Zwölf Triathletinnen und Triathleten trotzen widrigen Bedingungen im Land der tausend Hügel beim IM 70.3 Kraichgau

Beim diesjährigen Ironman 70.3 Kraichgau am 25. Mai stellte sich der Kraichgau einmal mehr als das „Land der tausend Hügel“ heraus – ein Versprechen, das auf der anspruchsvollen Strecke rund um Bad Schönborn, Östringen und Menzingen eindrucksvoll eingelöst wurde. Zwölf unserer Athletinnen und Athleten waren am Start und trotzten gemeinsam der Topografie – und vor allem dem Wetter.
Bereits in der Nacht vor dem Rennen zogen dunkle Wolken über die Region und pünktlich zum Start um 8:15 Uhr setzte Regen ein – bei lediglich 12 Grad Außentemperatur. Der Regen hielt auch während großer Teile des Radrennens an und stellte die Teilnehmenden vor erhebliche physische wie mentale Herausforderungen. Die Wassertemperatur des Hardtsees betrug nur 18 Grad, sodass das Schwimmen im Neoprenanzug selbstverständlich erlaubt war.
Die Athleten hatten 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren über acht fordernde Anstiege und ebenso viele Abfahrten sowie abschließend einen Halbmarathon über drei Runden in Bad Mingolsheim zu bewältigen. Die Strecke präsentierte sich landschaftlich reizvoll, war jedoch durch die nassen Straßen stellenweise tückisch, was höchste Konzentration und fahrtechnisches Geschick verlangte.
Trotz der widrigen Bedingungen zeigten sich alle unsere Starterinnen und -Starter entschlossen, den Wettkampf zu meistern – was den meisten mit Bravour gelang. Schnellster Ladenburger war Matthias Pfähler, der mit einer starken Zeit von 4:59 Stunden unter der Fünf-Stunden-Marke blieb. Knapp dahinter folgte Benjamin Fleckenstein mit 5:04 Stunden, gefolgt von Daniel Hotz mit 5:09 Stunden und Alexander Rittlinger mit 5:25 Stunden. Ebenfalls stark unterwegs waren Christopher Schneider (5:33 Stunden) und Jana Roth, die als schnellste LSV-Frau mit 5:37 Stunden ins Ziel kam. Dahinter folgten Niklas Rehermann (6:09 Stunden), Dena Schulz (6:24 Stunden), Christian Boeke (6:30 Stunden), Sabine Morawetz (6:38 Stunden) und Marc Oldenburg, der nach 6:50 Stunden die Ziellinie überquerte. Anja Mickiewicz musste das Rennen nach zehn Kilometern auf dem Rad wetterbedingt vorzeitig beenden – eine absolut nachvollziehbare Entscheidung angesichts der schwierigen Bedingungen. Für rund die Hälfte der LSV Starterinnen und Starter war dies die erste Mitteldistanz und daher die extremen äußeren Umstände eine besondere Herausforderung.
Trotz der Kälte, des Regens und der hohen Belastung stand im Ziel bei allen die Freude über das Geschaffte im Vordergrund. „Alle sind heil und gesund angekommen – das zählt am meisten“, lautete der Tenor im Team.
Ein zusätzlicher Grund zur Freude: Unter über 200 teilnehmenden Vereinen belegte die LSV Ladenburg einen hervorragenden 8. Platz in der Teamwertung – ein starkes Zeichen für die Breite und Qualität des Triathlon-Teams aus der Römerstadt.

Saisoneinstieg der Triathlet*innen in Forst und Schifferstadt

Bereits am 11. Mai eröffneten mit Deena Schultz und Christian Boeke zwei unserer Triathlet*innen in Forst die Saison. Dank der sonnigen Tage zuvor, hatte sich der Heidsee noch um einige Grad aufgewärmt, sodass die verkürzte Olympische Distanz (1 km Schwimmen, 32 km Radfahren und 7,5 km Laufen) bei 19 Grad Wassertemperatur durchgeführt werden konnte. Deena und Christian absolvierten alle drei Disziplinen souverän und beinahe im Gleichtakt. Im Ziel hatte Christian im vereinsinternen Duell zwar knapp die Nase vorne, Deena freute sich dafür über den dritten Platz ihrer Altersklasse.

Am 18. Mai fand in Schifferstadt der 17. Triathlon „Goldener Hut“ statt, der zugleich die erste Station des Triathlon-Cups Rhein-Neckar (TCRN) darstellte. Bei sommerlichen Temperaturen traten zahlreiche LSV-Athletinnen und Athleten an und absolvierten die Sprintdistanz bestehend aus 400 m Schwimmen im Hallenbad, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.
In der Männerwertung setzte sich Ben Gauter-Fleckenstein im vereinsinternen Vergleich durch. Er absolvierte den Dreikampf in knapp unter einer Stunde und gewann somit auch die Wertung seiner Altersklasse. Sebastian Körner und Alexander Rittlinger folgten ihm wenige Minuten später ins Ziel. Und auch Fabian Zech und Adolfo Castañeda konnten mit ihrer Saisonpremiere zufrieden sein.
Bei den Frauen entschied Christine Aichele den vereinsinternen Vergleich mit zwei Sekunden Vorsprung vor Anne Körner denkbar knapp für sich. Da sie zu unterschiedlichen Startzeiten gestartet waren, fiel dies jedoch erst beim Blick in die Ergebnisse auf. Auch Anja und Joanna Mickiewicz trennten im Ziel nur wenige Sekunden, aber auch hier verhinderten unterschiedliche Startzeiten das direkte Aufeinandertreffen. Susanne Buchner zeigte ebenfalls Kampfgeist bis ins Ziel.
Schlussendlich stand für alle Teilnehmenden vor allem das Ausprobieren und Einüben von Wettkampfroutinen im Vordergrund, sodass unsere Triathletinnen und Triathleten gut gerüstet sind für die kommenden Veranstaltungen.

Intensives Trainingswochenende der Triathleten und Triathletinnen

Unsere Triathleten absolvierte am Wochenende vom 9.-11. Mai ein intensives Trainingscamp, um sich auf die anstehenden Wettkämpfe vorzubereiten. Dabei wurden sowohl die wettkampfspezifischen Fähigkeiten als auch den Teamgeist der Athletinnen und Athleten gestärkt.
Zum Auftakt stand am Freitagabend ein klassisches Koppeltraining auf dem Programm. Aufeinanderfolgende Lauf- und Radeinheiten forderten die Teilnehmenden direkt zu Beginn heraus und simulierten realistische Wettkampfsituationen. Trotz der Belastung herrschte von Beginn an motivierte Stimmung im Römerstadion, das als Wechselzone diente.
Der Samstag begann mit einem anspruchsvollen Bergzeitfahren hinauf zum Weißen Stein, bei dem die Sportlerinnen und Sportler ihre Kletterqualitäten unter Beweis stellten und den „Hausberg“ zweimal erklommen. Direkt im Anschluss folgte ein weiterer Koppellauf in den Feldern rund ums Römerstadion.
Am Sonntagmorgen folgte als letzte Trainingseinheit ein flacheres, aber nicht minder forderndes Zeitfahren im Viernheimer Wald, bei dem die bereits müden Beine nochmal gefordert waren.
Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen, bei dem die sportlichen Erlebnisse in geselliger Runde Revue passiert wurden. Das Trainingswochenende war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern stärkte auch den Zusammenhalt im Team – beste Voraussetzungen für die anstehenden Wettkämpfe der Saison.

Mit über 40 Teilnehmern beim Mathaisemarktlauf

Sportlicher Auftakt beim Mathaisemarktlauf: Bereits zum 29. Mal eröffnete das erste Festwochenende des Schriesheimer Mathaisemarkts mit dem beliebten Volkslauf. Hunderte Laufbegeisterte aus der Region stellten sich der anspruchsvollen Strecke durch die historische Altstadt – darunter über 40 Athletinnen und Athleten aus unseren Reihen.
Besonders unsere Nachwuchsläuferinnen und -läufer konnten mit beeindruckenden Leistungen überzeugen. Im kombinierten Kidsrun über 2 km und Jugendlauf über 4 km gelang gleich mehreren jungen Talenten der Sprung aufs Podium. Valentin Sommer (M12) und Santino DeGeorge (M15) sicherten sich jeweils den Sieg in ihrer Altersklasse. Auch Flora Kühlert (W12) und Jill Winckler (M14) zeigten starke Leistungen und erreichten als Zweitplatzierte das Podium. Nea Kijas überzeugte zudem im Rahmen der Schulstaffel mit ihrem Team.
Für Ronja Zastrow und Lennard Quennet galt es in der U18 die 4 km lange Strecke zu absolvieren. Ronja lief bei ihrem ersten Straßenlauf direkt auf einen hervorragenden zweiten Platz, während Lennard als Vierter ins Ziel kam – lediglich geschlagen von spezialisierten Läufern der MTG Mannheim.
Auch unsere jüngsten Läuferinnen und Läufer zeigten, dass sich das Wintertraining ausgezahlt hat. Beim 800 m-Bambinilauf für die Jahrgänge bis 2014 gingen 22 LSV-Sportlerinnen und Sportler an den Start – mit großem Erfolg. Ildiko Albert war nicht nur die Schnellste in ihrer Altersklasse (W10), sondern auch das schnellste Mädchen insgesamt. Ebenso überzeugten Leni Bartsch (Siegerin W8, Gesamtdritte) sowie Friederike Streißelberger (Siegerin W11) und Milana Müller (Dritte W10). Einen Achtungserfolg erzielte zudem Lea Volbon, die sich bei ihrem Wettkampfdebüt in der W6 unter die Top Ten kämpfte. Bei den Jungen gab es ebenfalls zahlreiche Podestplatzierungen: Matheo Fautz (3. M6), Jakob Jung (2. M7), Luca Hotz (2. M8) und Pablo Kühlert (2. M9) sicherten sich Spitzenränge. Auch Fabian Kühlert, Yaron Gondro, Henrik Jahn, Moritz Schäffer und Luca Hotz liefen in die Top Ten. Jonathan Schlicker, Jakob Niemann, Leon van Lierop, Nicolas Voigt, Mattis Oldenburg, Clemens Streißelberger und Mateo Voigt komplettierten das gute Mannschaftsergebnis.
Das Nachwuchs-Trainerteam zog ein positives Fazit: „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten. Der Mathaisemarktlauf ist ein fester Termin in unserem Kalender, und wir kommen immer wieder gerne nach Schriesheim.“
Auch zahlreiche Erwachsene nutzen den Lauf in der Nachbarstadt als erste Standortbestimmung für die nahende Triathlonsaison. Während Anne und Sebastian Körner gemeinsam mit Michael Schmitt die Familienstaffel gewannen, überzeugten Florian Vogt, Matthias Schäffer, Daniel Hotz, Christian Boeke, Sabine Morawetz, Deena Schultz, Sven Knops, Marc Oldenburg und Cornelius Benrath im 10-km-Lauf teilweise sogar mit neuen Bestleistungen, trotz der anspruchsvollen Strecke.
Unsere Farben waren somit in jedem angebotenen Lauf vertreten und die Vereinskameraden und Eltern entlang der Strecke feuerten die Athletinnen und Athleten fleißig an.

Laktattest der Triathletinnen und Triathleten

Am 22. Februar fand ein Laktattest der Triathlon Abteilung statt, bei dem Athleten und Athletinnen ihre Leistungsfähigkeit unter realistischen Bedingungen überprüfen konnten. Der Test, der in Eigenregie durchgeführt wurde, stieß auf reges Interesse.
Insgesamt 17 Teilnehmende wurden in Gruppen eingeteilt und liefen auf der jeweiligen Geschwindigkeitsstufe 1.200m. Dabei galt es, die vorgegebene Geschwindigkeit möglichst genau zu treffen, was sich gerade bei den langsamen Stufen zu Beginn teilweise als herausfordernd darstellte. Nach jeder Stufe wurden Herzfrequenz und Laktatwerte gemessen. Diese Werte sind entscheidend, um die individuelle Ausdauerleistungsfähigkeit zu bestimmen und die Trainingsempfehlungen auf das Leistungsvermögen abzustimmen. Die Athleten und Athletinnen zeigten sich motiviert und ehrgeizig, während sie ihre persönlichen Bestleistungen anstrebten.
„Der Laktattest ist eine tolle Möglichkeit die Leistungsfähigkeit nach dem Wintertraining einzuschätzen. Er hilft uns, Fortschritte zu verfolgen und die Trainingsintensität anzupassen“, erklärte der Abteilungsleiter Alexander Rittlinger. Dank der Unterstützung des Fördervereins wurde ein Messgerät und die notwendige Auswertungssoftware für die Abteilung angeschafft, sodass Wiederholungen nichts im Wege steht.
Insgesamt war der Laktattest ein voller Erfolg und trug auch dazu bei, das Teamgefühl innerhalb der Abteilung zu stärken.

Triathleten beim HaWei Night Run mit zahlreichen guten Platzierungen

Der stimmungsvolle Nacht-Lauf, der am 22.2.25 rund um den Hardtsee in Ubstadt-Weiher stattfand, lockte zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen an und bot auch unserer Triathlon Jugend ein unvergessliches Erlebnis.
Die Strecke des Nacht-Laufs wurde teilweise durch Fackeln beleuchtet, teils waren die Startenden aber auch auf das Licht ihrer Stirnlampen angewiesen. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecke und unterstützten die Läufer und Läuferinnen mit begeistertem Applaus.
Unsere Triathletinnen und Triathleten konnten sich sowohl über gute Zeiten, als auch zahlreiche vordere Plätze in den Altersklassen freuen.
Über 5 km gingen Flora Kühlert, Sophie Ehmann und Nea Kijas auf die Strecke. Flora heftete sich an Sophies Fersen und beide lieferten sich einen engen Schlussspurt, den Sophie knapp für sich entschied. Nea ließ sich von den anderen Läufern und Läuferinnen nicht beeindrucken und lief ihr Tempo. So konnte sie sich von Gruppe zu Gruppe arbeiten und vor allem auf der zweiten Hälfte der Runde noch einige Läuferinnen einsammeln. Schlussendlich gingen die Plätze 2, 3 und 7 der Altersklasse U16 auf das Konto der Ladenburgerinnen.
Erstmals in einem Wettkampf wagten sich Tom Manke-Reimers und Malte Jakob mit einigem Respekt auf die 10-km-Strecke. Beide ließen sich von den Anfeuerungsrufen der mitgereisten Eltern und Vereinskameradinnen motivieren und wuchsen über sich hinaus. Für Malte stoppte die Uhr bereits nach 49:08min, was Platz 2. der U16 Wertung bedeutete. Tom konnte in 57:09min ebenfalls ein tolles Debüt über die lange Strecke feiern und erreichte den 2. Platz der Altersklasse U18.
Auch Triathletin Anna Kühlert absolvierte die zwei Runden um den Hardtsee und konnte als Schnellste des Trios in 44:54min die 45min Marke unterbieten. Der 3. Platz in der Altersklasse sprang ebenfalls dabei raus.
Für unsere Triathleten war der Nacht-Lauf nicht nur ein erfolgreicher Wettkampf, sondern auch ein tolles Team-Event. Auch wenn einige aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten nicht selbst starten konnten, nahmen sie die Fahrt nach Ubstadt dennoch auf sich, um ihre Teamkameraden anzufeuern. Angesichts der vielen positiven Rückmeldungen wird der Lauf sicherlich auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil im Kalender unserer Athleten bleiben.

Erfolgreicher Wettkampftest beim Swim & Run in Darmstadt

Mit zwei Athletinnen und einem Athleten war unsere Triathlonabteilung am 2. Februar beim Swim & Run in Darmstadt vertreten. Die Veranstaltung, die Schwimmen und Laufen vereinte, lockte zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer in das Nordbad. Für die Erwachsenen stellte der Wettkampf einen guten Formtest im Hinblick auf den Sommer dar. Für die hessischen Nachwuchstriathleten fanden dort zudem die Kadertestungen 2025 statt, was das Niveau im Jugendbereich entsprechend anhob.
Bemerkenswert war daher das Abschneiden von zwei jungen LSV-Talenten, Sophie Ehmann und Valentin Sommer, die in der Altersklasse der Schüler*innen A an den Start gingen. Die Teilnehmenden starteten einzeln mit einem Zeitabstand von 5 Sekunden. Geschwommen wurde jeweils hin und zurück auf der gleichen Bahn, bevor auf die nächste Bahn gewechselt wurde. Dies ermöglicht zwar den Start einer großen Anzahl an Sportlern in kurzer Zeit, führt jedoch zwangsläufig auch zu viel Verkehr auf der Bahn. So musste sich auch Valentin zunächst etwas Platz verschaffen und einige Athleten überholen. Die 400 m absolvierte er in guten 7:52min. Sophie kämpfte sich ebenfalls tapfer durch die Masse an Athleten und Athletinnen auf der Bahn und erreichte nach 8:59min die Zeitmessmatte. Nach einer kurzen Dusch- und Umziehpause wurden die Nachwuchstriathleten und -triathletinnen schon wieder zur Startaufstellung für das Laufen gebeten. Der 2,2 km Lauf startete als Jagdstart mit den Abständen aus dem Schwimmen. Valentin und Sophie spielten hier ihre Laufstärke aus und überholten noch einige Athleten und Athletinnen. Mit den Plätzen 19 und 24 traten beide zufrieden den Heimweg an.
Nach den Nachwuchsathleten nutzte auch ihre Trainerin Anne Körner die Gelegenheit sich erstmals bei einem Swim&Run zu messen. Mit einer Gesamtzeit von 39:17 Minuten für die Kombination aus 700 m Schwimmen und 5,5 km Laufen erreichte sie als insgesamt zwölfte Frau den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe.
Der Ausflug nach Darmstadt war für uns damit ein durchaus erfolgreicher Formtest vor dem eigentlichen Saisonbeginn im Mai. Dank der reibungslosen Organisation wird bei einer Wiederholung im kommenden Jahr sicher mit einer noch größeren Gruppe zu rechnen sein.

Monnem Cross – unsere Abteilung zu Gast bei der MTG

Beim 6. Crosslauf der MTG Triathleten im und um das Michael-Hoffmann-Stadion im Pfeifferswörth in Mannheim traten einige Mitglieder unserer Abteilung an. So waren für die Jugend Carina Buchner, Timon Ding, Julius Eichberger, Sophie Ehmann, Jonathan Jahn, Flora Kühlert, Nea Kijas, Nina Schorlemmer, Valentin Sommer und Jill Winckler am Start.

Die 2 km lange Runde, die unter anderem mit Strohballen und Hürden gespickt war, musste von den U12 und U14 StarterInnen einmal durchlaufen werden. Jonathan, als einziger LSV Vertreter der U16, hatte zwei Runden zu bewältigen. Durch die zeitgleich ausgetragenen Cross-Meisterschaften der Mannheimer Schulen waren gerade in diesen Altersklassen die Läufe mit großen Teilnehmerfeldern besetzt. Umso erfreulicher die zahlreichen Top 10 Platzierungen unserer Athleten und Athletinnen. Flora erreichte mit Platz 4 ihrer Altersklasse die beste Tageswertung aller LSVler.
Bei den Erwachsenen waren entweder 6 km (drei Runden) oder 10 km (fünf Runden) zu absolvieren. Anne Körner, Thomas Gerhardy, Marie Kogel-Gerhardy, Anna Kühlert, Simon Glattfelder, Deena Schultz, Christiane Heckhoff und Heike Stern bestritten die 6 km. Christine Aichele, Sebastian Körner, Nicolas Schwarzer und André Stern kämpften sich durch die dann doch langen und harten 10 km. Am Ende der verschiedenen Läufe gab es trotz aller Anstrengungen durchweg strahlende Gesichter und die Teilnehmenden freuen sich bereits aufs kommende Jahr.

Deutscher Meistertitel und Podestplatzierungen für Triathleten in Viernheim

Am Wochenende vom 24./25. August fand in Viernheim der fünfte und letzte Triathlon des Rhein-Neckar Triathlon Cups (der Erwachsenen) statt. Samstags machte jedoch zunächst der Nachwuchs den Anfang. Aufgrund der Ferienzeit hielt Nina Schorlemmer als einzige LSV-Athletin die Fahne hoch. Sie absolvierte den Wettkampf ohne spezielle Vorbereitung, da das Nachwuchstraining in den Sommerferien pausiert. Dennoch konnte sie sowohl im Schwimmen als auch Radfahren an ihre Leistungen des Römerman anknüpfen. Beim Laufen musste sie den hohen Temperaturen etwas Tribut zollen, erreichte das Ziel trotzdem auf einem guten 12. Platz ihrer Altersklasse und blickt optimistisch auf den letzten Cup-Wettbewerb der Jugend in Heidelberg am letzten Ferienwochenende.

Sonntags gingen dann die Erwachsenen an den Start am Hemsbacher Wiesensee. Mit Sabine Morawetz, Bastian Zuber und Sebastian und Markus Körner starteten 4 LSVler auf der olympischen Distanz, während Anne Körner und Victoria Pech den Sprint absolvierten. Aufgrund der Wassertemperatur wurde ohne Neoprenanzug geschwommen. Auf der olympischen Distanz lieferten sich Bastian und Sebastian ein enges Duell um die schnellste LSV-Schwimmzeit, aber auch Sabine und Markus wussten sich im Teilnehmerfeld zu behaupten. Beim Radfahren wurde wie im vergangenen Jahr viermal der Saukopftunnel durchfahren. Bastian meisterte die Strecke in 1:04 Std. und damit knapp 10min schneller als Sebastian. Auch Markus und Sabine legten auf dem Rad den Grundstein für ihre tollen Altersklassenplatzierungen. Nach kräftezehrenden 10 km durch das Viernheimer Industriegebiet erreichte Bastian die Ziellinie als Gesamt 19. und Zweiter seiner Altersklasse. Sebastian freute sich als 47. ebenfalls über seinen Platz in den Top 50. Markus erreichte mit gutem 10-km-Lauf den zweiten Platz seiner Altersklasse und auch Sabine war mit Platz 3 ihrer Altersklasse und somit einem Podiumsplatz zufrieden.

Auf der Sprintdistanz, auf der zeitgleich die Deutsche Altersklassen-Meisterschaft dieser Distanz ausgetragen wurde, lieferten sich Anne und Vicky ein enges Rennen. Im Schwimmen hatte Anne knapp die Nase vorn, beim Radfahren holte Vicky dann einige Sekunden auf. Da die Laufstrecke einen Wendepunkt beinhaltete, konnten sich die beiden auf den 5 km immer wieder gegenseitig anfeuern und motivieren. Anne holte, auch mit Blick auf die Wertung der Deutschen Meisterschaft, alles aus sich heraus und erreichte das Ziel schlussendlich wenige Sekunden vor Vicky. Mangels Startpass ging Vickys Ergebnis zwar nicht in die DM Wertung ein, dennoch freute sie sich sehr über den ersten Platz ihrer Altersklasse in toller Zeit von 1:16 Stunden. Nach dem dritten Platz über die olympische Distanz im vergangenen Jahr zeigte Anne in diesem Jahr, dass auch auf der kürzeren Distanz mit ihr zu rechnen ist, denn die neue deutsche Meisterin der AK30 kommt mit Anne von der LSV Ladenburg! Die Abteilung freut sich und gratulierte herzlich zu diesem Erfolg.

Großer Kampfgeist und gute Leistungen der Triathleten beim Heidelbergman

Das zweite Wochenende in Folge stürzten sich die Triathleten der Region in den Neckar – nach dem heimischen Römerman wanderte man am 28.7. zum Heidelbergman nur wenige Kilometer flussaufwärts. Mit dabei auch 2 Athletinnen sowie 8 Athleten von uns.
Aufgrund von organisatorischen Schwierigkeiten beim Check-in musste der Schwimmstart zunächst um 20min verschoben werden. Im Gegensatz zum Römerman hat man in Heidelberg zudem nicht den Luxus einer Schiffsfahrt zum Start, die Athleten laufen stattdessen von der Neckarwiese gemeinsam in Richtung Altstadt. Davon gänzlich unbeeindruckt spulten wir unsere Vorstartroutinen ab. An der Heidelberger Schleuse erfolgte für diejenigen, die sich zu den schnellsten 100 Schwimmern zählten, ein Massenstart. Die restlichen 500 Athleten teilten sich in Grüppchen von fünf Athleten, die alle 5 Sekunden von einem Ponton in den Neckar sprangen. Durch die somit entstehenden unterschiedlichen Startzeiten, war es während des Rennens schwierig, den Überblick zu behalten, wer gerade wie im Rennen liegt. Die schnellsten Schwimmzeiten der LSV-Athleten zeigten Sebastian Körner, André Stern und Uwe Schüßler. Auch Anne Vormwald und Christine Aichele konnten überzeugen und fanden sich nach der ersten Disziplin in der ersten Hälfte des Frauenfeldes wieder.
Von der Wechselzone auf der Neckarwiese ging es auf dem Rennrad wieder zurück in Richtung Altstadt, um den Königsstuhl in Angriff zu nehmen. Die Radstrecke gilt als sehr anspruchsvoll, umfasst sie auf nur 35 km immerhin 900 Höhenmeter. Auch die Abfahrten sind steil und kurvig, sodass sich die Teilnehmenden durchgehend konzentrieren müssen, um den Bremspunkt nicht zu verpassen.
Aus LSV-Sicht zeigten auf nassen Straßen insbesondere Kai Hüller, Uwe Schüßler und Manuel Agostin ihre Radstärke. Sebastian Körner und Thomas Gerhardy folgten mit einigen Minuten Abstand. Aber auch die LSV-Athleten der höheren Altersklassen, Markus Körner, Roland Sawinski und André Stern zeigten, dass man beim Radfahren sowohl von starken Beinen, als auch von Erfahrung und Radbeherrschung profitieren kann. Auch Christine Aichele konnte beim Radfahren überzeugen und hatte sichtlich Spaß, während Anne Vormwald mit der eigenen Leistung haderte.
Zurück in der Wechselzone wurden wir vom Beifall vieler Vereinskollegen empfangen, die die Athleten lautstark auf die letzte Teildisziplin schickten. Beim Lauf auf den Philosophenweg mussten noch einmal die letzten Kräfte mobilisiert werden. Christine und Anne gelang dies gut, sodass sie einige Minuten auf unsere Männer aufholen konnten. Bei eben jenen liefen Sebastian und Kai Zeiten von deutlich unter 50min, was für 10 km mit diesem Profil durchaus achtbar ist. Durch die Wendepunkt-Strecke führte die zweite Hälfte zwar größtenteils bergab, aber auch das ist mit müden Oberschenkeln nicht immer einfach zu meistern. Die Athleten begegnen sich dadurch jedoch auch, sodass sie sich gegenseitig aufmunternde Anfeuerungen zurufen können. Und so schafften es letztendlich alle LSVler wohlbehalten ins Ziel und konnten sich für ihre Leistungen feiern lassen.
Auch für die Vereinswertung des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups sammelten wir wertvolle Punkte. Bei der letzten Cup-Station Ende August in Viernheim entscheidet sich die Wertung dann final und wir sind hoffnungsvoll, wieder eine Gesamtplatzierung unter den ersten 5 Mannschaften zu erreichen.