Jana und Ben bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft

Mit Jana Roth und Ben Gauter-Fleckenstein waren zwei unserer Triathleten bei der 70.3-Weltmeisterschaft am 12. und 13. September 2026 in Nizza an der Côte d’Azur am Start. Beide hatten sich im Mai beim Rennen in Jesolo bei Venedig qualifiziert. Dabei galt es, 1,9 Kilometer zu schwimmen, 90 Kilometer Rad zu fahren und anschließend einen Halbmarathon über 21,1 Kilometer zu laufen. Über das gesamte Jahr hinweg fanden zahlreiche Qualifikationsrennen statt. Am Ende gingen in Nizza knapp 6500 Athletinnen und Athleten aus aller Welt in den verschiedenen Altersklassen an den Start.
Am Samstag, 12. September, waren zunächst die Frauen an der Reihe. Jana startete um 8:50 Uhr in der Altersklasse 25 bis 29 Jahre, in der 327 Athletinnen gemeldet waren.
Bei sonnigem Wetter ging es ins bereits 26 Grad warme Mittelmeer, weshalb ein Verbot für Neoprenanzüge galt. Der Start erfolgte vor dem bekannten „I Love Nizza“-Schriftzug an der Promenade des Anglais. Im Hintergrund boten Nizza und die Meeresalpen eine beeindruckende Kulisse.
Nach einem guten Schwimmen lag Jana im Mittelfeld und machte dabei einen frischen Eindruck. Auf dem Rad führte die Strecke zunächst aus Nizza hinaus. Nach rund zehn Kilometern begann der lange Anstieg mit Steigungen zwischen sechs und 14 Prozent bis hinauf zum 963 Meter hohen Col de Vence. Nach einer kurzen Abfahrt durch die steilen Schluchten folgte ein weiterer Anstieg, der die Athletinnen bis zum höchsten Punkt der Strecke bei Coursegoules auf 1025 Meter führte. Anschließend wartete eine rund 29 Kilometer lange Abfahrt zurück ins Tal des Flusses Var. Diese meisterte Jana als erfahrene Athletin souverän und konnte sich einige Plätze weiter nach vorne arbeiten. Zum Abschluss stand der Halbmarathon auf dem Programm. Auf zwei Runden ging es entlang der Promenade des Anglais, bei inzwischen hochsommerlichen Temperaturen und fast ohne Schatten. Trotz zwei Stürzen beim Laufen konnte Jana einen guten Halbmarathon abliefern, sodass sie nach 5:53:20 Stunden sehr glücklich das Ziel erreichte. Mit Platz 153 in ihrer Altersklasse bestätigte sie ihre guten Leistungen aus dem bisherigen Jahr.
Am Sonntag, 13. September, war Ben Gauter-Fleckenstein an der Reihe. Auch für ihn ging es über dieselbe anspruchsvolle Strecke. Nach dem Schwimmen lag Ben auf Platz 35 und damit bereits in der erweiterten Spitze. Auf dem Rad lautete seine Devise: bergauf dosiert fahren und bergab auf der technisch anspruchsvollen Strecke alles geben. Das Konzept ging auf. Nach 92,8 Kilometern und insgesamt 1360 Höhenmetern erreichte er nach genau drei Stunden die zweite Wechselzone, weiterhin auf Platz 35.
Für den anschließenden Halbmarathon waren die Bedingungen noch schwieriger als am Vortag. Die Temperaturen waren weiter gestiegen, sodass regelmäßiges Kühlen besonders wichtig wurde. Das Laufen erwies sich schließlich als seine stärkste Disziplin. Unterstützt von mitgereisten Vereinsmitgliedern konnte sich Ben Platz für Platz nach vorne arbeiten. Am Ende lief er bis auf Rang 18 seiner Altersklasse vor. Nach 1:30 Stunden für den Halbmarathon und einer Gesamtzeit von 5:12:46 Stunden erreichte er erschöpft, aber sehr zufrieden das Ziel.
Für beide LSV-Athleten war dieser Wettkampf in Nizza die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Neben den sportlichen Leistungen stand für beide vor allem das Erlebnis im Mittelpunkt: an einem für den Triathlon besonderen und geschichtsträchtigen Ort gemeinsam mit Athletinnen und Athleten aus aller Welt an den Start zu gehen. Beide sind dankbar für die Möglichkeit, bei dieser besonderen Veranstaltung dabei gewesen zu sein und für die Unterstützung durch die LSV Ladenburg.

TriaJugend beim Schülertriathlon in Heidelberg erfolgreich

Am 13. September fand der Schülertriathlon des SV Nikar Heidelberg statt. Er bildete die letzte Station des Rhein-Neckar-Triathlon-Cups, bevor es für die Triathlon-Jugend in die Wintersaison geht. Statt Altstadtfest war also RaceDay angesagt.
Alle waren sehr aufgeregt, als in die Wechselzone eingecheckt wurde und man sich warm machte.
Als Erstes startete die Jugend B mit Sophie Ehmann, Julius Knapp und Nea Kijas. Nach einem sehr schnellen Schwimmen wechselten die drei aufs Rad. Zwei Runden mussten gefahren werden und nach 9 km erfolgte der letzte Wechsel zum Laufen. Als Erste der LSV-Athlet*innen kam Sophie mit einem hervorragenden 4. Platz ins Ziel. Kurz danach folgte Julius mit einem starken 9. Platz der Jungs. Auch Nea kämpfte sich trotz Magenproblemen auf dem Rad und beim Laufen ins Ziel und erreichte einen guten 7. Platz.
In der nächsten Startgruppe der SchülerInnen A starteten Flora Kühlert und Valentin Sommer für die LSV. Pünktlich zum Schwimmstart fing es an zu regnen, sodass alles in der Wechselzone nass wurde. Davon unbeeindruckt, schwammen beide schnell und wechselten mit Bravour aufs Rad. Hier wurde eine Runde mit 4,2 km gefahren, bevor zum Abschluss 1,4 km gelaufen werden mussten. Valentin erreichte als ausgezeichneter 5. das Ziel, wenig später folgte Flora mit einem sehr starken 4. Platz der Mädchen.
Als letzte LSV-Athletin an diesem Sonntag startete Ildikó Albert bei den SchülerInnen B. Auch Ildikó absolvierte einen starken Schwimmpart samt Wechsel aufs Rad. Nach absolvierten 4,2 km wechselte auch sie zum Laufen. Die 800 m rannte sie sehr schnell und erreichte einen starken 7. Platz der Mädchen ihrer Altersklasse.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Saisonabschluss der TriaJugend und alle waren sich einig, dass sich die Teilnahme trotz gleichzeitig stattfindenden Altstadtfests gelohnt hatte.

Erfolgreiches Triathlon-Wochenende in Zell am See

Acht Triathlet*innen machten sich in diesem Jahr auf den Weg aus der Römerstadt nach Österreich, um dort am 30.08.2026 den Ironman 70.3 Zell am See / Kaprun zu bestreiten. Waren die Anreisen und Unterkünfte unterschiedlich, so war das Ziel doch das Gleiche, ein schönes, gemeinsames Wochenende mit einem erfolgreichen Finish am Sonntag.
Nach einer gemeinsamen Schwimmeinheit im See am Freitag, diversen Lauf- und Radvorbereitungen Freitag und Samstag, gingen am Sonntag 7 gesunde Sportler der LSV an den Start. Nachdem im Vorfeld bereits Jana, Sven und Alex auf ihren Start verzichten mussten, hatte es kurzfristig auch Julia erwischt, die wegen einer Erkältung leider nicht antreten konnte.
Nachdem ab 11:00 Uhr die Profiathleten ihren Start hatten, ging es kurz danach bei bestem Wetter auch für die Altersklassenathleten auf die 1,9 km Schwimmrunde im 21 Grad kalten Zeller See. Aufgrund des Startprocederes des „rolling starts“, bei dem alle 3 Sekunden 5 Athleten ins Wasser dürfen, ist das Schwimmen aber selbst bei knapp über 2000 Athleten ein relativ entspanntes Unterfangen.
Der Ausstieg aus dem Wasser war überwältigend. Unglaublich viele Zuschauer, die die Athleten auf dem Weg in die Wechselzone und aus der Wechselzone heraus frenetisch anfeuern und bejubeln.
Nun ging es auf eine der schönsten 90-km-Radrunden, die Ironman überhaupt zu bieten hat. Wenn auch schön, so hat es die Radstrecke in sich: Nach den ersten 20 flachen Kilometern gilt es, auf nur 13 km 750 der 1.100 Höhenmeter zu bewältigen, wobei die letzten 2 km mit einem Schnitt von 12% Steigung aufwarten. Nach der folgenden rasanten Abfahrt, die einiges Geschick und Mut erforderte, konnte man zügig in Richtung des zweiten Wechsels rollen.
Zum Abschluss wartete noch die 21,1-km-Laufstrecke, welche über 2 Runden entlang des Sees und in die Altstadt von Zell führte. Mit den 90 km Radfahren in den Beinen ist ein Halbmarathon keine leichte Aufgabe. Dennoch schafften es 6 der 7 gestarteten LSV-Athleten die Ziellinie zu überqueren. Mit Zeiten zwischen 05:19 und 06:18 Stunden waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Am Ende belegte unsere Mannschaft einen hervorragenden 12. Platz von 180 gelisteten Teams.
Für die LSV nahmen teil: Chris Schneider, Vicky Pech, André Stern, Kai Hüller, Bernhard Wikanardi, Christian Boeke, Daniel Hotz.
Lautstarke Supporter an der Strecke waren: Heike Stern, Jana Roth, Julia Kerth, Sandra Hotz, Leon Hotz und Luca Hotz.

Triathlon Nachwuchs nimmt am Radrennen in Bellheim teil

Am 9. August fand mit dem Großen Silberpilspreis ein Radrennen in Bellheim statt. Für uns gingen aus dem Triathlon-Nachwuchs Nea Kijas, Sophie Ehmann und Flora Kühlert an den Start. Mit der moralischen Unterstützung ihrer Radtrainer*innen Stephanie Meyer und Christian Rommelsheim (vormittags für die SSG Bensheim ebenfalls am Start) waren alle trotz Hitze sehr motiviert. Der Startschuss erfolgte um 15.40 Uhr,
Flora und Sophie starteten in der U15w und Nea in der U17w. Der Kurs aller drei ging über zwei Runden à 20 km. Am Anfang fuhren die drei in einer großen Gruppe und dann setzten sich immer kleinere Gruppen ab. Sophie fuhr als Führende der LSV ca. 200 m vor Flora in einer Gruppe, darauf Flora mit ihrer Windschattengruppe gefolgt von Nea. Anfangs war es sehr heiß, während des Rennens fing es zum Glück an zu regnen, was für eine kleine, schöne Abkühlung sorgte.
Leider stürzte Sophie nach 19 km und musste ihr Radrennen aufgeben. In der zweiten Runde fuhren Flora und Nea jeweils ohne Gruppe und kämpften gegen den aufkommenden Wind. Flora erreichte nach 1:14 h mit 5 Min. Abstand zur Siegerin als Fünfte ihrer Altersklasse das Ziel, Nea nach 1:22 h.
Trotz des Sturzes und der Anstrengung waren alle glücklich über die gezeigte Leistung und versicherten: „Es war ein super tolles Erlebnis und auch wenn wir uns nicht nur auf den Radsport sondern auf alle drei Disziplinen im Triathlon fokussieren, kommen wir gerne wieder und stellen uns der harten Konkurrenz der Spezialistinnen.“

Triathlet*innen feiern besten Mannschaftsauftritt beim EWR-Triathlon

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben unsere Triathletinnen und Triathleten beim EWR-Triathlon in Lampertheim ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Insgesamt 17 Athletinnen und Athleten stellten sich der Herausforderung über die Sprintdistanz – und kehrten mit zahlreichen Top-Platzierungen, Altersklassensiegen und Mannschaftserfolgen zurück. Unter 282 Finishern gelang uns dabei das bisher beste Mannschaftsergebnis in Lampertheim.
Während viele Sportveranstaltungen aufgrund der extremen Hitze abgesagt oder Strecken gekürzt wurden, entschied sich die DLRG Lampertheim, den Triathlon wie geplant durchzuführen. Die Teilnehmenden absolvierten 500 Meter Schwimmen im Badesee Lampertheim, anschließend 20 Kilometer Radfahren rund um Lampertheim sowie abschließend fünf Kilometer Laufen mit Wendepunkt in Seenähe.
Die Bedingungen waren alle sehr herausfordernd. Vor allem die Rad- und Laufstrecke lagen über weite Teile in der prallen Sonne. Zusätzliche Kühlmaßnahmen und Getränkestationen sorgten dafür, dass die Athletinnen und Athleten bestmöglich versorgt wurden. Auch die mitgereisten Unterstützenden der LSV gaben mit Wasserspritzpistolen und Eiswasser ihr Bestes, die Athlet*innen abzukühlen. Dennoch verlangten die hohen Temperaturen allen Starterinnen und Startern viel ab.
Umso bemerkenswerter war der Auftritt unserer Triathletinnen und Triathleten, die starke Leistungen zeigten und zahlreiche Podestplätze sammelten. Insgesamt gingen fünf Altersklassensiege an die LSV. Besonders herausragend war der Erfolg von Jana Roth, die nach 1:09:19 Stunden nicht nur ihre Altersklasse W 25 gewann, sondern sich auch den Gesamtsieg bei den Frauen sicherte.
Weitere Altersklassensiege feierten Benjamin Gauter-Fleckenstein, der nach 1:03:40 Stunden als schnellster LSV-Athlet auf dem fünften Gesamtrang ins Ziel kam und die M 55 gewann. Anna Kühlert entschied die W 45 für sich und wurde starke Vierte der Frauenwertung. Roland Sawinski gewann die M 65, Deena Schultz holte den Sieg in der W 20.
Auch auf den weiteren Podestplätzen waren wir stark vertreten. Daniel Hotz belegte Platz drei in der M 40. Kai Hüller wurde Dritter der M 35. Beatrix Körner komplettierte die Podestplätze mit Rang drei in der W 60.
Ein besonderer Erfolg gelang zudem in der Mannschaftswertung mit einem Doppelsieg. Bei den Männern gelang der Sieg mit 10 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten. Auch die Plätze vier und zehn gingen an uns. Unsere Frauenmannschaft gewann ebenso dominant die Teamwertung. Damit unterstrich das Ladenburger Team eindrucksvoll seine mannschaftliche Stärke und seine gute Form in der laufenden Saison.
Neben den Podiums- und Altersklassenerfolgen zeigten auch die weiteren LSV-Starter starke Leistungen: Matthias Schäffer wurde Zwölfter der Gesamtwertung und Vierter der M 40. Jonas Reinle erreichte ebenfalls den vierten Platz der M 35. Christopher Schneider belegte Rang fünf in der M 30. Alexander Rittlinger finishte als Sechster der M 50. Manuel Agostin kam als Siebter der M 35 ins Ziel. Bernhard Wikanardi belegte Rang zwölf in der M 40. Christian Boeke finishte als 15. der M 50, Nicolas Stefan als 16. der M 40, Markus Körner als Siebter der M 60 und Yvonne Heid als 13. der W 40.
Für uns war der EWR-Triathlon in Lampertheim damit ein voller Erfolg. Unter extremen Bedingungen zeigte die Mannschaft nicht nur sportliche Klasse, sondern auch großen Zusammenhalt, Kampfgeist und Hitzebeständigkeit.

Pfeilschnelle Triathlet*innen beim Sprinttriathlon in Mußbach

Am Sonntag, den 14. Juni fand der Mußbacher Sprint-Triathlon mit gutem Wetter und motivierten LSVlern statt. Geschwommen wurde in verschiedenen Startgruppen im Neustadter Freibad, um auf einer windigen Radstrecke nach Mußbach zu gelangen. Dort galt es noch schnelle 5km zu absolvieren, die durch zahlreiche Helfer und Wasserstationen erleichtert wurden. Alle Ladenburger erreichten glücklich das Ziel und durften sich über tolle Ergebnisse freuen. Bernhard Wikanardi belegte in seiner Alterklasse bei starker Konkurrenz Platz 25. Im weiblichen Ak Pendant sicherte sich Julia Kerth den 13. Platz. Besonders gejubelt wurde für Christine Aichele über ihren Altersklassensieg, sowie über Victoria Pech und Jana Roth die sich mit Platz 3 und 2 das Treppchen der AK25w teilen durften. Die erreichten in der Gesamtwertung sogar die Top 5!

Alle Treppchenplätze wurden passend zum Standort an der Weinstraße mit Traubensaft, Wein und Dubbegläsern belohnt, sodass alle nach einem anstrengenden Wettkampf gut regenerieren konnten.

LSV Ladenburg Triathlon überzeugt beim Ironman 70.3 in Jesolo

Unsere Triathlet*innen sind mit einer starken Mannschaft an die italienische Adria gereist: Beim Ironman 70.3 in Jesolo am 3. Mai 2026 gingen neun Athletinnen und Athleten an den Start. Für viele war das Rennen der Saisonauftakt auf der Mitteldistanz – und zugleich ein gemeinsames Vereinserlebnis in besonderer Atmosphäre.
Die Mitteldistanz führte über 1,9 Kilometer Schwimmen im Meer, 90 Kilometer Radfahren rund um Jesolo und Venedig sowie 21,1 Kilometer Laufen durch Jesolo und entlang der Küste. Die bekannte Urlaubsmetropole an der Adria bot dabei ideale Bedingungen: ruhiges Meer, kaum Wind auf der Radstrecke und ein komplett flacher Laufkurs boten perfekte Voraussetzungen für schnelle Zeiten.
Bereits im vergangenen Jahr hatten sich einige LSV-Athlet*innen verabredet, gemeinsam in Jesolo an den Start zu gehen. Krankheitsbedingt mussten leider drei Athleten kurzfristig passen, sodass die ursprünglich geplante Gruppe noch größer gewesen wäre. Sven Knops konnte krankheitsbedingt nicht selbst teilnehmen, war aber als wertvoller Unterstützer an der Strecke dabei.
Sportlich konnte die LSV Ladenburg mit starken Ergebnissen überzeugen. Gleich zwei Athleten sicherten sich die Qualifikation für die Ironman 70.3-Weltmeisterschaft in Nizza am 12. und 13. September 2026: Ben Gauter-Fleckenstein erreichte in 4:27:33 Stunden den vierten Platz in seiner Altersklasse M55 und löste damit sein WM-Ticket. Jana Roth folgte in 4:53:29 Stunden als Dritte ihrer Altersklasse W25 und qualifizierte sich ebenfalls für die Weltmeisterschaft.


Bei dem Ironman-70.3-Event in Jesolo wurden insgesamt nur 60 Slots für die Weltmeisterschaft vergeben – 30 für Frauen und 30 für Männer. Dass davon gleich zwei Qualifikationsplätze an die LSV Ladenburg gingen, ist ein herausragendes Ergebnis. Der Verein freut sich sehr, bereits in diesem Jahr zwei Athleten zu einer Weltmeisterschaft entsenden zu können.
Auch insgesamt präsentierte sich die Mannschaft in beeindruckender Form. Fünf LSV-Athleten blieben unter der magischen Marke von fünf Stunden. Daniel Hotz finishte in 4:53:24 Stunden, Christopher Schneider erreichte das Ziel nach 4:53:47 Stunden, Alex Rittlinger folgte in 4:57:55 Stunden.
Für Bernhard Wikanardi und Julia Kerth war Jesolo zudem die erste Mitteldistanz überhaupt – beide meisterten die Herausforderung erfolgreich. Bernhard Wikanardi kam nach 5:25:22 Stunden ins Ziel, Niklas Alexi finishte in 5:27:10 Stunden, Deena Schultz erreichte die Ziellinie nach 5:41:30 Stunden und Julia Kerth beendete ihre Premiere über die Mitteldistanz in 6:11:05 Stunden.
Neben den sportlichen Resultaten stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von Zusammenhalt, Austausch und vielen Erfahrungen, die für kommende Rennen wertvoll sein werden.
Für die LSV Ladenburg war der Ironman 70.3 Jesolo damit weit mehr als nur ein sportlicher Saisonauftakt. Es war ein gelungenes Vereinsereignis an der Adria, mit starken Leistungen, zwei WM-Qualifikationen und vielen gemeinsamen Erinnerungen.

Erfolgreicher Saisoneinstieg der Triathlet*innen in Schifferstadt

Beim Goldenen Hut Triathlon in Schifferstadt feierten unsere Nachwuchsathletinnen und -athleten einen gelungenen Auftakt in die neue Saison. Der Wettkampf bildete zugleich die erste Station des Rhein-Neckar Triathlon Cup 2026 und bot damit die Möglichkeit erste Punkte für die Cupwertung zu sammeln.

In der Altersklasse Schülerinnen B überzeugten Lena Rucktäschel und Ildikó Albert bereits im Schwimmen und kamen gemeinsam aus dem Hallenbad in die Wechselzone. Auf der anschließenden Radstrecke konnte sich Ildikó etwas absetzen. Beide zeigten auch beim abschließenden 1-Kilometer-Lauf starke Leistungen. Am Ende erreichte Ildikó einen hervorragenden 7. Platz, dicht gefolgt von Lena auf Rang 10.
Bei den Schülern B zeigte Elias Schäffer ein gut eingeteiltes Rennen. Nach einem schnellen Wechsel nach dem Schwimmen konnte er sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke mehrere Konkurrenten überholen und lief schließlich als Achter ins Ziel.
In der Altersklasse Schülerinnen A glänzte Flora Kühlert mit einem flotten Schwimmen und einem starken Auftritt auf dem Rad. Trotz Rückstand nach verletzungsbedingter Laufpause Anfang des Jahres konnte sie sich mit einer guten Zeit den 5. Platz erlaufen.
Auch in der Jugend B waren wir vertreten. Sophie Ehmann kam als erste Athletin des Teams aus dem Wasser. Nea Kijas überzeugte mit einem schnellen Wechsel sowie soliden Leistungen auf Rad und Lauf. Jakob Fleckenstein hatte zunächst mit Verwirrung über die Länge der Schwimmstrecke zu kämpfen und musste sich anschließend gegen aufkommende Übelkeit behaupten. Trotz dieser Schwierigkeiten bewies er großen Kampfgeist und erreichte das Ziel.

Im Erwachsenenrennen zeigte Anna Kühlert ein starkes Rennen und belegte einen beachtlichen 10. Platz in der Gesamtwertung der Frauen.

Neben den sportlichen Erfolgen fiel besonders der ausgeprägte Teamzusammenhalt auf. Die Athletinnen und Athleten unterstützten sich gegenseitig lautstark entlang der Strecke und sorgten für eine motivierende Atmosphäre – auch ein verletztes Teammitglied kam extra vorbei, um die anderen anzufeuern. Der Goldene Hut Triathlon in Schifferstadt war so nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein gemeinschaftlicher Erfolg für unseren Nachwuchs – und zu ein vielversprechender Start in die Triathlon-Saison 2026.

Lichterzauber und starke Leistungen beim HaWei Night Run in Ubstadt-Weiher

Beim stimmungsvollen HaWei Night Run rund um den Hardtsee in Ubstadt-Weiher verwandelte sich die Laufstrecke am Freitagabend (27.2.) in ein funkelndes Lichterband. Zahlreiche Fackeln und Lichterketten sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre und machten die Veranstaltung einmal mehr zu einem Highlight im regionalen Laufkalender. Mittendrin: unsere Athletinnen und Athleten, die mit starken Ergebnissen überzeugten.
Bereits die jüngsten Starterinnen und Starter sorgten für großen Jubel.
Noemi Schäffer lief im Bambinilauf als 1. Mädchen ins Ziel.

Im Schülerlauf über 1,8 Kilometer zeigten alle unsere Startenden tolle Leistungen. Ildiko Albert belegte Platz 3 bei den Mädchen und sicherte sich zugleich den 1. Platz in der Altersklasse W11. Elias Schäffer erreichte bei den Jungen den 6. Platz gesamt und wurde Dritter der Altersklasse M11. Valentin Sommer lief als Dritter Junge ins Ziel und gewann damit seine Altersklasse M13.
Auch über fünf und zehn Kilometer waren wir stark vertreten.
In der weiblichen U16 erreichte Sophie Ehmann einen respektablen 5. Platz im 5-km-Lauf. Ihre Zeit vom letzten Jahr verbesserte sie dabei um zweieinhalb Minuten.
Außerdem gingen Christian Ehmann, André Stern, Lucas Zimmermann und Jenny Zimmermann über 5 km an den Start und zeigten tolle Leistungen. Heike Stern überzeugte mit einem besonders starken Lauf und gewann ihre Altersklasse W45.
Auf der doppelten Distanz zeigten Daniel Hotz, Sebastian Linder, Christopher Schneider, Anna Kühlert und Jana Roth trotz der ungewohnt späten Uhrzeit nach einem langen Arbeitstag starke Leistungen auf der nächtlich beleuchteten Runde.
Der HaWei Night Run bewies einmal mehr, dass Sport und Atmosphäre perfekt harmonieren können. Die besondere Kulisse rund um den See, das Leuchten der Lichter im Dunkeln und die begeisterte Unterstützung entlang der Strecke schufen einen tollen Rahmen für die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten.

Triathleten beim Heidelberg Cyclocross: Ein Rennen im Matsch

Am 22. November trotzten Stephanie Meyer, Christian Rommelsheim, Sophie Ehmann, Flora Kühlert und Pablo Kühlert den eisigen Temperaturen beim Cyclocross-Rennen in Heidelberg. Ein anspruchsvoller 2,5-km-Rundkurs über gefrorenes Gras, matschige Erde und eine kräftezehrende Sandpassage erwartete sie.
Schon um 09.00 Uhr morgens ging es für Flora und Sophie voller Motivation an den Start. Es ging darum, möglichst viele Runden in 20 Minuten zu absolvieren. Sie kämpften sich erstklassig durch und sicherten sich den 4. und 5. Platz in der U15w. Als Zweites ging Christian Rommelsheim bei den Masters an den Start und kam trotz tauender Strecke mit einem starken 15. Platz ins Ziel. Anschließend gab es für Pablo die Strecke in verkürzter Form und auch er meisterte die Strecke profimäßig. Er musste auf einer etwas kürzeren Strecke fahren, weil der Lauf wegen der Kälte gestrichen wurde. Hinterher freute er sich über den starken 6. Platz von 36 Teilnehmern in der U11m! Am Ende musste noch Stephanie um 12 Uhr an den Start. Da war die Strecke schon komplett aufgeweicht und glich einem Matschbad. Sie absolvierte die Strecke durch das Volleyballfeld hervorragend und fuhr einen stolzen 9. Platz bei den Hobby-Damen ein.
Für Flora, Sophie und Pablo war es das erste richtige Cyclocross-Rennen und ein durchweg gelungener Einstieg. Man kann bestimmt damit rechnen, dass sie nun häufiger an Crossrennen teilnehmen werden – trotz des Muskelkaters, der danach ein paar Tage bei allen Teilnehmenden anhielt.