Zwei unserer Athleten stellten sich bei den Deutschen Masters-Leichtathletik-Meisterschaften am 24. August in Gotha der nationalen Konkurrenz – mit beachtlichem Erfolg.
Sebastian Körner, startend in der Altersklasse M35, hatte sich im Mai bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften verletzt und seitdem am Comeback gearbeitet. Über 800 Meter meldete er sich in einem anspruchsvollen Rennen mit starkem Teilnehmerfeld zurück und lief auf einen respektablen 7. Platz. Für ein echtes Highlight sorgte Daniel Schäfer (M45). Trotz andauerndem Familien-Sommerurlaub reiste er von der Nordsee für den Wettkampf an – und das mit Erfolg: Im Speerwurf holte er sich mit einer konstanten Serie und einem guten Wurf auf 50,79 m den ersten Platz und darf sich nun Deutscher Meister nennen.
Wir freuen uns über die herausragende Leistung und sehen den kommenden Wettkämpfen optimistisch entgegen. Auch ein Start bei internationalen Wettbewerben wie der Europameisterschaft im Frühjahr in Torun haben die beiden bereits ins Auge gefasst. Der Deutsche Leichtathletikverband begrüßt die Teilnahme von Athleten mit Final- oder Titelchancen zwar, eine finanzielle Unterstützung ist jedoch nicht vorgesehen. Daher würden wir über Sponsoren freuen, die sich am Kauf von verpflichtender Wettkampfkleidung, Anreise und Aufenthalt beteiligen möchten.
Mit Spannung und Vorfreude blickten unsere Athletinnen und Athleten auf den 27. Juli. In Oftersheim standen die RNK-Mannschaftsmeisterschaften an – ein Tag, an dem nicht nur persönliche Bestleistungen zählen, sondern vor allem der Teamgeist. Zwölf Vereine aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis waren angereist, um sich neben dem Meistertitel auch eines der begehrten Tickets für die Badischen Meisterschaften Ende September in Bühlertal zu sichern. Die Mannschaftsmeisterschaft ist eines der Highlights im Jahreskalender der Leichtathletikvereine der Region und steht sinnbildlich dafür, dass Leichtathletik auch ein Teamsport ist. Umso bedauerlicher war es für unser Trainerteam , dass man nur mit einer LSV-Mannschaft und drei Teams in der Startgemeinschaft mit dem TSV Wieblingen an den Start gehen konnte, wovon zwei Teams sogar in Minimalbesetzung von nur vier Athletinnen und Athleten auskommen mussten. In der U12 stellten wir ein Mädchenteam aus drei erfahrenen Starterinnen Clara Fink, Friederike Streißelberger und Ildikó Albert sowie den Wettkampfdebütantinnen Emelie Nijenhuis und Noemi Lakaje. Trotz starker Konkurrenz erkämpfte sich das Team mit tollen Einzelleistungen, neuen persönlichen Bestmarken und echtem Teamgeist einen respektablen fünften Platz. In der U14 nahmen wir als Team der Startgemeinschaft gemeinsam mit dem TSV Wieblingen teil. Bei den Mädchen hatte man nach kurzfristigen Absagen nur die vier benötigten Starterinnen im Team. Hinzu kam ein lädierter Fuß bei Clara Bildstein, der sie nur im Wurf antreten ließ, um sich für die Staffel zu schonen. Dank einer neuen Bestweite brachte sie aber wertvolle Punkte in die Wertung. In die Presche sprang Emma Schnepf, die mit starken Auftritten in allen Disziplinen glänzte und reichlich neue persönliche Bestleistungen aufstellte. In der Staffel gingen Clara und Emma mit zwei Athletinnen aus Wieblingen an den Start. Obwohl sie in dieser Zusammensetzung erstmals antraten, klappten die Wechsel und so durfte man sich am Ende über einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Konkurrenz von der LG Neckargemünd freuen. Auch die U14-Jungs traten nur mit Minimalbesetzung an. Hier sammelte vor allem Janis Quennet ordentlich Punkte. Trotz lädiertem Ellbogen sorgte er im Wurf für die Tagesbestweite, gewann auch den Sprint und wurde Gesamtzweiter im Weitsprung. Teamkollege Tamino Heiß steigerte sich im Wurf deutlich und brachte wie die beiden Wieblinger Athleten ordentlich Punkte in die Abrechnung. Auch bei den Jungs war die Staffel eine Premiere in dieser Formation, wurde aber sicher ins Ziel gelaufen. Am Ende sicherte sich das Team den Tagessieg und die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften. In der U16 traten wir in dem im Vorjahr neu geschaffenen Mixed-Wettbewerb an. Hier unterstützte mit Julian ein Wieblinger Athlet das Team der Startgemeinschaft und überzeugte vor allem über 800m, in dem er mit Leonard Weick ein couragiertes Rennen lief. Debütant Joris Wilke gab im Kugelstoßen einen soliden Einstand und Julius Eichberger überzeugte im Sprint und der abschließenden Staffel. Als Allrounder gingen die wettkampferfahrenen Carina Buchner, Jill Winckler und Santino DeGeorge an den Start, überzeugten mit starken Leistungen und trugen maßgeblich zum souveränen Titelgewinn bei und dem damit verbundenen Ticket nach Bühlertal. Das Trainerteam war mit zwei Titeln und weiteren tollen Platzierungen sichtlich zufrieden: „Die Kinder haben sich gegenseitig großartig unterstützt, mit echtem Teamgeist gekämpft und sich zum Teil deutlich gesteigert. Wir freuen uns sehr darüber, mit wie viel Spaß sie an den Start gehen, einen wichtigen Grundstock für ihre Erfolge.“ Nach einer wohlverdienten Sommerpause heißt es nun Kräfte sammeln und im Herbst bei den letzten Stadionwettkämpfen noch einmal angreifen – am besten mit möglichst vielen LSV-Trikots auf der Bahn.
Temperaturen über 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit und kein Teamkollege in Sicht – für Janis Quennet hätte der Rahmen der Badischen Mehrkampfmeisterschaften kaum fordernder sein können. Und doch lieferte der 13-Jährige in Lörrach einen Wettkampf ab, der nicht nur mit persönlichen Bestleistungen, sondern vor allem mit Charakter, Kampfgeist und Leidenschaft beeindruckte.
Den Auftakt machte der Weitsprung – und wie! Mit einem Satz auf 4,55 Meter im dritten Versuch erzielte Janis direkt eine neue persönliche Bestleistung und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Der gelungene Einstieg verlieh ihm spürbar Rückenwind für den weiteren Wettkampf. Beim anschließenden 75-Meter-Sprint machte sich kurzzeitig Unsicherheit breit: Schwierigkeiten beim Start kosteten wertvolle Zehntelsekunden. Doch Janis ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich mutig heran und belohnte sich mit einer Zeit von 10,56 Sekunden – persönliche Bestleistung Nummer zwei. Im Ballwurf – seiner Paradedisziplin – ließ Janis das Feld schließlich staunen. Bereits der erste Versuch landete weit jenseits der 45-Meter-Marke. Auch wenn eine alte Ellenbogenverletzung einen Angriff auf die anvisierten 60 Meter verhinderte, sicherte er sich mit 49,50 Metern souverän den Disziplinsieg. Wenngleich er deutlich hinter seiner Bestleistung zurückblieb, war ihm die Anerkennung der anwesenden Trainer sicher. Zum Abschluss wartete mit dem Hochsprung eine Disziplin, in der Janis sich ob seiner Körpergröße selbst bislang als Außenseiter sah. Doch auch hier bewies er Nervenstärke. Mit 1,36 Metern stellte er eine weitere persönliche Bestleistung auf – und scheiterte an der nächsten Höhe denkbar knapp. Erschöpft, aber stolz über einen sehr starken zehnten Platz trat Janis am Abend die Heimreise an. Sein Dank galt nicht nur seinen Eltern, die ihn tatkräftig begleiteten und in allem unterstützten, sondern auch seinem Trainer Benjamin Gondro, der ihn mit akribischer Videoanalyse und Ratschlägen aus der Ferne unterstützte.
Sonnenschein, Teamgeist und sportliche Höchstleistungen: Beim KiLa-Wettbewerb am Samstag, den 5. Juli 2025, verwandelte sich die Sportanlage von Schönau in eine bunte Bühne für rund 200 Kinder aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis. Mittendrin: unser Leichtathletiknachwuchs, der mit drei motivierten Teams an den Start ging – und das mit großem Erfolg!
Zum ersten Mal nahmen wir am neu konzipierten KiLa-Cup Rhein-Neckar teil. Die Besonderheit: Die teilnehmenden Teams erfahren erst vor Ort, welche Disziplinen sie zu bewältigen haben – ein spannender Mix aus Überraschung, Spontaneität und sportlichem Ehrgeiz. U8 – Ein Team wächst zusammen Für unser jüngstes Team vier Disziplinen auf dem Programm: ein 30-Meter-Sprint, Flatterball-Wurf, die Einbeinhüpfer-Staffel sowie ein abschließender Team-Biathlon. Mit leuchtenden Augen und viel Aufregung gingen Matheo Fautz, Johanna Horack, Jakob Jung, Lukas Jung, Fabian Kühlert, Lenja Pählich, Jonathan Schlicker, Jonas Schneider, Simon Schoch und Milla Schumman an den Start – für einige war es der allererste Wettkampf überhaupt. Doch die Nervosität legte sich schnell: Die erfahreneren Kinder nahmen die Neulinge an die Hand, unterstützten, erklärten und motivierten. So wuchs das Team immer enger zusammen – angefeuert von begeisterten Eltern. Belohnt wurde der Einsatz mit einem großartigen zweiten Platz, der stolz und mit breitem Grinsen gefeiert wurde. U10 – Doppelte Power auf dem Podest In der Altersklasse U10 schickten wir gleich zwei Teams ins Rennen – eines mit dem älteren Jahrgang, das andere mit den jüngeren Athletinnen und Athleten. Die Disziplinen hatten es in sich: Neben dem 30-Meter-Sprint und einem überraschenden Wurf mit einem bisher unbekannten Sportgerät, meisterten die Kinder auch Wechselsprünge und einen anspruchsvollen Team-Biathlon. Besonders bemerkenswert: Während viele andere Teams mit dem ungewöhnlichen Wurfobjekt ihre Schwierigkeiten hatten, zeigten Leni Bartsch, Livia Bildstein, Felix Buchner, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Alexia Jäger, Henrik Jahn, Pablo Kühlert, Mattis Oldenburg, Luke Perri, Ellie Reinle, Moritz Schäffer, Clemens Streißelberger und Emma Timler ein erstaunlich gutes Händchen – ein Beleg für ihr Talent und ihre Vielseitigkeit. Das ältere Team dominierte den Wettbewerb und sicherte sich mit großem Abstand den ersten Platz. Doch auch das jüngere Team kämpfte sich mit viel Herzblut und Teamgeist durch alle Disziplinen und wurde mit einem starken dritten Platz belohnt. Während der gesamten Veranstaltung war der Zusammenhalt unter den Kindern spürbar – es wurde angefeuert, mitgefiebert und gemeinsam gejubelt.
Auch wenn aus terminlichen Gründen kein weiterer Wettkampf mehr vor der Sommerpause ansteht, war dieser Tag ein echtes Highlight im Jahreskalender unserer Kinderleichtathletik. Im Herbst geht es weiter – dann stehen zwei weitere KiLa-Wettkämpfe auf dem Programm. Die Vorfreude ist schon jetzt riesengroß.
Bei der am vergangenen Wochenende in Walldorf ausgetragenen Badischen U16 / Aktive Einzelmeisterschaft sowie der RNK U12 und U14 Einzelmeisterschaft zeigten unsere Athletinnen und Athleten bei hochsommerlichen Temperaturen starke Leistungen und viel Einsatzfreude. Bei der Badischen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U16 gingen am Samstag Carina Buchner und Jill Winckler an den Start. Besonders spannend verlief der Hochsprung-wettbewerb der beiden. In einem engen Feld sicherte sich Jill mit übersprungenen 1,45 m den Badischen Vizemeistertitel, während Carina mit 1,40 m einen starken fünften Platz belegte. Jill startete zudem über die 80 m Hürden und konnte dort ihre im Training gezeigten Leistungen umsetzen. Auch Carina gelang im Speerwurf eine gute Vorstellung. Daniel Schäfer trat im Speerwurf der Aktiven an und sicherte sich ebenfalls den Vizemeistertitel, war mit seiner Leistung jedoch nicht ganz zufrieden. „Da wäre mehr drin gewesen“, kommentierte er selbstkritisch, aber dennoch motiviert für kommende Wettkämpfe. Im Rahmen der RNK-Einzelmeisterschaft der Altersklassen U12 und U14 waren wir am Sonntag mit zahlreichen jungen Athletinnen und Athleten vertreten. In der M13 trat Janis Quennet in gleich vier Disziplinen an: 75 m, Weitsprung, Kugelstoßen und Ballwurf. Mit neuer persönlicher Bestleistung sicherte er sich im Kugelstoßen den 2. Platz. Im Ballwurf haderte er zwar mit den Gegebenheiten, übertrumpfte mit einem Wurf auf 53,50 m jedoch alle seine Mitstreiter und durfte sich über den Kreismeistertitel freuen. Tamino Heiß absolvierte in der M12 das Kugelstoßen und den Weitsprung. Besonders im Kugelstoßen konnte er seine gute Technikgrundlage unter Beweis stellen. In der M11 waren Liam Schief und Moritz Saller aktiv. Liam startete über 50 m, 60 m Hürden, Weitsprung und Ballwurf – ein umfangreiches Programm, das er souverän absolvierte. Für Moritz war es der erste Leichtathletik-Wettkampf überhaupt; trotz anfänglicher Nervosität absolvierte er sowohl die 50 m als auch die 60 m Hürden souverän und zeigte viel Potenzial. Bruno Honsel (M10) startete über 50 m, im Weitsprung und Ballwurf. Im Weitsprung gelang ihm mit Einstellung der persönlichen Bestleistung der zweite Platz. Im Sprint setzte er noch einen drauf, rannte allen davon und sicherte sich den Kreismeistertitel. In der W11 überzeugte Carolin Rommelsheim über 800 m mit einem taktisch klugen Lauf und trotzte der Hitze. In der W10 absolvierte Ildikó Albert die 50 m, Weitsprung und Ballwurf – ein kompletter Dreikampf, den sie mit viel Engagement meisterte. Neben den Meisterschaftsdisziplinen wurden auch ausgewählte Wettbewerbe für U16 Athlet*innen angeboten. Carina Buchner und Katharina Konradi gingen neben dem Hochsprung auch über 100 m und im Weitsprung an den Start. Jill Winckler trat erneut im Hochsprung und Weitsprung an. Alle drei zeigten gute Leistungen und sammelten wertvolle Erfahrungen mit Doppel-Wettkampfwochenenden für einen möglichen Start im Siebenkampf in der kommenden Saison. Die beiden Wettkampftage in Walldorf boten eine gelungene Mischung aus Leistung, Teamgeist und Erfahrungen sammeln über alle angebotenen Altersklassen hinweg. Das Trainer-Team freut sich, dass die Trainingsleistungen auch im Wettkampf abgerufen werden konnten.
Beim landesoffenen Mehrkampf im Helmut-Gmelin-Stadion in Sinsheim trafen Leichtathletinnen und -athleten aus mehreren Kreisverbänden und drei Bundesländern aufeinander. Mitten im starken Teilnehmerfeld: drei unserer Nachwuchs-Leichtathlet*innen. Trotz einer stressigen Anreise bewiesen Janis Quennet, Carina Buchner und Lennard Quennet Kampfgeist und Nervenstärke. Am Ende wurden sie mit einem tollen Ergebnis belohnt: Alle drei sicherten sich den Sieg in ihrer jeweiligen Altersklasse.
Für Janis war der Vierkampf in der M13 eine wichtige Vorbereitung auf die Badischen Mehrkampf-Meisterschaft im Juli. Nach einem holprigen Start im Hochsprung und einem Sprint, bei dem er sein Potenzial nicht ganz abrufen konnte, bewies er im Weitsprung mit 4,20 m Nervenstärke. Den Frust wandelte er schließlich in Energie um: Mit 55,50 m im Ballwurf stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf. Ein starker, versöhnlicher Abschluss, der Mut für die Badische Meisterschaft in Lörrach macht. Carina überzeugte zum Auftakt in der W14 mit soliden Leistungen im Sprint und Weitsprung. Vollen Fokus legte sie auf ihre Paradedisziplin den Hochsprung. Nach einem vielversprechenden Einspringen stieg sie spät in den Wettkampf ein, um nach einem langen Schultag Kräfte zu sparen. Leider ging der Plan nicht ganz auf und so blieb die erhoffte neue Bestleistung aus. Doch auch sie konnte sich über eine Premiere freuen: Im Kugelstoßen trat sie erstmals an und lieferte mit 6,81 m direkt ein starkes Ergebnis. In der M16 bewies Lennard, wie gut gezieltes Training wirkt und sprintete die 100m erstmals unter 13 Sekunden – neue persönliche Bestzeit mit 12,67 s. Auch im Weitsprung zeigte er mit 4,95 m Konstanz, bevor er im Kugelstoßen noch einmal zulegte: 8,75 m bedeuteten eine weitere Bestleistung. Sein Fazit: Erste Saisonziele erreicht, neue bereits im Blick. Auch wenn trotz der Siege nicht alle Römerstädter zufrieden waren, zeigte sich das Trainerteam versöhnlich: „Alle drei haben trotz Stress im Vorfeld starke Leistungen abgerufen. Drei Starts, drei Siege – das spricht für sich. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten Wettkämpfe und die weitere Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten.“
Bereits am 29.5. fand in Mannheim die Mehrkampfmeisterschaft des Rhein-Neckar-Kreises statt. Mit 25 Kindern und Jugendlichen stellten wir auch in diesem Jahr eine erfreulich große Teilnehmerzahl, trotz der Tatsache, dass die Veranstaltung auf den Vatertag fiel. Für die LSV nahmen folgende Athleten teil: U14: Elinor Gondro, Tamino Heiß, Janis Quennet U12: Ildikó Albert, Vincent Emilius Ebert, Clara, Fink, Liam Schief, Anika Stadler, Friederike Streißelberger U10: Matilda Ebs, Yaron Gondro, Pablo Kühlert, Mattis Oldenburg, Luke Perri, Ellie Reinle, Moritz Schief, Clemens Streißelberger U8: Matheo Fautz, Johanna Horack, Jakob Jung, Fabian Kühlert, Jakob Niemann, Jonas Schneider, Jakob Singer, Tilda Wiesner Dank des Engagements des Trainer-Teams, vielen mithelfenden Eltern und der Kooperation mit dem TSV HD-Wieblingen gelang es erfreulicherweise, alle Athleten zur richtigen Zeit am richtigen Wettkampfort zu betreuen. Besonders hervorzuheben sind unsere Kampfrichter*innen und Helfer*innen, die mit ihrem Einsatz an der Weitsprunganlage dazu beitrugen, dass die Wettbewerbe für alle zügig und fair durchgeführt werden konnten.
Während die Teilnehmer*innen der U8-U12 einen Dreikampf bestehend aus 50 m Sprint, Weitsprung und Ballwurf absolvierten, konnten die 12- und 13-Jährigen sich zusätzlich im Hochsprung messen. Wer den Mehrkampf aus dem olympischen Programm kennt, weiß, dass es bei jeder Disziplin aufs Neue gilt, sich zu konzentrieren und seine Trainingsleistungen abzurufen. Das gelingt einmal besser und ein andermal hätte man sich mehr erhofft. Doch genau das macht die Charakteristik des Mehrkampfs aus. Die Aufzählung der Einzelergebnisse und individuellen Bestleistungen würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Dennoch sollen zumindest die Podestplatzierungen ihre Würdigung erhalten: In der M13 erreichte Janis Quennet den zweiten Platz im Dreikampf und den 4. Platz im Vierkampf und konnte insbesondere im Ballwurf glänzen. Bei seinem Wurf auf 51m, mit dem er die Disziplin gewann, musste gar ein zusätzliches Maßband ausgerollt werden. In der M9 sicherte sich Pablo Kühlert mit starken zweiten Plätzen im Sprint und Weitsprung und einem Disziplinensieg im Ballwurf den zweiten Gesamtplatz. Moritz Schief gelang sowohl im Weitsprung als auch im Ballwurf der Disziplinensieg, womit er den Kreismeistertitel der M8 gewann. Jakob Jung lief in der M7 über 50m allen davon und legte damit die Basis für den 2. Platz seiner Altersklasse in der Gesamtwertung. Auch Matheo Fautz zeigte sein Sprinttalent und lief mehr als eine halbe Sekunde schneller als seine Mitstreiter. Gepaart mit den Disziplinensiegen in Weitsprung und Ballwurf krönte er sich somit zum Kreismeister der M6. In der W7 rannte Tilda Wiesner zum Disziplinensieg über 50m und auch im Ballwurf gelang ihr der weiteste Wurf der Konkurrenz. So durfte auch sie als neue Kreismeisterin vom obersten Siegerpodest strahlen. Auch in den Mannschaftswertungen konnten sich die LSV-Athleten zwei Kreismeistertitel sichern: Jakob J., Matheo und Jakob S. heißen die neuen Kreismeister der U8 und auch in der U10 kommen die Kreismeister mit Pablo, Moritz und Mattis aus Ladenburg. Neben all den Podestplätzen freuten sich die Trainer und Trainerinnen mindestens genauso über die individuellen Leistungen der weiteren LSV Starter*innen. Alle Athletinnen und Athleten haben sich der Wettkampfsituation gestellt, sich gegenseitig unterstützt und sind über sich hinausgewachsen. All das verdient mindestens genauso viel Anerkennung wie Medaillen und Urkunden und so freut sich das Trainer-Team bereits auf die nächsten Wettbewerbe nach den Pfingstferien.
Bei den RNK Einzelmeisterschaften für die Altersklassen U16, U18 und Aktive im Walldorfer Waldstadion präsentierten sich unsere Leichtathleten und Leichtathletinnen in starker Form. An zwei Wettkampftagen – am 3. und 11. Mai – zeigten Athletinnen und Athleten herausragende Leistungen, sammelten insgesamt zehn Medaillen und erzielten zahlreiche persönliche Bestleistungen. Bereits zum Auftakt am 3. Mai setzte Daniel Schäfer, einziger LSV-Starter an diesem Tag, ein Ausrufezeichen. Als M45-Athlet stellte er sich bei den Aktiven dem Speerwurf-Wettbewerb und landete mit einer starken Weite von 51,72 m auf dem dritten Gesamtplatz. Da der Starter mit dem weitesten Wurf einem Verein außerhalb des Rhein-Neckar-Kreises angehört, durfte sich Daniel sogar über die Silbermedaille bei den Kreismeisterschaften freuen. Eine Woche später rückte der Nachwuchs ins Rampenlicht. Mit sechs jungen Talenten gingen wir am 11. Mai an den Start – und durften uns am Ende des Tages über eine herausragende Bilanz freuen: neun Medaillen, starke Auftritte und ein beeindruckender Team- und Kampfgeist prägten den zweiten Teil der Meisterschaften. In der Altersklasse W14 gelang Carina Buchner, Jill Winckler und Katharina Konradi ein perfekter Einstieg in den Tag. Im Hochsprung landeten alle drei auf dem Siegerpodest. Carina sprang mit 1,45 m zu Gold und dem Kreismeistertitel, dicht gefolgt von Jill (1,40 m, Silber) und Katharina, die sich mit 1,36 m über Bronze freuen durfte. Während sich Carina leicht angeschlagen auf den späteren Weitsprung konzentrierte, überzeugten Jill und Katharina über die 80 Meter Hürden mit erneut starken Leistungen. Jill sprintete in 14,59 Sekunden zu ihrer zweiten Silbermedaille – denkbar knapp am Sieg vorbei. Direkt dahinter sicherte sich Katharina mit einem beherzten Lauf ihre zweite Bronzemedaille des Tages. Im Weitsprung bewiesen alle drei ein weiteres Mal ihre Vielseitigkeit. Dank persönlicher Bestweiten erreichten sie den Endkampf der besten Acht. Katharina übertraf erstmals die 4-Meter-Marke und landete mit starken Sprüngen auf Rang sechs. Carina fehlten am Ende bei 4,31 m nur vier Zentimeter zur Medaille. Jill steigerte sich im letzten Versuch noch einmal und durfte sich über ihre dritte Silbermedaille freuen. Auch die männlichen Nachwuchsathleten trugen zum erfolgreichen Tag bei. In der Altersklasse M15 trat Leonard über 800m an. Zwar konnte er das hohe Anfangstempo seiner Konkurrenten nicht mitgehen, belohnte sich am Ende aber mit Silber – eine starke Leistung. In der M16 gingen Jonathan und Lennard an den Start. Jonathan zeigte Kämpferqualitäten: Bei seinem Debüt über 400 m holte er trotz harter Stadionrunde Silber, verpasste über 800 m trotz persönlicher Bestzeit knapp das Podest und wurde schließlich trotz Knieproblemen über 1.500 m Kreismeister. Lennard wählte mit den Kurzsprints und dem Weitsprung ein anderes Wettkampfprogramm. Über 100 m und 200 m verpasste er nur knapp neue Bestzeiten, zeigte aber mit 26,9 Sekunden über 200 m Potenzial. Im Weitsprung wuchs er bei großer Hitze über sich hinaus und knackte mit 5,30 m erstmals die 5-Meter-Marke – eine Steigerung der persönlichen Bestleistung um ganze 65 cm und Rang sechs in einem starken Feld. „Wir sind unglaublich stolz auf unseren Nachwuchs – nicht nur wegen der Medaillen, sondern vor allem wegen der großartigen Entwicklung, die unsere Athletinnen und Athleten zeigen“, betont unser Trainerteam. „Der Teamgeist, der Kampfeswille und die Leidenschaft, die alle auf und neben der Bahn gezeigt haben, sind der wahre Erfolg dieses Tages.“
Mit 40 Athletinnen und Athleten waren wir am 1. Mai bei der Bahneröffnung in Viernheim vertreten. Für die Kinder der Altersklassen U8, U10 und U12 stand ein Teamwettkampf im Rahmen der Kinderleichtathletik (KiLa) auf dem Programm. Die U8 absolvierte einen 30-Meter-Hindernissprint, eine Einbeinhüpfer-Staffel sowie den Ballwurf. Für viele der jüngsten Römerstädter war es ihre Wettkampf-Premiere, doch die Aufregung vor dem Start legte sich schnell und so zeigten sie beeindruckende Leistungen. In der Teamwertung sicherte sich Matheo F., Johanna H., Jakob J., Fabian K., Jakob N., Lenja P., Jonathan S., Milla S., Jakob S., Lea V. und Tilda W. einen hervorragenden zweiten Platz. Auch die U10 präsentierte sich in ausgezeichneter Form: Hindernissprint, Sprints, eine dreiminütige Weitsprung-Staffel und das Medizinballstoßen forderten Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer. Einige Ausrufezeichen konnten dabei Livia B., Matilda E., Yaron G., Luca H., Alexia J., Pablo K., Luke P., Ellie R., Moritz S., Moritz S. und Anna S. setzen. Auch in den Staffeln schlug sich das Team beachtlich, so dass am Ende Platz drei in der Gesamtwertung heraussprang. Die U12 trat erstmals in dieser Saison bei einem Mannschaftswettkampf an. Umso beeindruckender war die geschlossene Teamleistung in den Disziplinen 50-Meter-Sprint, Weitsprung, Ballwurf und einer Hindernissprint-Staffel. Das Team um Ildikó A., Vincent E., Clara F., Bruno H., Leon H., Liah J., Ella K., Elias S., Liam S. und Anika S. landete in der Endabrechnung ebenfalls auf einem tollen dritten Platz.
Ab dem Nachmittag griffen die älteren Jahrgänge ins Wettkampfgeschehen ein. Für Clara Bildstein und Emma Schnepf (U14) war es der erste Start in ihrer neuen Altersklasse. Auf der für sie noch ungewohnten Sprintdistanz über 75m zeigten beide ein starkes Debüt mit 11,67s bzw. 11,79s . Im Weitsprung setzte Emma mit 3,81m eine neue persönliche Bestleistung, Clara sprang mit 3,70m ebenfalls eine gute Weite. Bei den Jungen der U14 überzeugte Timon Ding mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 800m (2:31 min). Im Weitsprung haderten Janis Quennet und Timon mit ihrem Anlauf, erreichten aber dennoch auf 4,21m (Janis) und 3,98m (Timon). Im Kugelstoßen gelang Janis mit 7,20m ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung. In der für sie neuen Altersklasse U16 zeigte Jill Winckler in ihrem ersten 100m-Lauf mit 14,91s eine solide Leistung und sprang zudem 4,10m weit – ein guter Auftakt für die bevorstehenden Kreis-Einzelmeisterschaften.
Für eine besondere Überraschung sorgte Ronja Zastrow, die nach sieben Jahren Wettkampfpause in der Altersklasse U18 ihr Comeback feierte. Trotz starker Konkurrenz behauptete sie sich mutig und wurde sowohl im Sprint als auch im Weitsprung Dritte – ein freudiger Moment für das gesamte Team. In der männlichen U18 überzeugten Lennard Quennet und Jonathan Jahn: Beide stellten im Weitsprung neue persönliche Bestleistungen auf – Lennard siegte mit 4,65m vor Jonathan mit 4,11m. Auch im Kugelstoßen (Lennard: 8,20m, Jonathan: 7,33m) und über 100m zeigten beide konstante Leistungen. Ein Highlight aus Trainersicht war die Teilnahme einer Mixed-Staffel über 4 x 100m. Für Jill, Ronja, Jonathan und Lennard war es eine Premiere in dieser Form – doch sie fanden sich schnell zusammen, liefen technisch saubere Wechsel und erreichten mit 55,66s Platz zwei, direkt hinter einer deutlich älteren Staffel aus U20 und U23-Athletinnen und Athleten.
Den krönenden Abschluss setzte Sebastian Körner über 800m: Mit dem Ziel, die Qualifikationsnorm für die Deutschen Masters-Meisterschaften zu erreichen, ging er ins Rennen und setzte sich vom Start weg an die Spitze des Felds. Mit 2:10,74min sicherte er sich die Norm für die DM in Gotha. Die Freude im Ziel war entsprechend groß.
Unsere Athleten zeigte beim Saisonauftakt in Viernheim starke Leistungen in allen Altersklassen – mit vielen persönlichen Erfolgen, Teamgeist und einem motivierten Nachwuchs. So kann die Saison weitergehen!
Bei der Bahneröffnung am 13.4.25 in Bruchsal überzeugten unsere Leichtathletinnen und -athleten mit starken Leistungen in Einzeldisziplinen sowie im Werfer-Dreikampf. Das Team präsentierte sich bereits früh in der Saison in guter Form und sammelte zahlreiche Bestleistungen. In der Altersklasse M10 startete Bruno Honsel über 50m, im Weitsprung und Ballwurf. Während er sich im Ballwurf mit 32 m und Platz 3 begnügte, durfte er nach Bestleistungen in den beiden anderen Disziplinen sogar aufs oberste Podest klettern. Ildikó Albert absolvierte in der W10 die gleiche Disziplinen-Kombination und freute sich besonders über die neuen persönlichen Rekorde im Weitsprung (3,04m) und Ballwurf (23m). In der weiblichen Jugend startete Elinor Gondro im Speerwurf und warf mit 22,32m eine neue Bestleitung. Jill Winckler, Carina Buchner und Katharina Konradi überzeugten vor allem mit einem nervenstarken Hochsprungwettkampf. Während Jill und Katharina ihre Bestleistungen auf 1,36m steigerten, sprang Carina dank mentaler Unterstützung ihrer Team-Kolleginnen sogar über 1,44m. Jill übertraf zudem erstmals die 4m-Marke im Weitsprung und Katharina stieß die Kugel auf 7,25m. Auch im 100m Sprint und Speerwurf konnten sie ihre Trainingsleistungen bestätigen. In der M13 gingen Levi Knapstein und Timon Ding im Weitsprung an den Start, haderten jedoch etwas mit den windigen Bedingungen. Levi zeigte zudem eine gute Leistung im 75m-Sprint, Timon schraubte seine Bestzeit über 800m weiter nach unten und lief im Alleingang 2:33min. In der gleichen Altersklasse absolvierte Janis Quennet den Wurf-Dreikampf bestehend aus Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf. In allen drei Disziplinen konnte er auf Anhieb neue Bestleistungen erzielen, besonders im Speerwurf mit 36,62m ließ er die Konkurrenz weit hinter sich. Santino DeGeorge absolvierte in der M15 ebenfalls den Wurf-Dreikampf und freute sich über neue Bestleistungen im Kugelstoßen und Speerwurf. Auch Lennard Quennet und Jonathan Jahn starteten in der männlichen Jugend U18 im Wurf-Dreikampf und zeigten gute Leistungen in allen drei Disziplinen, v.a. im Speerwurf konnte sie ihre Leistungen im Vergleich zum letzten Wettkampf deutlich steigern. LSV-Speerwurfspezialist Daniel Schäfer stellte sich zum Saisonstart ebenfalls der Herausforderung Wurf-Dreikampf in der Männer-Klasse. Neben der herausragenden Weite von 52,19m im Speerwurf, war er überrascht, wie gut die beiden anderen Disziplinen auch ohne spezielles Training dafür klappten. Leonard Weik (U16) und Jonathan Jahn liefen zum Abschluss die 800m und stellten ihre Ausdauerfähigkeiten unter Beweis. Das Trainer-Team zeigte sich zufrieden: „Unsere Athletinnen und Athleten haben heute bewiesen, dass die Vorbereitung über den Winter Früchte getragen hat und wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Ein besonderer Dank galt den Kampfrichtern Nora Honsel, Nadine Gondro und Ariane Albert, die mit ihrem Einsatz dafür sorgten, dass die Athleten reibungslose Wettkämpfe absolvieren konnten.
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