Wir konnten kürzlich unser Trainingsmaterial erweitern und zwölf neue Speere anschaffen – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Trainingsarbeit im Wurfbereich. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins sowie einer zusätzlichen privaten Zuwendung aus dem Umfeld der Abteilung.
Nach der Investition in die Hochsprunganlage 2023 war auch diese Neuanschaffung dringend notwendig: Ein Großteil des bisherigen Speerbestands war bereits deutlich in die Jahre gekommen und wurde bei Materialkontrollen im Wettkampf nicht mehr zugelassen. Zwar können die alten Speere weiterhin für das Training eingesetzt werden, doch neue Regularien des Weltleichtathletikverbands – insbesondere in Bezug auf Gewichtsklassen und Wurfeigenschaften – machten die Ergänzung durch moderne Wettkampfgeräte unabdingbar.
Dass sich die Investition bereits gelohnt hat, zeigt ein beeindruckender Erfolg aus diesem Sommer: Mastersathlet Daniel Schäfer gewann mit einem der neuen Speere den Deutschen Meistertitel seiner Altersklasse. Gerne gibt er sein Wissen an die Nachwuchsathlet*innen der Leichtathletikabteilung weiter, was, wie beim Wurfwettkampf in Eppingen zu sehen, auch bereits Früchte trägt.
Das Trainer-Team freut sich über die Neuanschaffung und hofft, dass mithilfe der neuen Geräte noch mehr junge Talente für den Speerwurf begeistert und gefördert werden können. Da im kommenden Jahr weitere Ersatzanschaffungen hinsichtlich des Trainingsmaterials und der Wettkampfkleidung notwendig werden, freut sich die Abteilung auch weiterhin über jede Unterstützung.
Leichtathleten mit guten Leistungen beim Werfertag in Eppingen

Elf Athletinnen und Athleten der LSV traten beim Werfertag in Eppingen an und erreichten trotz schwieriger Wetterbedingungen mit starkem Wind und Regen gute Leistungen.
Der jüngste LSV-Starter, Tamino Heiß, zeigte im Kugelstoßen eine beeindruckende Entwicklung. Von 4,34 m im ersten Versuch steigerte er sich kontinuierlich bis auf 6,54 m, einer neuen persönlichen Bestleistung . Auch im Diskuswurf gelang es ihm, sich von Versuch zu Versuch zu steigern, bis zur neuen Bestweite von 16,58 m.
Janis Quennet setzte in seiner Altersklasse erneut ein Ausrufezeichen: Vier Starts und drei persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen, Diskuswurf und Schleuderball. Einzig im Speerwurf wollte die Bestleistung aufgrund von starkem Regen und Gegenwind nicht fallen.
Weniger glücklich verlief der Tag für Elinor Gondro und Carina Buchner, die mit den Wetterbedingungen haderten. So konnten sie leider nicht an die zuletzt starken Trainingsleistungen anschließen. Für beide bleibt die Motivation, beim nächsten Wettkampf wieder anzugreifen.
In der M15 entwickelte sich der Schleuderball zum vereinsinternen Duell. Während Santino DeGeorge mit 32,00 m stark vorlegte und sich Joris Wilke von Wurf zu Wurf dieser Weite annäherte, kämpfte Leonard Weik nach zwei Fehlversuchen um den Anschluss. Im allerletzten Versuch gelang ihm dann aber der goldene Wurf auf 34,01 m. Bestweite vor Santino und Joris, die das reine LSV-Podium vervollständigten. Auch im Speerwurf war Santino erfolgreich. Mit 28,76 m holte er trotz schwieriger Bedingungen den Sieg. Im Kugelstoßen hatten Santino und Joris mit dem nassen Ring zu kämpfen und konnten nicht zeigen, wozu sie eigentlich imstande sind.
Für die U18-Athleten Jonathan Jahn und Lilith Nießing sollte der Tag als Standortbestimmung dienen. Jonathan zog seine Motivation vor allem daraus, sich mit seinem Trainer Benjamin Gondro zu duellieren, wobei er letztlich mit 3 zu 1 Duellsiegen gewann. Nur im Kugelstoßen musste er sich ihm geschlagen geben, erreichte dort aber mit 7,73 m eine neue persönliche Bestleistung.
Für Lilith war der Werfertag ihr Wettkampfdebüt in der Leichtathletik. Trotz Aufregung und widriger Bedingungen zeigte sie, welch großes Potenzial in ihr steckt. Besonders im Kugelstoßen überzeugte sie mit 8,25 m und deutete an, dass künftig noch einiges von ihr zu erwarten ist.
In der Mastersklasse rief Benjamin Gondro bei seinem ersten Wettkampf das persönliche Ziel 30 m im Schleuderball, 20 m im Speerwurf und im Diskus sowie 8 m im Kugelstoßen aus. Bis auf den Diskuswurf, der im nassen Ring kaum möglich war, gelang ihm dies auch.
Mit ihm ging Daniel Schäfer, amtierender Deutscher Meister im Speerwurf der Altersklasse M45 an den Start. Dass auch er als erfahrener Athlet mit dem Wind zu kämpfen hatte, zeigte sich daran, dass er erstmals in diesem Jahr die 50-m-Marke knapp verpasste. Im Diskuswurf zeigte er sich stabil und kam mit 26,27 m nah an seine Bestleistung heran.
Trotz des wechselhaften Wetters herrschte im Team den ganzen Tag über gute Stimmung. Zwischen nassen Ringen, fliegenden Speeren und Disken wurde angefeuert, gefachsimpelt und gelacht. Auch wenn nicht alles klappte, zeigten die Athletinnen und Athleten Ehrgeiz, Zusammenhalt und Spaß am Sport – und das ist es, was den Ausflug ins Kraichgau am Ende so erfolgreich machte. Mit zahlreichen neuen Bestleistungen und viel Teamgeist hat die LSV beim Werfertag in Eppingen einmal mehr ein starkes Zeichen gesetzt.
Leichtathletik-Nachwuchs begeistert beim KiLa-Cup-Finale in Wiesloch
Am 3. Oktober nahmen wir mit gleich vier Mannschaften und über 30 Kindern am Finale des KiLa Cups im Wieslocher Waldstadion teil. Trotz kühlem Herbstwetter zeigten die jungen Athletinnen und Athleten beim letzten Stadionwettkampf des Jahres tolle Leistungen, Teamgeist und vor allem: ganz viel Freude am Sport.

Die jüngsten in der U8 traten mit zwei Teams an – den Gladiatoren und den Legionären.
Die Gladiatoren mit Lukas Jung, Sofie Reinle, Eliza Saller, Jonathan Schlicker und Lea Volbon wurden von Leni Jauß aus Wieblingen unterstützt. Das noch sehr junge Team mit zwei U6-Athleten zeigte sich hoch motiviert und mit großer Begeisterung bei den Disziplinen Hindernissprintstaffel, Einbeinhüpferstaffel, beidhändigem Medizinballstoß und Transportlauf. Mit viel Einsatz und Teamfreude meisterten sie ihren Wettkampf mit Bravour.
Die Legionäre starteten als erfahrenere Gruppe des älteren Jahrgangs, darunter aber auch drei Debütanten. Mit großem Ehrgeiz und tollen Leistungen kämpften sich Benedikt Bildstein, Matheo Fautz, Benjamin Jonas, Naomi Krug, Lenja Pählich, Moritz Prager, Simon Schoch und Jakob Singer auf einen starken zweiten Platz – ein schöner Lohn für den Trainingsfleiß der letzten Wochen.
Das U10-Team, mit überwiegend Athleten des jüngeren Jahrgangs und einem U8-Athleten, zeigte sich als besonders eingespielte und motivierte Gruppe. In den Disziplinen Hindernissprintstaffel, Wechselsprung, einhändiger Medizinballstoß und Transportlauf überzeugten Livia Bildstein, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Jakob Jung, Lena Neumaier, Ellie Reinle, Felix Saller und Moritz Schief mit großem Einsatz und beeindruckenden Leistungen. Am Ende stand ein verdienter Sieg und die Qualifikation für das VR-Talentiade-Finale des Badischen Leichtathletikverbands am 25. Oktober in Wiesloch.
Nach längerer Pause nahm auch wieder ein U12-Team an einem KiLa teil. Trotz einiger kurzfristiger Ausfälle ließ sich die Mannschaft nicht beirren und fand schnell in den Wettkampf. Mit Disziplinen wie Hindernissprintstaffel, Transportlauf, Fünfsprung und Medizinballstoß bewiesen die Kinder Teamgeist und Durchhaltevermögen. Nach einem spannenden Wettkampf belegten Ildikó Albert, Noemie Lakaje, Emilie Nijenhuis, Carla Prager, Moritz Saller, Liam Schief und Henrik Wirtz einen sehr starken zweiten Platz, der ebenfalls mit der Qualifikation für das VR-Talentiade-Finale verbunden ist.
Am Ende des Wettkampftages zogen Trainer, Eltern und Betreuer ein durchweg positives Fazit: tolle Leistungen, viel Spaß und großartige Stimmung bei allen Teams. Der Stolz auf die jungen Athletinnen und Athleten war deutlich zu spüren – ein würdiger Abschluss der Freiluftsaison.
Badische Mannschaftsmeisterschaften in Bühlertal: Janis Quennet sorgt für starke Leistungen
Am 27. September 2025 fanden in Bühlertal die Badischen Mannschaftsmeisterschaften (BSMM) statt, bei denen Athletinnen und Athleten aus ganz Baden ihr Können unter Beweis stellten. Auch wir waren mit einem starken Starter vertreten: Janis Quennet, der in einem gemeinsamen Team mit dem TSV Heidelberg-Wieblingen in der Altersklasse U14 an den Start ging. Für Janis war es bereits die dritte Badische Meisterschaft in diesem Jahr und erneut überzeugte er mit starken Leistungen.
Janis konnte vor allem in der Disziplin Ballwurf glänzen, in der er mit einer Weite von 51,50 Metern nicht nur den Disziplinsieg für sich verbuchen konnte, sondern auch wertvolle Punkte für das Team sammelte.
Doch auch in den anderen Disziplinen, wie dem 75-Meter-Sprint (10,84 Sekunden) und dem Weitsprung (4,36 Meter), trug er maßgeblich zur Gesamtwertung bei. Nach einem soliden Staffellauf über 4x75m landete das gemeinsame Team der Startgemeinschaft auf einem guten 6. Platz – ein beachtliches Ergebnis für das Team, das im Gegensatz zu den anderen Mannschaften vor allem aus Startern des jüngeren U14 Jahrgangs bestand.
Doch es war nicht nur die Leistung, die diesen Tag besonders machte. Ein zentraler Bestandteil der BSMM war auch der Teamgeist, der in den Wettkämpfen zu spüren war. Die Athleten feuerten sich gegenseitig an, gaben einander Tipps und teilten ihre Freude über die erzielten Ergebnisse. Dieser Teamgeist und die Solidarität sind wichtige Aspekte, die über den sportlichen Wettbewerb hinausgehen und die Jugendlichen zu mehr als nur erfolgreichen Athleten machen.
Leichtathletik-Nachwuchs beim KiLa-Meeting erfolgreich
Mit über 500 jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten aus drei Landesverbänden war das 4. Frankenthaler KiLa-Meeting am Sonntag, 21. September, ein echtes Highlight im Wettkampfkalender. Die TG Frankenthal organisierte eine Großveranstaltung im Rahmen des Pfälzer KiLa-Cups, bei der mehr als 20 Vereine fast 60 Mannschaften ins Rennen schickten. Wie schon im Vorjahr reisten wir mit Teams in der U8 und U10 über den Rhein an. Unsere Nachwuchsathlet*innen überzeugten mit Teamgeist, Freude und starken Leistungen.


Bereits am frühen Morgen gingen zwei Teams der Altersklasse U8 ins Rennen: die Ladenburger Gladiatoren mit den erfahrenen Kindern sowie die Ladenburger Legionäre, die mit einem sehr jungen Team antraten, darunter sogar drei Athletinnen und Athleten der U6. Auf dem Programm standen für beide Teams eine 30-Meter-Hindernis-Sprintstaffel, Zielweitsprung, Medizinballstoß und die Biathlon-Staffel mit Laufrunden und Wurfstation.
Die Legionäre Jasmin Freund, Lukas Jung, Sofie Reinle, Noemi Schäffer, Maresa Schief und Lea Volbon meisterten die Aufgaben – unterstützt vom engagierten Trainerteam und lautstark angefeuert von den Eltern – bravourös, mit viel Freude und einem Dauerlächeln im Gesicht.
Die wettkampferprobten Gladiatoren zeigten bereits großen Ehrgeiz, kämpften sich mit starken Leistungen bis aufs Podium und belegten am Ende einen hervorragenden dritten Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf das Gastgeberteam. Zur Belohnung für ihre Mühen gab es neben einer bronzenen Medaille eine Tüte voll süßen Leckereien, die Emily Freund, Johanna Horack, Jakob Jung, Jakob Niemann, Lenja Pählich, Simon Schoch und Tilda Wiesner selbstverständlich mit ihren jüngeren Teamkolleginnen und -kollegen teilten.
Am Mittag war die U10 an der Reihe. Leni Bartsch, Livia Bildstein, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Alexia Jäger, Henrik Jahn, Mattis Oldenburg, Ellie Reinle, Moritz Schäffer, Moritz Schief und Clemens Streißelberger überzeugten in denselben Disziplinen – mit etwas angepassten Anforderungen. Besonders im Biathlon (Rang vier) und im Medizinballstoß (Rang drei) zeigte das Team starke Leistungen. Am Ende sprang in einem hochklassigen Feld ein sehr guter sechster Platz heraus.
Die Trainer lobten vor allem die Freude und den Zusammenhalt der Kinder. Auch die vielen mitgereisten Eltern sorgten für tolle Unterstützung.
Leichtathletik Nachwuchs glänzt beim Seckenheimer Herbstsportfest
Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad fanden am 20. September 2025 auf der modernen Seckenheimer Bezirkssportanlage die Wettkämpfe des traditionellen Herbstsportfestes statt. Vereine aus vier Bundesländern und mehreren Verbänden schickten zahlreiche Top-Starter ins Rennen. Mit neun Athletinnen und Athleten waren auch wir vertreten und unsere Nachwuchstalente überzeugten mit vielen persönlichen Bestleistungen, starken Platzierungen und bemerkenswertem Einsatz.
Carolin Rommelsheim ging als jüngste LSV-Starterin in der Altersklasse W11 an den Start und durfte sich gleich über drei neue persönliche Bestleistungen freuen. Ihr Ballwurf auf starke 27 Meter war der viertbeste der gesamten Konkurrenz.
In der W12 zeigte Emma Schnepf einen soliden Dreikampf. Verpasste sie im Sprint und im Weitsprung nur knapp neue Bestmarken, gelang ihr diese im Ballwurf und auch in der Endabrechnung im Dreikampf.
Nach einem schwierigen Einstieg in den Vierkampf im Hochsprung kämpfte sich Elinor Gondro von Disziplin zu Disziplin in der Gesamtwertung nach vorne. Mit einem starken Weitsprung und einer deutlichen Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung im Ballwurf um über sechs Meter belohnte sie sich am Ende mit einer Platzierung in den Top Ten eines hochklassigen Feldes der Altersklasse W13.
Bei den Jungen glänzte Janis Quennet in der M13 im Vierkampf mit soliden Leistungen. Lange in Führung liegend, haderte er mit dem Anlauf im Hochsprung und musste sich so am Ende um hauchdünne 25 Punkte geschlagen geben. Der zweite Platz ist dennoch ein hervorragendes Ergebnis.
In der Altersklasse W14 erlebten Carina Buchner und Jill Winckler einen Tag voller Höhen und Tiefen. Carina startete solide mit 22 Metern im Speerwurf, zeigte anschließend jedoch Nerven in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, nur um anschließend mit einer neuen persönlichen Bestleistung und Platz 6 im Kugelstoßen und Platz 5 im Weitsprung zu glänzen. Jill haderte zunächst mit dem Hürdenlauf, bewies jedoch ihre Stärke im Hochsprung und durfte sich mit übersprungenen 1,46 Meter über eine neue Bestmarke und Rang 3 freuen. Während sie anschließend im Weitsprung hauchdünn den Endkampf verpasste, gelang ihr am Ende eines langen Wettkampftags bei ihrem Debüt über 300 m nach einem beeindruckenden Lauf mit Platz 2 ein erneuter Sprung aufs Treppchen.
Auch unsere U18 wusste zu überzeugten. Gleich im ersten Lauf des Tages ging es am frühen Morgen für Ronja Zastrow auf die doppelte Stadionrunde. Bei ihrem ersten Start über 800 m unterbot sie ihre anvisierte Zeit um ganze 20 Sekunden. Platz 1 und eine neue persönliche Bestleistung waren der Lohn ihrer Mühen. Für Lennard Quennet ging es am späten Nachmittag über 200 Meter, den er in einer neuen Bestzeit von 26,20 Sekunden absolvierte. In einem spannenden Lauf musste er sich dabei nur knapp geschlagen geben, erkämpfte sich aber einen starken 3. Rang.
Einen Wermutstropfen gab es zum Schluss. Im letzten Lauf des Tages wollte Leonard Weik in der M15 den 800-Meter-Lauf bestreiten, wurde jedoch beim Aufruf übersehen und musste unverrichteter Dinge die Heimreise in die Römerstadt antreten.
Trotz dieses unglücklichen Endes zog das Trainerteam ein äußerst positives Fazit. „Neun Starterinnen und Starter, zahlreiche Bestleistungen und viele Podestplätze – wir sind sehr zufrieden mit diesem Auftritt. Die Athletinnen und Athleten haben trotz der langen Sommerpause und den hohen Temperaturen alles gegeben“, so das Resümee von Anne Körner und Benjamin Gondro.
Leichtathleten überzeugen bei Deutschen Masters-Meisterschaften und suchen Sponsoren für internationale Wettbewerbe
Zwei unserer Athleten stellten sich bei den Deutschen Masters-Leichtathletik-Meisterschaften am 24. August in Gotha der nationalen Konkurrenz – mit beachtlichem Erfolg.

Sebastian Körner, startend in der Altersklasse M35, hatte sich im Mai bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften verletzt und seitdem am Comeback gearbeitet. Über 800 Meter meldete er sich in einem anspruchsvollen Rennen mit starkem Teilnehmerfeld zurück und lief auf einen respektablen 7. Platz.
Für ein echtes Highlight sorgte Daniel Schäfer (M45). Trotz andauerndem Familien-Sommerurlaub reiste er von der Nordsee für den Wettkampf an – und das mit Erfolg: Im Speerwurf holte er sich mit einer konstanten Serie und einem guten Wurf auf 50,79 m den ersten Platz und darf sich nun Deutscher Meister nennen.
Wir freuen uns über die herausragende Leistung und sehen den kommenden Wettkämpfen optimistisch entgegen. Auch ein Start bei internationalen Wettbewerben wie der Europameisterschaft im Frühjahr in Torun haben die beiden bereits ins Auge gefasst. Der Deutsche Leichtathletikverband begrüßt die Teilnahme von Athleten mit Final- oder Titelchancen zwar, eine finanzielle Unterstützung ist jedoch nicht vorgesehen. Daher würden wir über Sponsoren freuen, die sich am Kauf von verpflichtender Wettkampfkleidung, Anreise und Aufenthalt beteiligen möchten.
Großer Einsatz, starke Leistungen – und echter Teamgeist unserer Leichtathlet*innen bei der Mannschaftsmeisterschaft
Mit Spannung und Vorfreude blickten unsere Athletinnen und Athleten auf den 27. Juli. In Oftersheim standen die RNK-Mannschaftsmeisterschaften an – ein Tag, an dem nicht nur persönliche Bestleistungen zählen, sondern vor allem der Teamgeist. Zwölf Vereine aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis waren angereist, um sich neben dem Meistertitel auch eines der begehrten Tickets für die Badischen Meisterschaften Ende September in Bühlertal zu sichern.
Die Mannschaftsmeisterschaft ist eines der Highlights im Jahreskalender der Leichtathletikvereine der Region und steht sinnbildlich dafür, dass Leichtathletik auch ein Teamsport ist. Umso bedauerlicher war es für unser Trainerteam , dass man nur mit einer LSV-Mannschaft und drei Teams in der Startgemeinschaft mit dem TSV Wieblingen an den Start gehen konnte, wovon zwei Teams sogar in Minimalbesetzung von nur vier Athletinnen und Athleten auskommen mussten.
In der U12 stellten wir ein Mädchenteam aus drei erfahrenen Starterinnen Clara Fink, Friederike Streißelberger und Ildikó Albert sowie den Wettkampfdebütantinnen Emelie Nijenhuis und Noemi Lakaje. Trotz starker Konkurrenz erkämpfte sich das Team mit tollen Einzelleistungen, neuen persönlichen Bestmarken und echtem Teamgeist einen respektablen fünften Platz.
In der U14 nahmen wir als Team der Startgemeinschaft gemeinsam mit dem TSV Wieblingen teil. Bei den Mädchen hatte man nach kurzfristigen Absagen nur die vier benötigten Starterinnen im Team. Hinzu kam ein lädierter Fuß bei Clara Bildstein, der sie nur im Wurf antreten ließ, um sich für die Staffel zu schonen. Dank einer neuen Bestweite brachte sie aber wertvolle Punkte in die Wertung. In die Presche sprang Emma Schnepf, die mit starken Auftritten in allen Disziplinen glänzte und reichlich neue persönliche Bestleistungen aufstellte. In der Staffel gingen Clara und Emma mit zwei Athletinnen aus Wieblingen an den Start. Obwohl sie in dieser Zusammensetzung erstmals antraten, klappten die Wechsel und so durfte man sich am Ende über einen hervorragenden zweiten Platz hinter der Konkurrenz von der LG Neckargemünd freuen.
Auch die U14-Jungs traten nur mit Minimalbesetzung an. Hier sammelte vor allem Janis Quennet ordentlich Punkte. Trotz lädiertem Ellbogen sorgte er im Wurf für die Tagesbestweite, gewann auch den Sprint und wurde Gesamtzweiter im Weitsprung. Teamkollege Tamino Heiß steigerte sich im Wurf deutlich und brachte wie die beiden Wieblinger Athleten ordentlich Punkte in die Abrechnung. Auch bei den Jungs war die Staffel eine Premiere in dieser Formation, wurde aber sicher ins Ziel gelaufen. Am Ende sicherte sich das Team den Tagessieg und die Qualifikation für die Badischen Meisterschaften.
In der U16 traten wir in dem im Vorjahr neu geschaffenen Mixed-Wettbewerb an. Hier unterstützte mit Julian ein Wieblinger Athlet das Team der Startgemeinschaft und überzeugte vor allem über 800m, in dem er mit Leonard Weick ein couragiertes Rennen lief. Debütant Joris Wilke gab im Kugelstoßen einen soliden Einstand und Julius Eichberger überzeugte im Sprint und der abschließenden Staffel. Als Allrounder gingen die wettkampferfahrenen Carina Buchner, Jill Winckler und Santino DeGeorge an den Start, überzeugten mit starken Leistungen und trugen maßgeblich zum souveränen Titelgewinn bei und dem damit verbundenen Ticket nach Bühlertal.
Das Trainerteam war mit zwei Titeln und weiteren tollen Platzierungen sichtlich zufrieden: „Die Kinder haben sich gegenseitig großartig unterstützt, mit echtem Teamgeist gekämpft und sich zum Teil deutlich gesteigert. Wir freuen uns sehr darüber, mit wie viel Spaß sie an den Start gehen, einen wichtigen Grundstock für ihre Erfolge.“
Nach einer wohlverdienten Sommerpause heißt es nun Kräfte sammeln und im Herbst bei den letzten Stadionwettkämpfen noch einmal angreifen – am besten mit möglichst vielen LSV-Trikots auf der Bahn.
Leichtathlet Janis Quennet trotzt Hitze und Konkurrenz bei den Badischen Mehrkampfmeisterschaften
Temperaturen über 30 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit und kein Teamkollege in Sicht – für Janis Quennet hätte der Rahmen der Badischen Mehrkampfmeisterschaften kaum fordernder sein können. Und doch lieferte der 13-Jährige in Lörrach einen Wettkampf ab, der nicht nur mit persönlichen Bestleistungen, sondern vor allem mit Charakter, Kampfgeist und Leidenschaft beeindruckte.

Den Auftakt machte der Weitsprung – und wie! Mit einem Satz auf 4,55 Meter im dritten Versuch erzielte Janis direkt eine neue persönliche Bestleistung und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Der gelungene Einstieg verlieh ihm spürbar Rückenwind für den weiteren Wettkampf. Beim anschließenden 75-Meter-Sprint machte sich kurzzeitig Unsicherheit breit: Schwierigkeiten beim Start kosteten wertvolle Zehntelsekunden. Doch Janis ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich mutig heran und belohnte sich mit einer Zeit von 10,56 Sekunden – persönliche Bestleistung Nummer zwei. Im Ballwurf – seiner Paradedisziplin – ließ Janis das Feld schließlich staunen. Bereits der erste Versuch landete weit jenseits der 45-Meter-Marke. Auch wenn eine alte Ellenbogenverletzung einen Angriff auf die anvisierten 60 Meter verhinderte, sicherte er sich mit 49,50 Metern souverän den Disziplinsieg. Wenngleich er deutlich hinter seiner Bestleistung zurückblieb, war ihm die Anerkennung der anwesenden Trainer sicher. Zum Abschluss wartete mit dem Hochsprung eine Disziplin, in der Janis sich ob seiner Körpergröße selbst bislang als Außenseiter sah. Doch auch hier bewies er Nervenstärke. Mit 1,36 Metern stellte er eine weitere persönliche Bestleistung auf – und scheiterte an der nächsten Höhe denkbar knapp.
Erschöpft, aber stolz über einen sehr starken zehnten Platz trat Janis am Abend die Heimreise an. Sein Dank galt nicht nur seinen Eltern, die ihn tatkräftig begleiteten und in allem unterstützten, sondern auch seinem Trainer Benjamin Gondro, der ihn mit akribischer Videoanalyse und Ratschlägen aus der Ferne unterstützte.
Starker Auftritt der LSV Leichtathletik-Kids beim KiLa-Cup in Schönau
Sonnenschein, Teamgeist und sportliche Höchstleistungen: Beim KiLa-Wettbewerb am Samstag, den 5. Juli 2025, verwandelte sich die Sportanlage von Schönau in eine bunte Bühne für rund 200 Kinder aus dem gesamten Rhein-Neckar-Kreis. Mittendrin: unser Leichtathletiknachwuchs, der mit drei motivierten Teams an den Start ging – und das mit großem Erfolg!

Zum ersten Mal nahmen wir am neu konzipierten KiLa-Cup Rhein-Neckar teil. Die Besonderheit: Die teilnehmenden Teams erfahren erst vor Ort, welche Disziplinen sie zu bewältigen haben – ein spannender Mix aus Überraschung, Spontaneität und sportlichem Ehrgeiz.
U8 – Ein Team wächst zusammen
Für unser jüngstes Team vier Disziplinen auf dem Programm: ein 30-Meter-Sprint, Flatterball-Wurf, die Einbeinhüpfer-Staffel sowie ein abschließender Team-Biathlon. Mit leuchtenden Augen und viel Aufregung gingen Matheo Fautz, Johanna Horack, Jakob Jung, Lukas Jung, Fabian Kühlert, Lenja Pählich, Jonathan Schlicker, Jonas Schneider, Simon Schoch und Milla Schumman an den Start – für einige war es der allererste Wettkampf überhaupt. Doch die Nervosität legte sich schnell: Die erfahreneren Kinder nahmen die Neulinge an die Hand, unterstützten, erklärten und motivierten. So wuchs das Team immer enger zusammen – angefeuert von begeisterten Eltern. Belohnt wurde der Einsatz mit einem großartigen zweiten Platz, der stolz und mit breitem Grinsen gefeiert wurde.
U10 – Doppelte Power auf dem Podest
In der Altersklasse U10 schickten wir gleich zwei Teams ins Rennen – eines mit dem älteren Jahrgang, das andere mit den jüngeren Athletinnen und Athleten. Die Disziplinen hatten es in sich: Neben dem 30-Meter-Sprint und einem überraschenden Wurf mit einem bisher unbekannten Sportgerät, meisterten die Kinder auch Wechselsprünge und einen anspruchsvollen Team-Biathlon.
Besonders bemerkenswert: Während viele andere Teams mit dem ungewöhnlichen Wurfobjekt ihre Schwierigkeiten hatten, zeigten Leni Bartsch, Livia Bildstein, Felix Buchner, Matilda Ebs, Yaron Gondro, Alexia Jäger, Henrik Jahn, Pablo Kühlert, Mattis Oldenburg, Luke Perri, Ellie Reinle, Moritz Schäffer, Clemens Streißelberger und Emma Timler ein erstaunlich gutes Händchen – ein Beleg für ihr Talent und ihre Vielseitigkeit.
Das ältere Team dominierte den Wettbewerb und sicherte sich mit großem Abstand den ersten Platz. Doch auch das jüngere Team kämpfte sich mit viel Herzblut und Teamgeist durch alle Disziplinen und wurde mit einem starken dritten Platz belohnt. Während der gesamten Veranstaltung war der Zusammenhalt unter den Kindern spürbar – es wurde angefeuert, mitgefiebert und gemeinsam gejubelt.
Auch wenn aus terminlichen Gründen kein weiterer Wettkampf mehr vor der Sommerpause ansteht, war dieser Tag ein echtes Highlight im Jahreskalender unserer Kinderleichtathletik. Im Herbst geht es weiter – dann stehen zwei weitere KiLa-Wettkämpfe auf dem Programm. Die Vorfreude ist schon jetzt riesengroß.


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