einem Stoß über die Neun-Meter-Marke. Mit konstant guten Leistungen in allen fünf Disziplinen erreichte sie einen starken fünften Platz.
Im Block Sprint/Sprung begann Carina Buchner ihren Wettkampf vielversprechend. Über 100 Meter stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und übersprang im Hochsprung 1,44 Meter. Leider musste sie den Wettkampf anschließend verletzungsbedingt vorzeitig beenden.
In der U14 zeigte Clara Fink bei den Badischen Blockmeisterschaften in Ettlingen eine tolle Leistung. Bei ihrer ersten Teilnahme an Badischen Meisterschaften erzielte sie in vier der fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung im Kugelstoßen, wo sie die Kugel auf 6,47 Meter beförderte. Mit Platz zwölf im Gesamtklassement gelang ihr ein guter Einstand auf Landesebene.

Die anhaltende Hitzewelle machte sich jedoch auch im Wettkampfkalender bemerkbar. So mussten die Süddeutschen Meisterschaften der U16 in Kitzingen, für die sich Janis Quennet qualifiziert hatte, ebenso abgesagt werden wie die Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften in Heidenheim sowie die RNK Einzelmeisterschaften der U12 und U14 in Eppelheim. Damit fielen gleich mehrere wichtige Wettkämpfe den extremen Temperaturen zum Opfer.

Leichtathlet*innen sammeln Bestleistungen bei Heidelberger Qualifikationstagen

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und vielversprechenden Entwicklungen präsentierten sich unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten bei den Heidelberger Qualifikationstagen. Sowohl Masters-Athleten als auch die Jugend nutzten die Wettkämpfe bei brütender Sommerhitze, um die Umsetzung von Trainingsinhalten unter Wettkampfbedingungen zu testen.

In der Mastersklasse zeigte Daniel Schäfer einmal mehr seine Klasse im Speerwurf. Mit starken 52,94 Metern bestätigte er seine Leistungsfähigkeit und sammelte Selbstbewusstsein für die anstehenden BaWü Masters Meisterschaften.
Für die Nachwuchstrainerinnen Christina Rötzheim und Susi Britting war der Wettkampf das 200m Debüt in der Mastersklasse. Trotz anfänglicher Nervosität meisterten beide die Aufgabe und sind nun Feuer und Flamme für weitere Wettkämpfe.
In der Altersklasse U16 absolvierte Lily Dietrichkeit ein vielseitiges Wettkampfprogramm. Über 100m und im Kugelstoßen konnte sie das derzeitige Leistungsniveau bestätigen. Über die 80m Hürden gelang ihr eine neue persönliche Bestzeit, die zusätzlich Selbstvertrauen für die bevorstehenden badischen Blockmeisterschaften geben dürfte. Im Diskuswurf steigerte sie ihre Bestleistung auf starke 26,63 Meter. Weniger erfreulich verlief der Speerwurf, wo mehrere Würfe aufgrund umstrittener Kampfrichterentscheidungen als ungültig gewertet wurden und so ein besseres Ergebnis verhinderten.
Ebenfalls in der U16 zeigte Janis Quennet einen erfolgreichen Wettkampftag. Im Kugelstoßen näherte er sich mit 8,69 Metern seiner Bestleistung aus der Halle an. Im Speerwurf steigerte er diese auf 36,25 Meter und damit um mehr als einen Meter – was die Norm für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet. Im Diskuswurf gelang ihm erstmals ein Wurf über die 31-Meter-Marke. Darüber hinaus debütierte er im Hammerwurf und sammelte wichtige Erfahrungen in der technisch anspruchsvollen Disziplin.
In der U18 durfte sich Santino DeGeorge über eine neue persönliche Bestleistung im Speerwurf freuen. Er erreichte 33,49 Meter und überzeugte mit einer konstanten Serie jenseits der 30-Meter-Marke.
Auch Lennard Quennet zeigte sich in ausgezeichneter Form. Im Kugelstoßen durchbrach er erstmals die Marke von zehn Metern. Im Speerwurf kam er nahe an seine Bestleistung heran. Besonders deutlich fiel die Leistungssteigerung im Diskuswurf aus, wo er seine bisherige Bestweite um rund fünf Meter auf starke 28,93 Meter verbessern konnte.

Leichtathlet*innen mit couragiertem Auftritt beim Seckenheimer Sommersportfest

Beim Sommersportfest in Seckenheim zeigten zwei unserer Nachwuchsathlet*innen starke Leistungen im Blockwettkampf und konnten mit persönlichen Bestleistungen sowie viel Kampfgeist überzeugen.

Janis Quennet, der die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften im Block Wurf bereits sicher hat, testete diesmal seine Form im Block Sprint/Sprung. Mit 2.193 Punkten belegte er einen starken 4. Platz und qualifizierte sich auch in diesem Block für die Badischen Meisterschaften im Juni in Engen.
Auch unsere zweite Starterin Carolin Rommelsheim präsentierte sich in Seckenheim kämpferisch und motiviert. Nachdem sie den Qualifikationswettkampf am 1. Mai in Mannheim auslassen musste, ging sie nun im Block Lauf an den Start. Über 75 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Ballwurf und 800 Meter zeigte sie einen engagierten und couragierten Wettkampf. Besonders stark war ihre Zeit über 800 Meter, wo sie erstmals unter der Drei-Minuten-Marke blieb. Insgesamt ein toller Auftritt, der einmal mehr zeigt, wie positiv sich ihr Trainingsfleiß und ihre kontinuierliche Entwicklung auszahlen.

Leichtathletinnen der StG Rhein-Neckar Nord kratzen an der DM-Sensation

Die weibliche U16 der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord hat bei der Qualifikation zur Deutschen Team-Meisterschaft in Karlsruhe ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Im Carl-Kaufmann-Stadion sammelte die neu formierte Mannschaft beachtliche 9.354 Punkte.
Die StG Rhein-Neckar Nord, bestehend aus den Vereinen LSV Ladenburg, TV Schriesheim und TSG Germania Dossenheim, war mit 14 Athletinnen in die Karlsruher Südstadt gereist. Das größte Kontingent stellten wir mit fünf Leichtathletinnen sowie drei Triathletinnen, die das Team über 800 und 3.000 Meter unterstützten. Aus Schriesheim und Dossenheim kamen jeweils drei Athletinnen.
Der Wettkampf hatte es in sich. Aufgrund des Abendtermins an einem Werktag blieb für die zehn Disziplinen nur ein Zeitfenster von drei Stunden. Auf dem Programm standen 100 Meter, 800 Meter, 3.000 Meter, 80 Meter Hürden, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf sowie die 4×100-Meter-Staffel. Dabei durfte jede Athletin in maximal drei Disziplinen plus Staffel antreten.
Mit der gastgebenden LG Region Karlsruhe wartete einer der stärksten Vereine Baden-Württembergs als einziger Gegner auf die junge Mannschaft. Nach einem langen Schultag und einer staureichen Anreise galt es dennoch möglichst viele Punkte zu sammeln.
Dies gelang uns vor allem in der Breite. Zahlreiche persönliche Bestleistungen sorgten für wertvolle Punkte für die Teamwertung. Lily Dietrichkeit übertraf ihre alte Bestleistung im Diskuswurf um über zwei Meter. Elinor Gondro und Carina Buchner konnten in ihren Paradedisziplinen wichtige Punkte sammeln. Jill Winckler gab nach längerer Pause ihr Wettkampfdebüt und die noch der U14 angehörende Emma Schnepf sprang in Weitsprung und Staffel für das Team ein. Auch unsere Triathletinnen Flora Kühlert, Nea Kijas und Sophie Ehmann schlugen sich über 3000 m bzw. 800m im Feld der Spezialistinnen gut.
Das Trainerteam hatte im Vorfeld ein Ziel von 9.200 bis 9.300 Punkten ausgegeben. Mit 9.354 Punkten übertraf die Mannschaft diese Marke noch einmal deutlich.
Für die große Sensation reichte es zwar nicht, denn nur die acht punktbesten Teams Deutschlands qualifizieren sich für die Deutsche Team-Meisterschaft Mitte September in Troisdorf. Unabhängig davon zeigte sich das Trainerteam zufrieden und zog ein äußerst positives Fazit. Besonders die Entwicklung des Teamgeists stimmt optimistisch. Die erst seit diesem Jahr bestehende Startgemeinschaft wächst immer enger zusammen und bewies in Karlsruhe bereits echten Team DM-Geist.

Starke Leistungen und vier Titel für den Leichtathletik-Nachwuchs bei RNK Mehrkampf

Trotz wechselhafter Bedingungen mit Starkregen, Sonne und teils kräftigem Wind präsentierten sich unsere Leichtathleten bei den RNK-Mehrkampfmeisterschaften in Mannheim in starker Form. Die großen Starterfelder sorgten vor allem bei den Sprungwettbewerben immer wieder für lange Wartezeiten zwischen den Versuchen. Dennoch überzeugten die jungen Athletinnen und Athleten der Altersklassen U8 bis U14 mit vielen persönlichen Bestleistungen, vier Einzelsiegen und starken Mannschaftsergebnissen.
In den Altersklassen U12 und U14 stand ein Vierkampf aus 75 Meter Sprint, Weitsprung, Ballwurf und Hochsprung auf dem Programm. Alle jüngeren Klassen absolvierten einen Dreikampf mit 50 Meter Sprint, Weitsprung und Ballwurf.
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für unsere jüngsten LSV-Starter. In der M7 dominierte Matheo Fautz seine Konkurrenz eindrucksvoll und gewann nicht nur die Gesamtwertung, sondern erzielte auch in allen drei Disziplinen die besten Ergebnisse des Tages. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest standen Jakob Jung in der M8 sowie Moritz Schief in der M9.
Weitere starke Ergebnisse lieferten Simon Schoch als Sechster und Benedikt Bildstein als Neunter der M8. Komplettiert wurde das starke Jungen-Team durch Henrik Jahn, Jakob Singer, Jakob Niemann, Moritz Schäffer und Yaron Gondro, die ebenfalls mit engagierten Leistungen überzeugten.
Auch in den Mannschaftswertungen zeigten wir unsere Breite. Die MU10-Mannschaft mit Moritz Schief, Yaron Gondro und Jakob Jung erreichte einen hervorragenden zweiten Platz. Lediglich 26 Punkte fehlten auf den Sieger der DJK Hockenheim. Unsere zweite Mannschaft mit Henrik Jahn, Simon Schoch und Moritz Schäffer belegte einen starken sechsten Rang.
Bei den Mädchen ragte vor allem Tilda Wiesner heraus, die sich souverän den Sieg in der W8 sicherte. In der W10 überzeugte Livia Bildstein mit einem starken dritten Platz. Besonders beeindruckend, sie blieb als einzige Athletin ihres großen Teilnehmerfeldes unter acht Sekunden im Sprint und zeigte zudem den besten Weitsprung aller knapp 30 Starterinnen. Ebenfalls für die LSV am Start waren Alexia Jäger, Ellie Reinle, Emilie Nijenhuis Matilda Ebs und Noemi Lakaje.
Die WU10-Mannschaft mit Tilda Wiesner, Alexia Jäger und Ellie Reinle erreichte einen starken fünften Platz und verpasste das Podest um weniger als 70 Punkte.
Das Trainerteam zeigte sich nach dem langen Wettkampftag äußerst zufrieden: „Vier Siege, zahlreiche persönliche Bestleistungen und starke Mannschaftsergebnisse sprechen für sich. Vor allem der Teamgeist und die Motivation der Kinder waren trotz der schwierigen Bedingungen hervorragend.“

Leichtathletik-Nachwuchs bei Kurpfalzmeeting in Ketsch und Werfertag in Bürstadt

Am Samstag, den 9. Mai waren unsere Leichtathletinnen und Leichtathleten an gleich zwei Wettkampfstätten vertreten: Beim Kurpfalzmeeting inkl. den RNK-Langstaffelmeisterschaften in Ketsch sowie parallel beim Werfertag in Bürstadt. Dabei überzeugten sie einmal mehr mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen.


In Ketsch zeigte Henrik Wirtz einen gelungenen Wettkampf. Im Weitsprung steigerte er sich auf starke 4,34m. Emma Schnepf wusste über 75m (11,00s) und Weitsprung (4,25m). In der W12 präsentierten sich Emilie Nijenhuis, Noemi Lakaje und Friederike Streißelberger vor allem über 75m und im Sprung in guter Form. Noemi durfte sich außerdem über eine neue Bestleistung im Hochsprung freuen, wo sie starke 1,33m überquerte.
Bei den Jungen der M11 zeigte Valentin Prokesch einen schnellen 50m Lauf und setzte seine Geschwindigkeit auch im Weitsprung (3,89m) hervorragend um. In der M10 sprintete Marek Frei die 50m in 8,93s und erreichte 3,34m im Weitsprung. Talea Mainka überzeugte in der W11 mit 8,56s im Sprint sowie 3,30m im Weitsprung.
Große Spannung herrschte bei den Staffelwettbewerben. Die 4x75m-Staffel der weiblichen U14 mit Emma Schnepf, Noemi Lakaje, Friederike Streißelberger und Carolin Rommelsheim ging mit viel Nervosität an den Start, zeigte jedoch sichere Wechsel und belohnte sich mit einem starken zweiten Platz unter sechs Teams.
Über 3x800m erreichte die männliche U14-Staffel mit Henrik Wirtz, Elias Schäffer und Benedik Schoch den vierten Platz. Bemerkenswert dabei: Elias Schäffer und Benedik Schoch sind eigentlich noch für die U12 startberechtigt. Ebenfalls stark präsentierte sich die weibliche U14-Staffel mit Emilie Nijenhuis, Carolin Rommelsheim und der ebenfalls noch der U12 angehörenden Ildikó Albert. Das Trio lief in 8:57min auf einen hervorragenden dritten Platz.
In der weiblichen U16 startete Jill Winckler gemeinsam mit zwei Athletinnen der TSG Dossenheim. Das Trio lief ein mutiges eigenes Rennen und belegte am Ende Rang zwei.

Parallel dazu sammelten unsere Werferinnen und Werfer beim Werfertag in Bürstadt starke Ergebnisse. Die lockere Atmosphäre sorgte sichtbar für viel Spaß und gute Leistungen.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Lennard Quennet. Er stellte gleich drei persönliche Bestleistungen auf: 9,90m mit der Kugel, 23,48m im Diskus und 37,45m im Speer – eine Verbesserung um fünf Meter.
Auch Janis Quennet zeigte einen gelungenen Wettkampf. Nach einem etwas durchwachsenen Kugelstoß überzeugte er mit einem guten Diskuswurf und einer neuen Bestleistung im Speerwurf mit 35,05m.
Lily Dietrichkeit stellte ihre Bestleistung im Kugelstoßen ein, verbesserte sich im Diskuswurf um zwei Meter und knüpfte auch im Speerwurf an ihre gute Leistung aus der vergangenen Woche an.
Weniger Glück hatte Elinor, die sich beim Stemmen verletzte und dadurch in ihren Leistungen deutlich eingeschränkt war. Trotzdem bewies sie Kampfgeist und brachte den Wettkampf zu Ende.
Die zahlreichen Bestleistungen, Podestplätze und starken Staffelauftritte zeigen die Leistungsdichte innerhalb unserer Nachwuchsgruppen. Einen entscheidenden Anteil daran haben unsere engagierten Trainerinnen und Trainer, die die Athlet*innen an beiden Wettkampforten intensiv betreuten und motivierten. Die Abteilung ist glücklich, mittlerweile so breit aufgestellt zu sein, dass sogar parallel stattfindende Wettkämpfe bestens betreut werden können

Silber, Gold und Rekord bei BaWü Staffelmeisterschaften

Bei den Baden-Württembergischen Staffelmeisterschaften am 10. Mai in Mosbach sorgten unsere Masters Athletinnen und Athleten mit packenden Rennen und einer historischen Bestleistung für Ausrufezeichen.
Im Rennen der M30 über 3×1000 Meter ging Sebastian Körner, Simon Glattfelder und Matthias Schäffer an den Start. Bereits auf der ersten Position entwickelte sich ein Schlagabtausch: Sebastian ging das hohe Anfangstempo eines Konkurrenten konsequent mit, ließ diesen jedoch bereits in der zweiten Runde hinter sich und erarbeitete einen Vorsprung für sein Team. Simon knüpfte daran an und baute die Führung zwischenzeitlich weiter aus. Erst auf den letzten 100 Metern machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar, sodass das die Staffel der Konkurrenten aus Essingen wieder etwas näher rückte. Damit lag die Verantwortung auf Schlussläufer Matthias– und die Ausgangslage hätte dramatischer kaum sein können. Die gegnerische Staffel hatte ihren schnellsten Athleten auf die dritte Position gesetzt, Matthias kannte ihn noch aus Jugendtagen, und dieser machte nun Jagd auf den Führenden.
Unter lautstarkem Mitfiebern von der Seitenlinie verteidigte Matthias lange entschlossen den Vorsprung. Zwar musste er den heranstürmenden Schlussläufer am Ende doch noch ziehen lassen, dennoch brachte er die Staffel souverän auf Rang zwei ins Ziel. Freude und Stolz über den baden-württembergischen Vizetitel überwogen im Team und die Kampfansage an die Staffel aus Essingen für das kommende Jahr wurde ausgesprochen.

Für den Abschluss der Meisterschaften sorgten die Mixed-Staffeln über 4×400 Meter. In der M/W30 gingen Sebastian Körner, Anne Körner, Thomas Gerhardy und Christina Rötzheim für die LSV ins Rennen. Für Thomas und Christina war es zugleich das Wettkampf-Debüt in der Mastersklasse auf der Bahn.
In einem gemeinsamen Rennen mehrerer Altersklassen legte Startläufer Sebastian mit einer souveränen ersten Runde den Grundstein für den Erfolg und brachte die Staffel direkt in Führung. Auch danach hielt das Quartett das Tempo konsequent hoch. Anne, Thomas und Christina verteidigten die Spitzenposition eindrucksvoll bis ins Ziel.
Der verdiente Lohn: der Baden-Württembergische Meistertitel. Doch damit nicht genug. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Staffel zudem einen deutschen Rekord aufgestellt hatte. Lediglich die Nationalstaffel lief jemals schneller, was vom DLV jedoch separat geführt wird.
Der Ausflug nach Mosbach hatte sich für unsere Athletinnen und Athleten somit mehr als gelohnt und einmal mehr stellten sie fest: Staffeln haben ihre eigenen Gesetze.